emobicon plant
Ladeinfrastruktur

Die eMobil Experten mit der Mission,
Elektromobilität zu verstehen & zu erleben.

Wir kümmern uns um Ihren Umstieg.

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Ladeinfrastruktur aufbauen mit emobicon


Als zertifizierter Partner arbeiten wir mit verschiedenen Herstellern zusammen.
Wir sind Marken-unabhängig und können Ihnen deshalb die für Sie beste Lösung anbieten.

Ladestellen


Wallbox

Der Begriff Wallbox bezeichnet ein an der Wand befestigtes Ladegerät zum Laden von Elektroautos mit Wechselstrom in Gargen oder Carports. Sie stellt eine sichere Schnittstelle mit der Hauselektrik dar und dient als Kommunikator mit dem Elektroauto. In den meisten Fällen werden Wallboxen mit einer Ladeleistung von 11 kW verbaut, es gibt aber auch Varianten von 3,6 kW und 22 kW.

Ladesäule

Eine Ladesäule ist eine Ladestation für Elektroautos, die hauptsächlich im öffentlichen Raum zu finden ist. Hier gibt es zwei verschiedene Varianten: AC (Wechselstrom) Säulen bis 22 kW Ladeleistung und DC (Gleichstrom) Säulen für Schnellladungen zwischen 50 kW und 350 kW. Zum Freischalten dieser Ladesäulen benötigt man entweder eine Ladekarte, eine App oder eine Kreditkarte zum Adhoc Laden.

Ladestrukturen der Zukunft?

Das Thema Aufladen von Elektrofahrzeugen wird ständig kontrovers diskutiert und die bis jetzt gebäuchlichen Ladeeinrichtungen sind noch lange nicht der Weisheit letzter Schluß. Weltweit wird entwickelt und geforscht und es werden Konzepte erarbeitet, das Laden in der Zukunft einfacher und schneller zu machen. Hier ein paar Beispiele.

Bidirektionales Laden

 Beim Bidirektionalen Laden oder Vehicle to grid (V2G, zu Deutsch: Vom Fahrzeug zum Netz)fungiert der Akku des Elektrofahrzeuges sowohl als Speicher für den benötigten Strom zum Fahren, als auch als temporärer Speicher für andere Nutzungen. Diese könnten das Speichern von Strom einer PV-Anlage sein, der dann bei Bedarf wieder entnommen wird. Oder eine Pufferfunktion zum Ausgleich von Energiebedarfen im Stromnetz, indem das Fahrzeug gespeicherten Strom bei Bedarf ins Netz zurück gibt. Voraussetzung hierfür ist, dass die Ladetechnik im Fahrzeug dieses Be- und Entladen zulässt.

Laderoboter

  Laderoboter bringen den Strom zum Elektroauto, für den Fahrer entfällt das Suchen einer Ladeeinrichtung. Das ist die Idee, die momentan von einigen Autoherstellern entwickelt und getestet wird. Fahrbare Roboter werden per App angefordert, z.B. in einem Parkhaus. Der Roboter dockt sich selbstständig an und lädt das Elektroauto aus seinem integrierten Akku auf.  Der Fahrer des Fahrzeuges wird per App informiert. Das passiert alles autonom, ohne dass der Fahrer des Autos anwesend sein muss. Feste Parkplätze für Elektroautos und Ladeeinrichtungen entfallen. Erste Systeme sind bereits in der Erprobungsphase. 

Induktion

Über elektrische Wechselfelder kann elektrische Energie induktiv übertragen werden. Im Alltag wird diese Energieübertragung bereits seit Jahren in elektrischen Zahnbürsten genutzt. Die Energie wird übertragen, indem durch eine in der Ladestation verbauten Spule ein Magnetfeld erzeugt wird. Im Fahrzeug ist ebenfalls eine Spule verbaut, durch die, sobald Sie in das Magnetfeld kommt, ebenfalls Strom fließt. Dieser Strom wird dann im Akku gespeichert. Da diese Art des Laden berührungsfrei funktioniert, hat man hierbei wenig Verschleiß. Das grosse Fahrzeugakku zu laden ist hierbei eine Herausforderung.

Wechselakku

Beim Laden von Elektrofahrzeugen und einer Zeitersparnis dabei, ist der Austausch des Akkus an Wechselstationen ein immer wieder gewünschtes Thema. Aktuell werden Wechselakkus hauptsächlich in der Industrie bei Flurförderfahrzeugen eingesetzt. Der Gedanke dabei ist, dass man den leeren Akku schnell gegen einen vollen Akku austauscht, um lange Ladezeiten zu vermeiden. Der leere Akku wird dann in der Wechselstation für den nächsten Tausch langsam und schonend geladen. Bei Zweirädern mit kleinem Akku funktioniert dieses Wechsel – System in Asien bereits gut und wird im Alltag eingesetzt.

Ladeleistung


Eine immer wiederkehrende Frage ist die Dauer von Ladevorgängen bei Elektroautos. Ein ausschlaggebender Punkt ist hierbei, neben der Ladeleistung der Ladeinfrastruktur, der im Fahrzeug verbauten Bordlader. Zu beachten ist hierbei, dass manche Modelle nur einphasige oder zweiphasige Ladegeräte für Wechselstrom besitzen, was dann die Ladeleistung des Ladevorgangs reduziert. Für das Laden von Wechselstrom ist der Typ-2 Stecker Standard. Ladeleistungen sind hier von 3,6 kW bis 22 kW möglich.
Für das Schnellladen (DC = Gleichstrom) wird das große und schwere Ladegerät anstatt im Fahrzeug in der Ladesäule verbaut, welche dann den Wechselstrom aus dem Netz in Gleichstrom umwandelt und direkt in den Fahrzeug-Akku lädt. Durch das Laden mit Gleichstrom können in kürzerer Zeit größere Energiemengen geladen werden, wodurch die Ladezeit deutlich verkürzt wird. Ladeleistungen sind hier von 43 kW bis 350 kW möglich.

*Das Fallbeispiel orientiert sich an Ladezeiten bei Normalbedingungen bei einem Akku mit 64 kWh Leistung.

Was benötige ich für den Umstieg?


 

Für viele beginnt der Umstieg auf Elektromobilität mit der Planung für ein Elektroauto oder der Umstellung der Fahrzeugflotte auf Elektromobilität. Während dieser Planungsphase kommt automatisch das Thema Ladeinfrastruktur ins Spiel. Vielfach werden einfache Ladeeinrichtungen zum Laden der Fahrzeuge genutzt oder angedacht. Aber viele Unternehmen nutzen ihre Ladestationen auch für das öffentliche Laden oder für das Laden Ihrer Mitarbeiter oder Gäste. Hier gibt es besondere Bedingungen und rechtliche Ansprüche. In der Regel braucht man dafür ein sogenanntes Backend. Als Backend bezeichnet man Abrechnungssoftware, die es ermöglicht, einzelne Ladestationen über ein Betreiberportal zu verwalten und abzurechnen. Hierbei werden alle Ladevorgänge eichrechtskonform erfasst. Die Kommunikation erfolgt hier in der Regel über das Protokoll OCPP. Mieter, Mitarbeiter, Kunden oder Gäste erhalten genaue, separate Abrechnungen Ihrer Ladevorgänge. Zentrale Verwaltung auch mehrerer Objekte ist möglich.

Ein passendes Konzept, um Ihnen die Verwaltung zu vereinfachen und rechtssicher zu agieren können wir Ihnen gern erstellen.

 Hier ein einfaches Beispiel:

Fuhrpark und Mitarbeiterfahrzeuge

Sie haben Ihren Fuhrpark elektrifiziert und wollen nun die Fahrzeuge auf dem Firmengelände laden. Außerdem wollen Sie Ihren Mitarbeitern währen der Arbeitszeit das Laden Ihrer geparkten Fahrzeuge ermöglichen. Hierfür erwerben Sie verschiedene Ladegeräte eines Herstellers. Je nach Nutzer möchten Sie verschiedene Tarife verrechnen und auch öffentliches Laden ermöglichen. Abgerundet wird eine Idee auch mit dem Aufladen an den Wohnorten der Mitarbeiter.
Achten Sie hierbei nicht nur auf den preis eines Produktes, aber vor allem auf die Ausstattung.

Ladeinfrastruktur

Für die Firmenfahrzeuge haben Sie 3 Wallboxen mit je 11 kW und eine Säule mit 22 kW für schnelleres Nachladen während des Arbeitstages erworben. Außerdem noch 2 Ladesäulen mit jeweils 2 Ladepunkten à 11 kW für die Mitarbeiterparkplätze. Sofern keine Firmenfahrzeuge geladen werden, können die Wallboxen ebenfalls von Mitarbeitern oder Gästen genutzt werden. Es stehen also 8 Ladepunkte verschiedenster Art zur Verfügung. Eine wichtige Überlegung sollte dabei nicht vergessen werden: Die Lastspitze. 

Backend

Damit Sie nun alle Ladevorgänge den jeweiligen Fahrzeugen bzw. Mitarbeitern oder Gästen sicher zuordnen können, verwenden Sie eine Verrechnungssoftware, das Backend. Hier können Sie jedem Nutzer einen eigenen Tarif zuweisen, individuelle Ladehistorien und Rechnungen erstellen, Verbrauch pro Fahrzeug ermitteln und vieles mehr. Besuchern oder öffentlichen Nutzern können Sie das Laden und sofortiges Bezahlen mit Kreditkarte (Adhoc) oder externer Ladekarte (e-Roaming) direkt an Ihren Ladestationen ermöglichen. Je einfacher, je besser.

Nutzen Sie die Kompetenz von emobicon®

Zu kompliziert? Wir haben Erfahrung in der Konzeption und im Aufbau von Ladeinfrastruktur.
Wir kümmern uns um die Förderung und auch, dass sie rechtssicher handeln.
engagiert | zertifiziert | unabhängig.

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