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Ladekonzepte und Ladelösungen für Ihre Flotte

Während die Elektromobilität auf dem Weg zur neuen Normalität ist, wird der Aufbau einer bedarfsgerechten und rechtssicheren Ladeinfrastruktur für viele Unternehmen zur Herausforderung. Unsicherheiten auf technischer, administrativer oder operativer Seite erfordern Experten mit Weitblick und Erfahrung.

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Ladekonzepte und Ladelösungen für Ihre Flotte

Während die Elektromobilität auf dem Weg zur neuen Normalität ist, wird der Aufbau einer bedarfsgerechten und rechtssicheren Ladeinfrastruktur für viele Unternehmen zur Herausforderung. Unsicherheiten auf technischer, administrativer oder operativer Seite erfordern Experten mit Weitblick und Erfahrung.

Vorteile für Sie und für Ihre Kunden

Das immense Potential moderner Ladestationen birgt zahlreiche Vorteile für kleine, mittelständische und große Unternehmen. So können z. B. die Gastronomie, Hotellerie oder Einzelhandel durch Ladestationen auf Kundenparkplätzen die Bindung zu ihren Kundinnen und Kunden fördern. Für Fuhrpark- und Facility Manager kann die Bereitstellung von Ladeinfrastruktur auf Mitarbeiterparkplätzen besonders interessant sein. In der Immobilienwirtschaft können Architekten und Hausbesitzer Immobilien durch Ladestationen aufwerten. Unser Expertenteam fährt selbst voll elektrisch und kennt sich im Alltag bestens in der Praxis aus.

Ob kleines oder großes Unternehmen: Auch Ihr Fuhrpark wird sich elektrifizieren. Wir stehen Ihnen mit unserem Experten Team mit Beratung und Fachwissen konzeptionell und operativ zur Verfügung. Die richtigen Lösungen, die passenden Förderungen – zukunftsgewandt und rechtssicher für ein ganzheitliches Green-Fleet-Konzept!

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Laden Ihrer Firmenflotte

Sie fahren bereits (teil) elektrisch oder möchten Ihre Flotte elektrifizieren? Mit emobicon erhalten Sie eine effiziente Ladelösung für Ihr Unternehmen!

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Ihre Mitarbeiter fahren ein Elektrofahrzeug und möchten am Arbeitsplatz laden? Eine sehr gute Entscheidung. Sie steigern Ihr Image und die Zufriedenheit Ihres Teams

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Eichrechtskonform und einfach in der Abrechnung

Wie wir dabei vorgehen? – In 4 Schritten zur optimalen Ladeinfrastruktur mit emobicon

  1. Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir Ihre Wünsche und Anforderungen
  2. Check der rechtlichen und technischen Bedingungen bei Ihnen vor Ort
  3. Unabhängige Beratung und Prüfung von Fördermöglichkeiten durch unsere Experten
  4. emobicon bietet Ihnen die passende Lösung und setzt diese für Sie um

Was ist eine Ladeinfrastruktur und wie sollte sie geplant werden?

LadeinfrastrukturBei Elektrofahrzeugen spielt neben der notwendigen Antriebstechnik die Ladeinfrastruktur eine zentrale Rolle. Aus Sicht des Nutzers ist es entscheidend zu wissen, ob er die im Fahrzeug eingebauten Batterien problemlos aufladen kann. Bei der Ladeinfrastruktur geht es also nicht nur um die Anzahl und Verteilung der notwendigen Ladesäulen mit den dazugehörigen Ladepunkten. Es geht auch darum, dem Verbraucher ein benutzerfreundliches System zu bieten. Es zeichnet sich durch ungehinderten Zugang, angemessene Ladezeiten und wenn notwendig ein einfach zu handhabendes Bezahlsystem aus.

Bei der Planung einer Ladeinfrastruktur ist zunächst zu überlegen, welche Fahrzeugtypen mit welchen Ladetechnologien und welches Nutzerverhalten zu erwarten sind. Erst daraus lassen sich die Anforderungen an die Ladeinfrastruktur ableiten. Wenn man sich Gedanken über die Errichtung einer Ladeinfrastruktur macht, sind also durchaus einige Dinge zu beachten:


Welche Fahrzeugtypen sollen geladen werden?

Fuhrpark ElektroautosAbhängig von der Anzahl der bereits vorhandenen und auch der in absehbarer Zeit zu ersetzenden Fahrzeugen ist die Anzahl und Kapazität der zu erstellenden Ladepunkte zu errechnen. Dabei muss einerseits die Menge der E-Autos aber auch deren Akku- und Ladekapazität berücksichtigt werden, um angemessene Ladezeiten zu erreichen.

Sollen hauptsächlich Firmenfahrzeuge geladen werden?

Elektro-Nutzfahrzeug Wann und mit welcher Technik müssen diese geladen werden, um einen reibungslosen Betriebsablauf Ihrer Firma zu garantieren?
Werden die Firmenfahrzeuge nach Betriebsschluss auf dem Firmengelände abgestellt und können dort bis zum nächsten Morgen geladen werden, so reichen in der Regel AC-Ladelösungen mit 11 kW Ladeleistung. Dabei muss auf eine ausreichende Menge an Ladepunkten geachtet werden. Wenn z.B. jedes Fahrzeug nur alle zwei Tage geladen werden muss, dann reicht es halb so viele Ladepunkte zu erstellen wie Fahrzeuge vorhanden sind. Müssen Ihre Fahrzeuge jedoch während des normalen Arbeitsalltags nachgeladen werden, so ist über eine Schnelladelösung mit mindestens 22 kW Ladeleistung nachzudenken.

Sollen auch Mitarbeiter ihre Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände laden können?

Elektroauto MitarbeiterSollen Ihre Mitarbeiter während der Arbeitszeit ihre Elektroautos laden können und sollen diese Ladevorgänge abgerechnet werden?
Da sicherlich einige Ihrer Mitarbeiter überlegen auf ein Elektroauto umzusteigen, aber eventuell an Ihrem Wohnsitz keine Lademöglichkeit vorhanden ist, sollten Sie überlegen Ihren Mitarbeitern das Laden ihres Privatfahrzeuges auf dem Betriebsgelände zu ermöglichen. Dazu benötigen Sie dann entweder ein passendes Abrechnungssystem für Ihre Ladeinfrastruktur oder aber Sie ermöglichen Ihren Mitarbeitern ein kostenfreies Aufladen. Dieses ist im Betrieb des Arbeitgebers bis zum 31. Dezember 2030 steuerfrei, vorausgesetzt diese Leistung wird zusätzlich zum Arbeitslohn gewährt. Statt einer häufig nur wenig spürbaren, weil geringen Lohnerhöhung ist dies ist ein sehr gutes Mittel zur Mitarbeiterbindung an Ihren Betrieb. Machen Sie eine kurze Umfrage unter Ihren Beschäftigten, um den Bedarf an Ladesäulen zu ermitteln.

Sollen auch Kunden / Mieter / Lieferanten Ihre Ladeinfrastruktur nutzen können?

Elektrofahrzeuge ladenMöchten Sie Ihre Ladeinfrastruktur in den Zeiten, in denen sie nicht von Ihnen genutzt wird, der Öffentlichkeit zugänglich machen? Dadurch generieren Sie Zusatzeinnahmen, die helfen die Amortisation Ihrer Ladeinfrastruktur zu verkürzen und Sie erzeugen gleichzeitig ein positives Image Ihrer Firma. Zusätzlich können bei öffentlich zugänglichen Ladesäulen meist höhere staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden, sowie die Stromkosten durch die mögliche Geltendmachung der THG-Quote deutlich verringert werden.

Welcher Installationsort sollte für die Ladesäulen gewählt werden?

Wo Ladesäulen aufstellenDer Standort sollte so gewählt werden, dass alle mit der Ladung zusammenhängenden Vorgänge stets sicher und gefahrlos möglich sind. Die Fahrzeuge müssen ohne Verlängerungskabel oder Kabeltrommeln angeschlossen werden können. Die Ladestationen müssen daher in unmittelbarer Nähe der zu versorgenden Orte installiert werden, ohne dass sie eine Gefahr für Personen oder Fahrzeuge darstellen. Die Art der Aufstellung der Ladestation – freistehend als Ladesäule oder wandmontiert als Wallbox – muss im Vorfeld festgelegt werden, dabei muss die Stabilität der gesamten Konstruktion gewährleistet sein. Besonders die Beschaffenheit der Konstruktion, an der die Ladestation angebracht werden soll, muss berücksichtigt werden (z. B. Dicke und Material der Wände).

Ist eine ausreichende Stromversorgung für die Elektro-Fahrzeuge vorhanden?

Strom für ElektroautosTrotz des gleichen Grundprinzips gibt es große Unterschiede zwischen den herkömmlichen elektrischen Verbrauchern im Haushalt und der elektrischen Energieversorgung eines Elektrofahrzeugs, die schnell die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung und großzügigen Auslegung deutlich machen.

Während bei der Nutzung einer Waschmaschine beispielsweise keine besonderen Vorkehrungen zu treffen sind, müssen die spezifischen Anforderungen des Ladevorgangs eines Elektrofahrzeugs berücksichtigt werden. Die Waschmaschine hat zwar einen hohen Stromverbrauch, nutzt dieses Potenzial aber nur für eine relativ kurze Zeit, um das Wasser zu erhitzen. Beim Elektrofahrzeug wird für die Dauer des Ladevorgangs, der mehrere Stunden dauern kann, eine sehr hohe elektrische Leistung benötigt. Die Ladeinfrastruktur muss daher entsprechend ausgelegt sein.

Nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im öffentlich zugänglichen Bereich muss ein sicheres, unbeaufsichtigtes Laden über mehrere Stunden gewährleistet sein. Das Potenzial des vorhandenen Netzanschlusses kann bereits beim gleichzeitigen Laden mehrerer Elektrofahrzeuge ausgeschöpft werden. Deshalb muss beim Anschluss einer Ladestation sichergestellt werden, dass der Hausanschluss gleichzeitig für den zusätzlichen Strombedarf ausreichend ist. Eine Verstärkung oder Erweiterung des Hausanschlusses für die Versorgung von Elektrofahrzeugen kann notwendig sein, aber dem ist die Installation eines Lademanagementsystems vorzuziehen.


Was regelt ein Lastmanagementsystem?

LastmanagementAlternativ oder zusätzlich zu einem stärkeren Netzanschluss ist es möglich, ein sogenanntes Lastmanagementsystem, auch Lademanagementsystem oder Leistungsmanagementsystem genannt, zu installieren. Ein solches Energiemanagementsystem ermöglicht es, verschiedene Parameter der Ladevorgänge zu definieren, wie zum Beispiel die maximale Leistung oder die Priorität der Ladevorgänge.

Ein Lastmanagementsystem kann dazu beitragen, kostspielige Lastspitzen zu vermeiden oder zu reduzieren oder die Notwendigkeit zu vermeiden, das Netz zu erweitern oder die Netzanbindung zu verstärken, insbesondere in großen Gebäuden. Bei mehreren gleichzeitigen Ladevorgängen hilft der Einsatz eines Energiemanagementsystems, eine Überlastung der Elektroinstallation zu vermeiden. Ein Lastmanagementsystem reduziert die gleichzeitigen Leistungsspitzen, was wiederum die Anforderungen an die Dimensionierung der Anlage verringert. Der Einsatz empfiehlt sich insbesondere in Gebäuden mit mehreren Nutzern, z. B. in der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses, um eine kostspielige Dimensionierung des Netzanschlusses und der Elektroinstallation für eine selten benötigte Leistungsspitze zu vermeiden.

Bei Anschlüssen, die nicht nur nach der entnommenen Energiemenge, sondern auch nach der maximal benötigten Leistung (Leistungs- und Arbeitspreis) abgerechnet werden (Pflicht bei Entnahme > 100.000 kWh/a), ist ein Leistungsmanagement besonders sinnvoll. Damit wird verhindert, dass Elektrofahrzeuge zu einer Zeit laden, in der ohnehin eine Leistungsspitze durch andere ungesteuerte Verbraucher auftritt. Vielmehr sollten Elektrofahrzeuge dann laden, wenn die Belastung durch ungesteuerte Verbraucher gering ist.

Je nach Anzahl der Elektrofahrzeuge und deren Strombedarf kann es auch sinnvoll sein, dass nicht alle Fahrzeuge zur gleichen Zeit laden und gemeinsam eine hohe Lastspitze haben. Netzbetreiber bieten reduzierte Netzentgelte für Ladestationen an, wenn diese als steuerbare Verbraucher deklariert werden (siehe §14a EnWG). Die Details müssen mit dem Netzbetreiber abgestimmt werden. Die Anmeldung erfolgt oft direkt über den Elektroinstallateur. Gleichzeitig kann das Energiemanagement genutzt werden, um die Nutzung von erneuerbaren Energien zu verbessern. Ggf. sollte eine Einbindung in ein Hausenergiemanagementsystem (HEMS) zur Integration aller relevanten Geräte und Systeme (mittels eines globalen Kommunikationsstandards wie EEBUS / Modbus), u.a. zur Eigennutzung von Solarstrom, vorgesehen werden.


Gibt es für Ladeinfrastruktur Förderungen?

Förderung LadeinfrastrukturBund, Länder und teilweise auch Kommunen haben bereits vor Jahren damit begonnen die Elektromobilität zu fördern. Dies gilt nicht nur für Elektroautos, sondern speziell auch für die notwendige Ladeinfrastruktur. So gibt es zum Beispiel Förderungen für Wallboxen, Ladesäulen aber auch Förderungen, um den Netzanschluss an die notwendige Kapazität anzupassen. Da das Thema Förderung aber sehr komplex und stark von den individuellen Voraussetzungen abhängig ist, nutzen Sie unseren Fördermittelservice. Unsere Fördermittelabteilung hilft Ihnen bei der Auswahl der richtigen Förderung für Ihre Ladeinfrastruktur, der Antragstellung sowie der Vorbereitung der erforderlichen Unterlagen.

Mit der Ladeinfrastruktur und der THG-Quote Geld verdienen?

THG-QuoteGemeinsam treiben wir die Elektromobilität voran und machen den Verkehrssektor grüner. Während Sie mit Ihrem Elektroauto umweltfreundlich durchstarten und Treibhausgasemissionen sparen, bündeln Dienstleister alle THG-Quoten von öffentlich zugänglichen Ladesäulen. Durch das Bündeln mehrerer THG-Quoten entstehen beim Verkauf an Mineralölunternehmen bessere Konditionen. Dies kann sowohl auf Fahrzeugebene geschehen, dabei werden pauschale kWh-Mengen pro Fahrzeug angenommen, als auch bei Strom, der über öffentliche Ladestationen vertrieben wird. Dabei werden die tatsächlich entnommenen kWh-Mengen zur Anrechnung gebracht, als THG-Quote vermarktet und können somit die Amortisation der oft recht kostspieligen Ladeinfrastruktur meist deutlich verringern. Bei Interesse sprechen Sie uns einfach an.

Wie teuer ist eine Ladestation für Elektroautos?

Kosten LadeinfrastrukturFür die Installation einer privaten Ladestation müssen Sie je nach Ladeleistung und individuellen Gegebenheiten vor Ort, etwa mit Kosten zwischen 800 und 2.000 Euro rechnen.

Bei einer gewerblich genutzten Ladesäule, die vielleicht auch noch öffentlich zugänglich sein soll, ist eine Preisangabe leider nicht so einfach möglich. Dabei kommt es z.B. darauf an, wie der vorhandene Netzanschluss dimensioniert ist, welche Ladeleistung notwendig ist und ob die Ladesäule eichrechtskonform sein soll. Bei Interesse sprechen Sie uns einfach an, wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot für Ihre gewerbliche Ladeinfrastruktur.


DC-Ladestation und AC-Ladestation – was ist der Unterschied?

Ladesäule für GästeAuf dem Markt gibt es eine große Auswahl an Ladestationen. Man kann sie im Wesentlichen in zwei Kategorien unterteilen: Gleichstrom- und Wechselstrom-Ladestationen. Aber sind Wechselstrom- oder Gleichstrom-Ladestationen besser?

Beim Aufladen mit Wechselstrom (AC) erreichen viele Autos nur 3,7 kW (z. B. der Nissan Leaf) oder 11 kW (z. B. der Hyundai Kona). Gleichstrom-Ladestationen beginnen mit einer Ladeleistung von 22 kW und ermöglichen diesen Fahrzeugen auch das Aufladen mit deutlich höheren Leistungen. Fast alle E-Fahrzeuge, einschließlich E-Busse oder E-Transporter, können mit Gleichstrom aufgeladen werden.

Jeder, der viel und lange fährt und dabei nur wenige Stopps einlegt, ist gut beraten, eine DC-Schnellladestation zu nutzen. Denn unzählige Typen von E-Fahrzeugen können mit hoher Leistung in sehr kurzer Zeit aufgeladen werden. Daher findet man an Autobahntankstellen häufig DC-Ladesäulen. Für Fahrer, die kurze Strecken zurücklegen, und für längere Zeiträume der Inaktivität (z. B. nachts zu Hause) sind Wechselstrom-Ladestationen dagegen in der Regel die bessere Wahl.


Warum ist eine DC-Ladestation / Schnellladesäule schneller als AC?

Schneller laden – mit Gleichstrom. Jede Batterie, auch die eines jeden Elektroautos, ist eine Gleichstromquelle (DC). Eine Gleichstrombatterie mithilfe einer Gleichstromladestation zu laden, ist nicht nur logisch, sondern hat auch echte Vorteile gegenüber dem Laden mit Wechselstrom: eine mögliche höhere Effizienz und eine damit verbundene Zeitersparnis an der DC-Ladestation.

Das Combined Charging System (CCS) ist der in der EU und in Deutschland verwendete Standard für das Laden mit Gleichstrom über eine Gleichstrom-Ladesäule. Ein Transformator wandelt den Wechselstrom aus der Steckdose in Gleichstrom um. In der Umgangssprache spricht man auch von einer CCS-Ladestation. Es gibt aber auch den CHAdeMO-Anschluss aus Japan und das Supercharger-System von Tesla beim Gleichstromladen.


Welche Vorteile hat eine DC-Wallbox?

Wenn Sie nach dem Motto “Zeit ist Geld” leben, sparen Sie mit einer DC-Ladestation eine Menge Geld. Mit einer DC-Ladestation können Sie Ihr Auto je nach Ladeleistung der DC-Ladestation 10-, 20- oder sogar 50-mal schneller aufladen als mit einer normalen Haushaltssteckdose. Der Strom wird dabei direkt in die Batterie eingespeist.

Das Ladegerät im Elektroauto, das den Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt, ist dafür nicht notwendig, da dieser Vorgang dank des CCS direkt in der Gleichstromladestation stattfindet. Dadurch wird das Laden technisch einfacher und es kann eine deutlich höhere Leistung übertragen werden. Eine DC-Wallbox der 24-50 kW-Klasse kann in nur einer Stunde bis zu 200 km Reichweite aufladen. Ein echtes Plus für Langstreckenfahrer, aber auch für Autovermieter, E-Taxis und andere Fahrzeuge mit hoher Kilometerleistung.


Wo werden DC-Wallboxen eingesetzt?

Neben Parkplätzen an Autobahnen und Schnellstraßen werden DC-Ladestationen häufig in modernen Autohäusern oder in Unternehmen mit vielen Dienstfahrzeugen eingesetzt. Aber auch immer mehr Städte und Gemeinden bieten ihren Bewohnern und Besuchern innovatives Schnellladen an. So können die Fahrer von Elektroautos Zeit sparen und ihr Auto bequem aufladen, während sie bei einem Geschäftstermin, in einem Einkaufszentrum oder in einem Café sind.

Was kostet eine DC-Ladestation?

Derzeit werden DC-Wallboxen vor allem im öffentlichen Raum oder auf Firmengeländen aufgestellt. Mittlerweile sind die ersten Modelle jedoch auch für den Hausgebrauch erhältlich. Die Anschaffungskosten sind jedoch noch sehr hoch und liegen häufig im fünfstelligen Bereich. In den meisten Fällen ist dies für private Nutzer immer noch zu teuer. Aber für gewerbliche Nutzer kann sich die Investition durchaus lohnen: Wenn z.B. Ihr Lieferfahrzeug während der Mittagspause oder des Beladens so weit geladen werden würde, dass der nächste Kunde erreicht werden kann, ist die Anschaffung einer Schnelladesäule durchaus zu überlegen.

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FAQ zu Ladestationen für Elektroautos im Betrieb

Wieviel kostet eine Ladestation für ein E-Auto?

Je nach Funktionsumfang und Leistung kann eine einfache Wallbox zwischen 400 und 1500 Euro kosten. Hinzu kommen noch die Installationskosten. Diese hängen von dem Aufwand ab, der für die Installation der Wallbox und den Anschluss an das Stromnetz erforderlich ist. Die Kosten hierfür können etwa zwischen 400 € und 1.500 € liegen.

Leider lassen sich die Kosten für die Installation öffentlicher Ladestationen für Elektrofahrzeuge nicht so einfach zusammenfassen, da sie sehr stark von den örtlichen Gegebenheiten abhängen. Dazu gehören z. B. die verschiedenen Ausführungen der Ladestationen, die notwendigen Erdarbeiten, die erforderliche Elektroinstallation und die eventuell erforderliche Verstärkung der Stromanschlüsse. Außerdem müssen öffentlichen Ladestationen den Eichgesetzen entsprechen, was die Gesamtkosten zusätzlich erhöht. Bestenfalls kann man eine grobe Preisspanne aus bereits realisierten Projekten angeben. Für eine Ladestation mit zwei 22-kW-Anschlüssen können das je nach Bedingungen zwischen 10.000 und 20.000 Euro sein. Öffentliche Fördermittel können jedoch in der Regel davon abgezogen werden, wobei diese teilweise zeitlich befristet und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind.

Hinzu kommen laufende Betriebskosten wie jährliche Wartungskosten, Backend-Kosten und natürlich die Stromversorgung.

Demgegenüber generieren öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge Einnahmen direkt aus dem verkauften Ladestrom und seit diesem Jahr auch aus den THG-Quoten für Ladesäulen, womit ein zusätzlicher Erlös von 15 Cent pro geladener kWh erzielt werden kann.

Welche Arten von Ladestationen für Elektrofahrzeuge gibt es?

Grundsätzlich lassen sich Ladestationen für Elektrofahrzeuge je nach ihrer Bauart in zwei Kategorien einteilen. Sogenannte Wallboxen und Ladesäulen. Eine Wallbox ist in der Regel eine recht kompakte Einheit, die für die Wandmontage vorgesehen ist. Wo dies nicht möglich ist, kann die Wallbox auch auf eine sogenannte Stele montiert werden. Eine Ladesäule hingegen ist eine freistehende Ladestation, die in der Regel einer Zapfsäule nachempfunden ist.

Wie unterscheiden sich AC- und DC-Ladestationen?

Hinsichtlich des Ladeprinzips wird zwischen zwei Arten von Ladestationen unterschieden, nämlich Wechselstrom- und Gleichstromladestationen. Der Unterschied zwischen den beiden Ladeprinzipien liegt im Stromfluss: AC steht für "Alternating Current" und bedeutet Wechselstrom, DC steht für "Direct Current" und bedeutet Gleichstrom.

Die Batterien in Elektrofahrzeugen können jedoch nur Gleichstrom speichern. Damit der Strom in die Fahrzeugbatterie eingespeist werden kann, muss eine Umwandlung stattfinden. Beim Wechselstromladen erfolgt dies durch das im Fahrzeug eingebaute Ladegerät, das je nach Elektrofahrzeug variieren kann, wodurch die Ladeleistung begrenzt wird. Beim Gleichstromladen wird der Wechselstrom aus dem öffentlichen Netz bereits in der Ladestation umgewandelt und als Gleichstrom direkt in der Batterie gespeichert. Das bedeutet, dass bei der Gleichstromladung höhere Ladeleistungen erzielt werden können als bei der üblichen Obergrenze von 22 kW für die Wechselstromladung, wodurch sich die Ladezeiten verkürzen.

Ladestecker für Elektrofahrzeuge

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der Ladestationen sind die verwendeten Ladestecker für Elektrofahrzeuge. Es gibt noch keine internationalen Normen für einheitliche Stecker und Kabel. In Europa sind jedoch andere Systeme üblich als beispielsweise in Asien und Nordamerika. Die verschiedenen derzeit erhältlichen Ladestecker für Elektrofahrzeuge unterscheiden sich in Bezug auf die Ladeleistung und die Ladefrequenz. Je höher die Ladeleistung, desto schneller wird das Elektrofahrzeug geladen.

Hier eine Übersicht über die auch in Deutschland üblichen Ladestecker für Elektrofahrzeuge

  • Typ-1-Stecker
  • Typ-2-Stecker
  • CCS oder Combostecker
  • Chademo
  • Supercharger
  • SchuKo und CEE-Stecker

Was ist eine "öffentlich zugängliche Ladestation"?

§ 6 Abs. 1 der 38. BImSchV verweist insoweit auf § 2 Abs. 5 der Ladesäulenverordnung (LSV). Nach dieser Regelung ist eine Ladesäule öffentlich zugänglich, wenn sie sich im öffentlichen Straßenverkehr oder auf privatem Grund befindet und die zur Ladesäule gehörende Parkfläche nach allgemeinen Merkmalen von unbestimmten oder nur bestimmbaren Personenkreisen tatsächlich genutzt werden kann.

Merkmale für öffentlich zugängliche Ladestationen

So gilt beispielsweise eine Ladestation auf dem Parkplatz eines Geschäftsgebäudes oder auf einem Kundenparkplatz als öffentlich zugänglich. In diesen Fällen kann der mit der Ladestation verbundene Parkplatz tatsächlich von einer Gruppe von Personen genutzt werden, die nur anhand allgemeiner Merkmale definiert werden kann, d. h. von allen "Kunden".

Wenn hingegen der Personenkreis, der den Parkplatz nutzt, feststeht, ergibt sich keine öffentliche Zugänglichkeit. Dies wäre z. B. der Fall, wenn alle Personen, die den Parkplatz benutzen, namentlich bekannt wären, z. B. wenn es sich nur um einen oder mehrere Mitarbeiter des Unternehmens handelt.

Meldepflicht für öffentliche Ladesäulen

Öffentliche Ladepunkte müssen der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen nach den Bestimmungen von Artikel 5 LSV gemeldet werden. Die Anrechnung zu THG-Quote ist daher nur möglich, wenn die Anmeldung der Ladesäule bei der Bundesnetzagentur erfolgt ist. Dieser kann als Nachweis des UBA zu Nachweiszwecken verwendet werden (vgl. § 6 Abs. 2 BImSchV 38).

In § 4 der Ladesäulenverordnung heißt es außerdem:

Der Betreiber einer Ladestation muss dem Nutzer eines Elektrofahrzeugs die Möglichkeit geben, punktuell aufzuladen. Er gewährleistet dies indem er

1. für die Nutzung der jeweiligen Ladestation und für die Erbringung von Dienstleistungen, die die Übertragung von Elektrizität einschließen, keine Authentifizierung erforderlich ist, sowie
a) keine direkte Gegenleistung, oder
b) Barzahlung in der Nähe der Ladestation anbietet

oder

2. die Authentifizierung, die erforderlich ist, um bargeldlose Bezahlvorgänge und Bezahlvorgänge am jeweiligen Ladepunkt durch ein universelles kartengestütztes Bezahlsystem oder Bezahlverfahren in der Nähe des Ladepunktes oder durch ein universelles webgestütztes System zu ermöglichen, wobei mindestens die Sprachen Deutsch und Englisch in der Menüführung zu berücksichtigen sind und der Zugang zu mindestens einem der webgestützten Bezahlsysteme kostenlos ermöglicht werden muss. (Ad-hoc-Aufladung)

Was versteht man unter einer gewerblichen Ladestation?

Man könnte meinen, dass eine Ladestation dann als gewerblich gilt, wenn mit ihr eine Gewinnerzielungsabsicht verbunden ist. Dies ist jedoch keine Voraussetzung. Entscheidend ist, dass die Ladestation nicht von einer Privatperson, sondern von einem Unternehmen betrieben wird. Ob Sie eine gewerbliche Ladestation nur für Ihre Firmenfahrzeuge nutzen, damit Ihre Mitarbeiter dort ihre Elektrofahrzeuge aufladen können, oder ob Sie eine öffentliche gewerbliche Ladestation betreiben, an der jeder mit einer Ladekarte aufladen und damit direkt für den Ladestrom bezahlen muss, ist dabei zweitrangig.

Werden Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Unternehmen gefördert?

Im Vergleich zu einer privaten Wallbox ist der Aufwand für die Errichtung einer gewerblichen Ladestation erfahrungsgemäß deutlich höher: Soll die Ladestation öffentlich zugänglich sein, muss bei der Auswahl darauf geachtet werden, dass die Ladeinfrastruktur den eichrechtlichen Vorschriften entspricht. Oft muss der Netzanschluss vor der eigentlichen Installation verstärkt oder sogar komplett neu erstellt werden, und anschließend sind häufig Erdarbeiten und die Errichtung von Fundamenten erforderlich. Dann werden Kabel verlegt, die Ladesäulen aufgestellt und schließlich die Parkplätze markiert. All dies bedeutet, dass eine gewerbliche Ladestation schnell recht teuer werden kann. Hier kommen die Ladesäulenförderungen ins Spiel: Die zusätzlichen Kosten können also teilweise durch die Ladesäulenförderung für Unternehmen ausgeglichen werden.

Welche Ladesäulen für E-Fahrzeuge in Unternehmen werden bezuschusst?

Gefördert werden in der Regel Normalladesäulen mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW AC sowie Schnellladesäulen mit einer Ladeleistung von mehr als 22 kW, die nur das Laden mit Gleichstrom ermöglichen. Die Kosten für den entsprechenden Netzanschluss oder die Kombination aus Netzanschluss und Pufferspeicher sind grundsätzlich ebenfalls förderfähig.

Neben dem Erwerb und der Installation von Ladeinfrastruktur an neuen Standorten sind in der Regel auch die Aufrüstung oder der Ersatz von Ladeinfrastruktur und die Verbesserung der Netzanbindung an Standorten förderfähig, sofern sie nicht bereits gefördert wurden und einen nachgewiesenen Mehrwert darstellen.

In einer kostenlosen Erstberatung ermitteln wir, welche gewerbliche Ladeinfrastruktur für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist und welche Art der Förderung möglich ist. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Was muss man bei der Förderung von gewerblichen Ladestationen beachten?

Das Wichtigste ist, dass Sie sich bei der Beantragung von Fördermitteln für gewerbliche Ladestationen strikt an die Bedingungen des jeweiligen Förderprogramms halten sollten. So ist es beispielsweise gängige Praxis, dass die meisten Förderprogramme für kommerzielle Ladestationen keinen vorzeitigen Maßnahmenbeginn vorsehen.

Die diesbezüglichen rechtlichen Anforderungen sind im Folgenden dargelegt:

Projekte, die mit öffentlichen Mitteln finanziert werden, dürfen erst nach Erlass eines Zuwendungsbescheids durchgeführt werden, um zu vermeiden, dass der Zuwendungsempfänger durch vorgezogene Maßnahmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät, wenn die beantragte Förderung nicht bewilligt wird.

Liegt eine verbindliche Bestellung oder ein Vertrag über den Kauf und/oder die Installation der geförderten Geräte vor (Liefer- oder Dienstleistungsvertrag) und ist in dem zuvor abgeschlossenen Vertrag nicht ausdrücklich vereinbart, dass dem Antragsteller im Falle der Ablehnung der beantragten Förderung ein unbedingtes Rücktrittsrecht zusteht, liegt eine unzulässige vorzeitige Maßnahme und damit eine unbedingte rechtliche Verpflichtung vor.

Vor Vertragsabschluss und Kauf unbedingt beachten

Das bedeutet, dass Sie zuerst nur einen Kostenvoranschlag einholen und im Anschluss einen Förderantrag für eine Ladestation für E-Autos in Ihrem Betrieb stellen und erst nach Erhalt des Förderbescheids mit der Realisierung beginnen dürfen.

Wenn Sie Hilfe bei der Beantragung einer Förderung für eine gewerbliche Ladestation benötigen, nutzen Sie einfach unseren Förderservice.

Gibt es für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge einen Zuschuss von der KfW ?

Mit dem Zuschuss Ladestationen für Elektrofahrzeuge (KfW 441) fördert die KfW den Kauf und die Installation von Ladestationen an Stellplätzen, die nicht öffentlich zugänglich sind. An den Stationen können Firmenfahrzeuge sowie Privatfahrzeuge der Beschäftigten aufgeladen werden.

Dabei wird folgendes gefördert:

  • der Kauf neuer Ladestationen mit bis zu 22 kW Ladeleistung und intelligenter Steuerung
  • der Einbau und Anschluss der Ladestationen, inklusive aller Installationsarbeiten
  • Energiemanagement-Systeme zur Steuerung der Ladestationen
Förderung bis zum 27.12.2022 beantragen

Diesen Zuschuss können Sie voraussichtlich bis zum 27.12.2022 beantragen. Dann werden die Förder­mittel wahr­scheinlich aus­geschöpft sein.

Aktuell gibt es für öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge keine Förderungen von der KfW. Sollten sich für 2023 neue Förderungen ergeben, ergänzen wir das hier.

Gibt es die THG-Quote auch für Ladestationen für E-Fahrzeuge im Betrieb?

Nicht nur für Elektroautos - Sie können die THG-Quote jetzt auch mit Ihrer Ladesäule für Elektrofahrzeuge attraktiv nutzen - unter folgender Bedingung: Es muss sich um eine öffentlich zugängliche Ladesäule für Elektrofahrzeuge handeln.

Für dieses Jahr können Sie sich noch eine Quote von derzeit 15 Cent pro Kilowattstunde sichern - das entspricht bei einer durchschnittlich ausgelasteten Ladesäule etwa 1.220 € Mehreinnahmen pro Jahr!

Die einzigen Voraussetzungen:

  • Sie betreiben eine öffentliche Ladesäule nach der Ladesäulenverordnung.
  • Ihre Ladesäule entspricht dem Eichrecht und ist bei der Bundesnetzagentur registriert.

Ein kurzes Gespräch genügt - den Rest erledigen wir von emobicon® für Sie. Schnell, einfach, unbürokratisch.

Kann man mit dem Betrieb einer öffentlichen Ladestation für Elektrofahrzeuge Geld verdienen?

Wie bereits erwähnt, müssen bei der Errichtung einer öffentlichen Ladestation die nicht unerheblichen Investitionskosten berücksichtigt werden.

Hinzu kommen laufende Betriebskosten wie jährliche Wartungskosten, Backend-Kosten und natürlich die Kosten für den Strombezug.

Auf der anderen Seite stehen die Einnahmen direkt aus dem verkauften Ladestrom und ab diesem Jahr auch aus den Treibhausgaszertifikaten der Ladestationen, durch die ein zusätzliches Einkommen von 15 Cent pro Kilowattstunde erzielt werden kann.

Zur Veranschaulichung der wirtschaftlichen Rentabilität des Betriebs einer öffentlich zugänglichen Ladestation für Elektrofahrzeuge wird hier ein Rechenbeispiel über einen Zeitraum von durchschnittlich acht Jahren angeführt. Bitte beachten Sie, dass dies nur ein Beispiel ist und von Ihrer tatsächlichen Situation abweichen kann.

Beispielrechnung öffentliche Ladesäule 2 x 22 kW AC

Anfangsinvestition für Ladesäule mit zwei Ladepunkten a 22 Kilowatt Ladeleistung inklusive Installation: 20.000 €

JahrWartungBackendkWh / JahrStromeinkaufStromverkaufTHG-QuoteSumme
2023300,00 €180,00 €13.9534.464,82 €5.581,02 €2.092,88 €-17.270,91 €
2024300,00 €180,00 €15.3484.911,30 €6.139,12 €2.302,17 €-14.220,92 €
2025300,00 €180,00 €16.7435.357,78 €6.697,22 €2.511,46 €-10.850,01 €
2026300,00 €180,00 €18.1385.804,26 €7.255,33 €2.720,75 €-7.158,20 €
2027300,00 €180,00 €19.5346.250,74 €7.813,43 €2.930,04 €-3.145,48 €
2028300,00 €180,00 €20.9296.697,22 €8.371,53 €3.139,32 €1.188,15 €
2029300,00 €180,00 €22.3247.143,71 €8.929,63 €3.348,61 €5.842,69 €
2030300,00 €180,00 €23.7197.590,19 €9.487,73 €3.557,90 €10.818,13 €

Für die obige Kalkulation der Einnahmen und Kosten einer öffentlichen Ladestation wurden folgende Werte angenommen:

 

Installation20.000,00 €Ladesäule, Installation, Stromanschluss
Wartung300,00 € pro Jahr
Backend7,50 €monatlich pro Ladepunkt
Strombezug0,32 €pro kWh
Stromverkauf0,40 €pro kWh
THG-Quote0,15 €pro kWh
Strommenge19,1 kWhpro Tag pro Ladepunkt

Beim Stromeinkauf und -verkauf wurden aktuelle Werte eingerechnet; diese werden sich wahrscheinlich mit der Zeit verändern. Doch für die Wirtschaftlichkeit ist ausschließlich die Differenz zwischen Einkauf und Verkauf maßgebend. Die täglich verladene Strommenge beruht auf einer Statistik von statista, es wird davon ausgegangen, dass sich die verladene Strommenge jährlich um 10 % erhöht. Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, ist eine solche Wirtschaftlichkeitsberechnung sehr stark von den individuellen Gegebenheiten abhängig.

Möchten Sie eine individuelle Beratung bzgl. der Kosten einer öffentlichen Ladestation in Verbindung mit der THG-Quote für Ladesäulen  sowie eventuell möglichen staatlichen Förderungen nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Was muss man bei Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Tiefgaragen beachten?

Elektrofahrzeuge werden in Zukunft einen stetigen Aufschwung erfahren. Dazu gehört auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im privaten und öffentlichen Sektor. Dies bedeutet, dass vor allem private und gewerbliche Parkplätze, Parkhäuser und Tiefgaragen mit mehreren Wallboxen ausgestattet werden müssen. Wir erläutern hier die Fragen, die zu berücksichtigen sind:

Wie gefährlich ist ein Elektrofahrzeug in einer Tiefgarage?

Heutzutage ist die Angst vor einem unkontrollierten Brand von Elektrofahrzeugen, insbesondere in Tiefgaragen, weit verbreitet. Aber ist das gerechtfertigt?

Wir haben die wichtigsten Argumente zusammengefasst, die Ihnen die Angst vor Bränden bei Elektrofahrzeugen, insbesondere in Tiefgaragen, nehmen dürften:

  • Unabhängig von der Art des Antriebs: Es gibt immer hohe gesetzliche Anforderungen an alle Fahrzeuge, die so gestaltet sein sollten, dass sie dem Fahrer ein Höchstmaß an Sicherheit garantieren, um überhaupt eine Zulassung zu erhalten.
  • Nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren und des Deutschen Feuerwehrverbandes gibt es bei der Risikobewertung keinen Unterschied zwischen Elektrofahrzeugen und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.
  • Im Falle eines tatsächlichen Brandes sind Lithium-Ionen-Batterien auch für die Brandbekämpfung kein großes Problem. Entweder werden sie kontrolliert mit großen Mengen Löschwasser gekühlt oder sie werden in einen Wasserbehälter getaucht. Es dauert jedoch sehr lange, bis sich die Batterie so stark erhitzt, dass sie überhaupt Feuer fängt.
  • Der Ladevorgang selbst stellt keine Gefahr dar. Für die fachgerechte Installation von Wallboxen und das Aufladen von Elektrofahrzeugen in Tiefgaragen sind daher keine besonderen Brandschutzbestimmungen zu beachten. Dies macht es relativ einfach, Ladestationen in Tiefgaragen zu installieren.

Ladestationen sind Teil der technischen Gebäudeausrüstung

Ladestationen in Tiefgaragen und das Aufladen von Elektrofahrzeugen stellen daher keine Nutzungsänderung der Einrichtung für Fuhrparkbetreiber dar. Im Gegensatz zu Zapfsäulen für Kraftstoffe benötigen Ladestationen daher keine Genehmigung. Sie gelten als Teil des Leitungsnetzes und damit als Teil der technischen Ausrüstung des Gebäudes. In Bezug auf den Brandschutz sind die Bestimmungen der jeweiligen Landesbauordnung sowie die Richtlinien für Leitungsanlagen zu beachten.

Planung

Wie viele Ladesäulen sollen installiert werden? Sollten diese in Zukunft erweiterbar sein oder sollte es bei einer festen Zahl bleiben? Wie viele Ladepunkte sind maximal möglich?

Strom

Wie wird er abgerechnet? Muss die Erhöhung der Leistung beim Netzbetreiber beantragt werden? Ist es notwendig, zusätzliche Stromzähler zu installieren?

Lastmanagement

Um eine Überlastung des Netzes zu verhindern und eine gerechte Aufladung zwischen den Fahrzeugen jederzeit zu gewährleisten, sollte bei der Installation der Ladelösung auch ein Lastmanagement installiert werden. Es gibt externe Lastmanagementsysteme, aber auch Wallboxen mit integriertem Lastmanagement.

Es wird zwischen statischen und dynamischen Lastmanagementsystemen unterschieden. Beim statischen Lastmanagement wird die festgelegte Gesamtleistung je nach Bedarf auf die verschiedenen Wallboxen verteilt.

Beim dynamischen Lastmanagement wird das elektrische Potenzial für das Laden von Fahrzeugen entsprechend dem Verbrauch der gesamten Anlage angepasst. Wenn der Stromverbrauch der gesamten Immobilie gering ist, kann eine höhere Energiemenge an die Wallboxen geleitet werden. Dies ist vor allem nachts nützlich, wenn große Mengen an Strom zum Aufladen von Elektrofahrzeugen verbraucht werden.

Zugangsbeschränkungen

Ob es sich um einen privaten Parkplatz in einem Mehrfamilienhaus oder einen allgemeinen Mitarbeiterparkplatz in einem Parkhaus oder einer Tiergarage handelt: Zugangsbeschränkungen erlauben nur denjenigen, die zur Nutzung der Wallbox berechtigt sind. Darüber hinaus können die Nutzer individuell dem Verbrauch zugeordnet werden, was auch bei der Stromabrechnung hilft.

Diebstahlschutz

Auch wenn die Ladestation nicht öffentlich zugänglich ist und nur andere Vermieter oder Eigentümer und Angestellte Zugang dazu haben, besteht das Risiko eines Diebstahls. Es empfiehlt sich daher, eine Ladestation zu wählen, die über eine Diebstahlsicherung verfügt.

Ladekabel

Insbesondere bei mehreren Nutzern mit unterschiedlichen Fahrzeugen, die von der Ladeinfrastruktur in Parkhäusern, Tiefgaragen oder Parkplätzen profitieren wollen, müssen die Ladekabel am Stellplatz lang genug sein, um die Anschlüsse an den verschiedenen Fahrzeugtypen problemlos zu erreichen. Schließlich befinden sich einige Anschlüsse an der Front, an der Seite oder sogar am Heck des Fahrzeugs. Wenn das Ladekabel zu kurz ist, kann es zu Problemen kommen, und der Ladevorgang funktioniert bei bestimmten Modellen nicht.

Abrechnung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Abrechnung des Stroms. So können z. B. bestimmte Gruppen oder Abteilungen über eine Ladekarte gebildet werden, oder einzelne Verbraucher erhalten automatisch eine Monatsabrechnung, die eine Abbuchung von einem bestimmten Konto vorsieht. Für weitere Informationen nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

 

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