Bereit für die Zukunft?

Wählen Sie Ihr Anliegen oder rufen Sie uns gleich an.

Ladeinfrastruktur

Ich möchte Ladelösungen finden oder ausbauen.

Title

Weiterbildung

Ich möchte einen Workshop/Vortrag buchen oder anfragen.

Title

Förderung

Ich möchte die beste Förderung für meinen Umstieg erhalten.

Title

Elektrofahrzeuge

Ich möchte für mein Unternehmen E-Fahrzeuge beschaffen.

Title

Wählen Sie Ihr Anliegen oder rufen Sie uns gleich an.

Ja

Title

Nein

Title

Wählen Sie Ihr Anliegen oder rufen Sie uns gleich an.

11 + 7 =

emobicon hilft bei der THG-Quote für Ladesäulen

Der Komplett-Service!

ENGAGIERT | ZERTIFIZIERT | UNABHÄNGIG

Einnahmen aus öffentlichen Ladesäulen nicht verfallen lassen!

Haben Sie schon daran gedacht, die THG-Quoten für Ihre öffentlichen Ladesäulen für das Jahr 2022 geltend zu machen?

Wenn nicht, wird es höchste Zeit, denn sonst verfallen diese Einnahmen am 28. Februar 2023!

Für das Jahr 2022 können Sie sich noch rückwirkend eine Quote von 15 Cent pro Kilowattstunde sichern – Voraussetzung: Sie melden uns Ihre verladenen Strommengen bis zum 6. Februar 2023 (damit wir diese noch fristgerecht beim Umweltbundesamt einreichen können)

Sichern Sie sich jetzt für das Jahr 2023 eine Quote von 12,5 Cent pro Kilowattstunde!

Mit der THG-Quote für Ladesäulen den Strompreis um 12,5 bis 27,5 Cent* pro Kilowattstunde senken und endlich Gewinn machen. Wir zeigen Ihnen, wie das funktioniert – und nehmen Ihnen die Arbeit vollständig ab!

Die Vermarktung von THG-Quoten ist auch für Wallboxen auf Basis der geladenen Kilowattstunden möglich, sofern diese öffentlich zugänglich sind und in der Liste der Ladesäulen der Bundesnetzagentur (BNetzA) aufgeführt sind. Aus aktuellem Anlass: Unsere Einschätzung zur THG-Quote für private Wallboxen.

Erfahren Sie mehr

Einnahmen aus öffentlichen Ladesäulen nicht verfallen lassen!

Haben Sie schon daran gedacht, die THG-Quoten für Ihre öffentlichen Ladesäulen für das Jahr 2022 geltend zu machen?

Wenn nicht, wird es höchste Zeit, denn sonst verfallen diese Einnahmen am 28. Februar 2023!

Für das Jahr 2022 können Sie sich noch rückwirkend eine Quote von 15 Cent pro Kilowattstunde sichern – Voraussetzung: Sie melden uns Ihre verladenen Strommengen bis zum 6. Februar 2023 (damit wir diese noch fristgerecht beim Umweltbundesamt einreichen können)

Sichern Sie sich jetzt für das Jahr 2023 eine Quote von 12,5 Cent pro Kilowattstunde!

Mit der THG-Quote für Ladesäulen den Strompreis um 12,5 bis 27,5 Cent* pro Kilowattstunde senken und endlich Gewinn machen. Wir zeigen Ihnen, wie das funktioniert – und nehmen Ihnen die Arbeit vollständig ab!

Die Vermarktung von THG-Quoten ist auch für Wallboxen auf Basis der geladenen Kilowattstunden möglich, sofern diese öffentlich zugänglich sind und in der Liste der Ladesäulen der Bundesnetzagentur (BNetzA) aufgeführt sind. Aus aktuellem Anlass: Unsere Einschätzung zur THG-Quote für private Wallboxen.

Back 2

Mit der Ladesäule Geld verdienen? Ja das geht!

Nicht nur für Elektroautos gibt es sie – auch mit Ihrer öffentlichen Ladesäule können Sie die THG-Quote nun attraktiv für sich nutzen.

Noch für dieses Jahr können Sie sich eine Quote von aktuell 12,5 Cent pro Kilowattstunde sichern –  das entspricht bei einem durchschnittlich ausgelasteten Ladepunkt etwa 1.000,- € zusätzliche Einnahmen pro Jahr!*

Die einzigen Voraussetzungen:

    • Sie betreiben eine öffentliche Ladesäule nach der Ladesäulenverordnung.
    • Ihre Ladesäule ist eichrechtskonform und bei der Bundesnetzagentur registriert.

Eine kurze Besprechung genügt – wir von emobicon® erledigen dann den Rest für Sie. Schnell, einfach, unbürokratisch.

Schreiben Sie uns eine Mail
Klicken Sie hier oder schreiben Sie an info@emobicon.de 5

Rufen Sie uns direkt an
Sie erreichen uns unter 02933 8259 959 5

So einfach funktioniert der emobicon Service

Verkaufen Sie jetzt Ihre THG-Quote für Ladesäulen und erhalten Sie garantiert bis zu 12,5 Cent/kWh Strom.

  1. Sie schließen mit uns einen Vertrag und bevollmächtigen uns mit der Vermarktung der THG-Quote Ihrer öffentlichen Ladesäule.
  2. Dazu benötigen wir lediglich den Betreiber, den genauen Standort und die Registrierungsnummer (EVSE-ID) der Ladepunkte.

Wählen Sie eine der beiden Optionen:

Maximale Quote

    • Sie melden uns die Strommengen und den Zeitraum der Entnahme einmal pro Quartal oder ab 5 MWh geladenem Strom unter Angabe der EVSE-ID.
    • Wir lassen die gemeldeten Strommengen vom Umweltbundesamt zertifizieren und vermarkten sie dann über den THG-Quotenhandel.
    • Sie erhalten von uns eine Gutschrift und eine garantierte Vergütung von 12,5 Cent pro Kilowattstunde (gültig für das Jahr 2023) oder 15 Cent pro Kilowattstunde (gültig für das Jahr 2022) direkt auf Ihr bei uns hinterlegtes Konto.

Jetzt die maximale Quote sichern →
Ja, ich möchte die maximale THG-Quote

Komplett-Service

    • Sie erteilen uns einmalig entsprechende Zugriffsrechte auf das Backend / die Benutzeroberfläche Ihrer Ladestationen.
    • Wir lesen die Strommengen Ihrer Ladepunkte einmal pro Quartal oder ab 5 MWh geladenem Strom selbstständig aus. Sie brauchen nichts weiter zu tun.
    • Wir lassen die gemeldeten Strommengen durch das Umweltbundesamt zertifizieren und vermarkten sie dann über den THG-Quotenhandel.
    • Sie erhalten dann von uns eine Gutschrift und eine garantierte Vergütung von 11,5 Cent pro Kilowattstunde (gültig für das Jahr 2023) oder 14 Cent pro Kilowattstunde (gültig für das Jahr 2022) direkt auf Ihr bei uns hinterlegtes Konto.

Jetzt den Komplett-Service sichern →
Ja, ich möchte den geringsten Aufwand

THG-Quote für Ladesäulen an EE-Anlage

Wenn Sie öffentliche Ladestationen betreiben, die lokal mit Wind- und/oder Solarenergie betrieben werden, erhalten Sie eine Vergütung von 27,5 Cent bzw. 26,5 Cent pro Kilowattstunde nach den oben genannten Modellen. Dies gilt nur für sogenannte Inselanlagen, die autonom betrieben werden und keinen Anschluss an das öffentliche Netz haben.

Hinweis
Der gesamte Prozess von der Meldung der Strommengen bis zur Auszahlung auf Ihr Konto dauert aufgrund der starken Belastung des Umweltbundesamtes mit der Zertifizierung der Treibhausgasminderungsquote derzeit ca. 2 – 3 Monate.

Alle Infos zur THG-Quote für Ladesäulen

THG-Quote für Ladesäulen

THG-Quote für öffentliche Ladesäulen – 12,5 bis 27,5 Cent pro Kilowattstunde erhalten

THG-Quote für frei zugängliche öffentliche Ladestationen

THG-Quoten gibt nicht nur für Elektroautos, sondern auch für den Betrieb von öffentlichen Ladestationen. Hintergrund ist, dass die Bereitstellung von öffentlicher Ladeinfrastruktur den Umstieg auf Elektromobilität erleichtert und damit einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasen leistet.

Allerdings gibt es strenge gesetzliche Auflagen für die Installation und den Betrieb von öffentlichen Ladestationen. So müssen z.B. Öffentliche Ladestationen bei der Bundesnetzagentur registriert werden.

Diejenigen kommunalen und privaten Unternehmen, die die Anforderungen erfüllen und Strom für das Laden von Elektrofahrzeugen über öffentliche Ladepunkte bereitstellen, können die THG-Quote einerseits für die Nutzung ihrer Elektrofahrzeuge aber auch für den Betrieb ihrer Ladepunkte erhalten.

Die durch den Ladestrom eingesparten und vom Umweltbundesamt zertifizierten CO2-Emissionen werden gebündelt und als THG-Quote an Produzenten fossiler Brennstoffe und Mineralölgesellschaften verkauft.

Häufige Fragen & Antworten zur THG-Quote für Ladesäulen

Wieviel kann man mit der THG-Quote für Ladesäulen pro Ladepunkt verdienen?

Eine allgemeine Angabe der Höhe der Prämie pro Ladesäule / Ladepunkt ist nicht einfach. Die verladene Strommenge, die über die THG-Quote anrechenbar ist, hängt stark vom Standort und der Auslastung der öffentlichen Ladeinfrastruktur ab. Um eine zumindest grobe Schätzung anzustellen, kann man jedoch statistische Mittelwerte zu Grunde legen.

Art der LadepunkteAnzahl Ladepunkte (November 2022)Abgabe (in kWh / Tag*)Strommenge gesamt (kWh / Jahr)Durchschnittlicher Erlös / Jahr / Ladepunkt
Schnelladepunkte11.86239,6171.570-7821.807,99 €
Normalladepunkte60.23919,1420-174-067872,03 €
Gesamt – Durchschnitt72.09122,5591.744.8491.026,04 €

Wie Sie sehen, variiert der Erlös schon zwischen Normal- und Schnellladepunkten stark. Die ermittelten Werte können also nur als grobe Anhaltspunkte gesehen werden. Als Quelle wurde die aktuelle Liste der Ladesäulen der Bundesnetzagentur (Stand November 2022) sowie eine Statistik von statista verwendet. Diese stammt allerdings aus 2021, man geht davon aus, dass die geladenen Strommengen pro Tag mittlerweile höher ausfallen.

Warum sinken THG-Quoten für das Jahr 2023 im Vergleich zu 2022?

Die Treibhausgasemissionen, die bei der Stromerzeugung entstehen, werden durch das Umweltbundesamt anhand von Referenzwerten berechnet. Für das Jahr 2023 wurde dieser Wert von 119 auf 135 Kilogramm CO₂-Äquivalent pro Gigajoule erhöht. Das hat zur Folge, dass Mineralölunternehmen ab 2023 mehr Emissionen pro Einheit ausstoßen dürfen, als noch im letzten Jahr. Deshalb müssen sie weniger Zertifikate zukaufen, was sich auf die THG-Quoten auswirkt.

Ein weiterer Faktor, der dazu beiträgt, dass die THG-Quoten sinken, ist der Strommix. Aufgrund der Ukraine-Krise wurde der Anteil an Ökostrom im Strommix geringer, was dazu führt, dass E-Autos weniger Treibhausgase einsparen und damit leider auch der Erlös für an Ladestationen verladenen Strom.

Insgesamt lässt sich sagen, dass sowohl die neuen Emissionswerte als auch der Strommix dazu beitragen, dass die THG-Quoten sinken. Es bleibt abzuwarten, wie sich dies auf die Energiewirtschaft auswirken wird.

Was ist die Rechtsgrundlage für die THG-Quote für Ladesäulen?

THG-Quote für LadesäulenDie THG-Quote kann auch für den von öffentlich zugänglichen Ladestationen erzeugten Strom in Anspruch genommen werden. Die 38. BImSchV legt fest, dass Strom, der aus dem Netz zur Nutzung in elektrisch betriebenen Straßenfahrzeugen entnommen oder direkt aus einer Stromerzeugungsanlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz bezogen wird, zur Erfüllung der Treibhausgasquote herangezogen werden kann. In § 6 der 38. BImSchV[2] wird erläutert, dass Strom angerechnet werden kann, wenn er an öffentlich zugänglichen Ladesäulen entnommen wurde. Das Umweltbundesamt (UBA) ist in diesem Zusammenhang für die Prüfung der Anrechenbarkeit von Strom auf die Treibhausgasquote und die Ausstellung der entsprechenden Zertifikate zuständig. Auf der Grundlage der vom UBA ausgestellten Zertifikate kann eine Anrechnung auf die THG-Quote eines verpflichteten Unternehmens erfolgen.

Wie können mit einer Ladesäule THG-Zertifikate generiert und gehandelt werden?

Der Betreiber einer öffentlich zugänglichen Ladesäule im Sinne der Ladesäulenverordnung muss Aufzeichnungen führen über

  • den genauen Standort der Ladestation
  • die Energiemenge in Megawattstunden des entnommenen Stroms zur Nutzung durch elektrisch betriebene Straßenfahrzeuge und
  • den Zeitraum, in dem die Strommenge entnommen wurde, sofern dieser Zeitraum nicht das gesamte Verpflichtungsjahr umfasst.

Darüber hinaus ist für die Ladesäule die Anzeige des Ladepunktbetreibers an die Bundesnetzagentur zu belegen.
Diese Daten müssen spätestens bis zum 28. Februar des Folgejahres an das Umweltbundesamt übermittelt werden. Die Anbieter vermarkten dann die erzielten Emissionseinsparungen als Paket auf dem THG-Markt.

Wie hoch ist die Vergütung für Ladesäulen?

Für das aktuelle Jahr 2023 können Sie eine Vergütung von bis zu 12,5 Eurocent pro Kilowattstunde als Treibhausgasminderungsquote für verladenen Strom erhalten.

Ladestationen, die lokal mit Wind- und Solarenergie betrieben werden, erhalten eine Prämie von bis zu 27,5 Eurocent pro Kilowattstunde. Davon können jedoch nur Anlagen profitieren, die vollständig vom öffentlichen Netz getrennt sind und ausschließlich mit Wind- und/oder Solarenergie betrieben werden.

Für noch einzureichende Strommengen des Jahres 2022 gelten bis zur Einreichungsfrist am 01.02.2023 weiterhin die Preise von 2022, also 15 und 30 Cent.

Wie kann ich jetzt die THG-Quote für Ladesäulen erhalten?

Möchten Sie nicht nur die THG-Quote für Ihr E-Auto in Anspruch nehmen, sondern auch den Strompreis Ihrer öffentlich zugänglichen Ladestationen durch die Vermarktung der THG-Quote indirekt senken? Kontaktieren Sie uns, wir sorgen dafür, dass Sie von der THG-Quote für Ladesäulen profitieren.

Wer gilt als "Dritter" im Sinne des § 37(6) BImSchG und ist damit berechtigt, die Energiemengen des elektrischen Stroms durch das UBA zertifizieren zu lassen?

Ein „Dritter“ ist der Betreiber einer Ladestation oder eine von ihm beauftragte Person. Nur Betreiber von Ladesäulen oder von ihnen benannte Personen sind berechtigt, sich vom UBA Bescheinigungen über die energetischen Strommengen im Sinne des § 38 BImSchV ausstellen zu lassen.

Erhalten die Betreiber von Ladesäulen eine Förderung durch das Umweltbundesamt?

Nein, das Umweltbundesamt stellt nur Zertifikate für den Strom aus, der von Elektrofahrzeugen genutzt wird. Die Förderung ergibt sich daraus, dass Dritte im Rahmen bilateraler Vereinbarungen („Quotenhandel“) diese Zertifikate nutzen können, um die Verpflichtung der Produzenten fossiler Brennstoffe zu erfüllen („Quotenverpflichtete“).

Was geschieht mit den Strommengen, die von der Bundesregierung versteigert werden?

Die Erfassung von Strommengen im Rahmen der THG-Quote ist freiwillig. Es ist daher davon auszugehen, dass nicht der gesamte Strom, der in Deutschland im Straßenverkehr eingesetzt wird, den Quotenhandel erreicht. Wenn eine große Strommenge nicht gemeldet wird, behält sich die Bundesregierung das Recht vor, diese nicht gemeldete Strommenge über eine Versteigerung dem Quotenhandel zuzuführen. Gemäß Artikel 37d (2) Satz 1 Nummer 11 wird die Bundesregierung ermächtigt, diese Frage durch einen Rechtsakt zu regeln. Die Verkündung eines solchen Rechtsaktes ist noch nicht vorgesehen.

Wer ist der Betreiber einer Ladesäule?

Dies ist in § 2 Absatz 8 der Ladesäulenverordnung (LSV) festgelegt. Danach ist Betreiber eines Ladepunktes jede Person, die unter Berücksichtigung der rechtlichen, wirtschaftlichen und tatsächlichen Verhältnisse einen bestimmenden Einfluss auf den Betrieb einer Ladesäule hat. Der Betreiber zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass er für den Betrieb der Ladeinfrastruktur (Betrieb, Wartung, Instandhaltung, etc.) verantwortlich ist und die Einbindung in das Stromnetz (Netzanschluss, Einspeisung, etc.) nach energiewirtschaftlichen Regeln koordiniert. Er muss sicherstellen, dass ein punktuelles Aufladen an der Ladestation möglich ist. Das Eigentum an einem Ladepunkt oder einer Ladestation ist in der Verordnung nicht vorgeschrieben. Auch die Einbindung von Dienstleistern auf Seiten des Betreibers ist erlaubt, ohne dass der Betreiber seine Rolle als Betreiber verliert.

Kann der Ladesäulenbetreiber eine andere Person damit beauftragen, die Strommenge beim UBA anzumelden und das Zertifikat ausstellen zu lassen?

Ja. Wie bereits oben in der ersten Frage erläutert, ist ein „Dritter“ im Sinne der THG-Quote und damit antragsberechtigt entweder der Ladesäulenbetreiber selbst oder eine von ihm beauftragte Person. Wenn der Ladesäulenbetreiber nicht am Quotenhandel mit den Händlern von quotenpflichtigen fossilen Brennstoffen teilnehmen möchte, kann er eine Person (z. B. einen Stromlieferanten oder Dienstleister) benennen oder ermächtigen, an seiner Stelle teilzunehmen.

Sind also auch Privatpersonen antragsberechtigt und können am Quotenhandel teilnehmen?

Im Prinzip ja. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die Quoten-Verpflichteten mit Privatpersonen bilaterale Verträge über kleine Strommengen abschließen werden. Deshalb wurde die Möglichkeit des so genannten „Poolings“ geschaffen, um die Belastung für die beteiligten Personen, Unternehmen und Behörden zu begrenzen. So können die Betreiber von öffentlich zugänglichen Ladesäulen, also auch Privatpersonen, ein Unternehmen, z.B. einen Stromversorger oder ein anderes Dienstleistungsunternehmen, beauftragen, das die entsprechenden Strommengen sammelt, vom Umweltbundesamt zertifizieren lässt und dann an einen Quotenverpflichteten verkauft. Auf diese Weise können die Marktteilnehmer viele kleine Einzelstrommengen zusammenfassen, als Block an das Umweltbundesamt weitergeben und am Zertifikatehandel teilnehmen.

Kann ich also als Privatperson mit dem Strom, den ich an meiner Wallbox lade, am Quotenhandel teilnehmen?

Grundsätzlich nein, denn die Vermarktung der THG-Quote für Ladesäulen ist nur an öffentlich zugänglichen Ladesäulen laut Ladesäulenverordnung möglich.

Öffentlich zugängliche Ladesäule

Ein Ladepunkt ist öffentlich, wenn jeder potenzielle Nutzer Zugang hat oder berechtigt ist, ihn zu betreten (vgl. Definition von LSV in §2, Abschnitt 5). Typische Beispiele sind Ladestationen in Supermärkten oder Kundenparkplätzen und Parkhäusern.

Nicht öffentlich zugängliche Ladesäule

Wird der Zugang hingegen nur einem bestimmten, klar definierten Personenkreis gewährt, handelt es sich nicht um eine öffentlich zugängliche Ladestation.

Weitere wichtige Voraussetzungen aus der Ladesäulenverordnung

Die Betreiber öffentlicher Ladepunkte müssen den Nutzern von Elektrofahrzeugen die Möglichkeit geben, ihre Fahrzeuge punktuell aufzuladen. Punktuelles Laden bedeutet, dass der Kunde den Ladepunkt spontan (ad-hoc) nutzen kann, ohne ein dauerhaftes Vertragsverhältnis mit dem Betreiber eingehen zu müssen (vgl. § 2 Nr. 9 LSV).
Die Mindestanforderung für das ad-hoc-Laden besteht darin, eine der beiden folgenden Nutzungs- und Zahlungsarten anzubieten (vgl. § 4 LSV)

Kostenlose Nutzung oder Nutzung gegen Barzahlung

Der Kunde muss die Möglichkeit haben, in der Nähe der Ladestation bar zu bezahlen oder kostenlos zu laden. Dem Kunden muss eine der beiden Nutzungsmöglichkeiten angeboten werden, ohne dass er sich ausweisen muss.
oder

Bargeldloser Zahlungsverkehr

Für das bargeldlose Bezahlverfahren variieren die Mindestanforderungen je nach Datum der Erstinbetriebnahme der Ladesäule.

Zusätzlich gilt

Ladepunkte von Privatpersonen (natürlichen Personen) in Carports, Garageneinfahrten oder anderen Parkflächen sind keine öffentlich zugänglichen Ladepunkte, denn In diesem Fall ist die Nutzung von Parkflächen eindeutig auf Privatpersonen beschränkt.

Fazit

Sie können als Privatperson, die keine öffentlich zugängliche Ladesäule betreibt, nur am THG-Quotenhandel teilnehmen, indem Sie den geladenen Strom pauschal (2 MWh/Jahr) über die THG-Quote für Ihr Elektroauto geltend machen. Unsere Einschätzung zur THG-Quote für private Wallboxen.

Wie muss die Benennung einer anderen Person durch die Drittperson erfolgen?

Die Ermächtigung erfolgt durch eine privatrechtliche Vereinbarung. Es gelten die Anforderungen an die Textform nach § 126b BGB. Textform bedeutet, dass eine lesbare Erklärung, in der die Person, die die Erklärung abgibt, genannt wird, auf einem dauerhaften Datenträger abgegeben werden muss. Dies ist auch in digitaler Form möglich. Eine Unterschrift, wie bei der Schriftform, ist hier nicht erforderlich. Es reicht aus, dass die Person, die die Erklärung abgibt, namentlich genannt wird.

Ist es möglich, dass eine von der ursprünglichen dritten Partei benannte Person eine andere Person benennt?

Beispiel: Ein privater Elektromobilist benennt seinen Stromlieferanten, der wiederum einen Dienstleister X benennt.

Es ist möglich, dass eine vom ursprünglichen „Dritten“ (d.h. dem Betreiber der Ladesäule) benannte Person eine andere Person als „Dritten“ benennt, um in deren Namen am Quotenhandel teilzunehmen und dies dem UBA zu melden. Unternehmen, die von Privatkunden als Dritte benannt werden, können andere Dienstleister beauftragen, in ihrem Namen die für die Teilnahme am Handel notwendigen Transaktionen, wie z.B. die Meldung an das Umweltbundesamt, durchzuführen. Dies könnte insbesondere für kleine Stromversorger sinnvoll sein, die ihren Verwaltungsaufwand durch die Einschaltung eines Dienstleisters reduzieren wollen.

Wie ist die Situation in Konstellationen, in denen mehrere Ladepunkte von einem Sammelpunkt versorgt werden (die Ladepunkte werden nicht separat berechnet)?

Reicht es aus, wenn ein Dritter die Gesamtmenge des von den Ladepunkten gelieferten Stroms erfasst, oder muss jeder Ladepunkt separat gemessen werden?

Wenn es eine Konstellation gibt, in der mehrere Ladepunkte über einen gemeinsamen Sammelpunkt versorgt werden, so dass eine getrennte Berechnung der einzelnen Ladepunkte nicht erfolgen kann, reicht es aus, wenn die Gesamtmenge des Sammelpunkts angegeben wird. Dennoch ist es in diesen Fällen notwendig, die Ladepunkte, die mit diesem Lieferpunkt verbunden sind, zu spezifizieren und zu individualisieren, damit nachvollziehbar bleibt, über welche Ladepunkte die Strommenge letztendlich geliefert wurde.

Ist Strom, der für den Schienenverkehr, insbesondere der für Straßenbahnen, verwendet wird, förderfähig?

Für Strom, der für den Schienenverkehr verwendet wird, kann die Treibhausgasvergütung für Kraftstoff-Inverkehrbringer nicht in Anspruch genommen werden. Dies ist nur für Strom möglich, der aus dem Netz entnommen und von elektrisch betriebenen Straßenfahrzeugen verwendet wird.

Was versteht man unter Straßenfahrzeugen? Ist auch die ausschließliche Nutzung auf Privatstraßen zulässig?

Der Begriff „Straßenfahrzeug“ bezieht sich auf die Starßenverkehrszulassungsordnung, die besagt, dass das Fahrzeug für die Nutzung auf öffentlichen Straßen zugelassen sein muss. Daher sind Fahrzeuge, die nicht für die Nutzung auf öffentlichen Straßen zugelassen sind, nicht förderfähig.

Muss bei der Antragstellung die einfache oder dreifache Strommenge angegeben werden?

Der Antragsteller teilt dem UBA die tatsächlich aus dem Netz entnommene Strommenge zur Nutzung in elektrisch betriebenen Straßenfahrzeugen mit. Die Multiplikation mit 3 wird vom UBA im Rahmen der Berechnung der Treibhausgasemissionen bei der Eingabe der Jahresquote durch die Biokraftstoffquotenstelle vorgenommen.

Wie werden die THG-Emissionen von Strom berechnet?

Die Berechnung der Treibhausgasemissionen des Stroms ist in § 5 Absatz 2 der 38. BImSchV geregelt. Die Energiemenge Strom wird mit einem Faktor 3 und dem Wert der durchschnittlichen Treibhausgasemissionen pro Energieeinheit Strom in Deutschland sowie mit dem Anpassungsfaktor für die Effizienz von Motoren (0,4 für batteriebetriebene Elektromotoren) multipliziert. Der Wert für die durchschnittlichen Treibhausgasemissionen pro Energieeinheit Strom in Deutschland wird vom Umweltbundesamt ermittelt und jedes Jahr vor Ende des 31. Oktobers im Bundesanzeiger für das folgende Verpflichtungsjahr veröffentlicht. Dieser Wert repräsentiert den deutschen Strommix.

Wie wird Strom aus erneuerbaren Energiequellen bei der THG-Berechnung berücksichtigt?

Eine gesonderte Berücksichtigung von Strom aus erneuerbaren Energien in Form eines geringeren THG-Emissionswertes als der deutsche Strommix ist nur unter strengen Voraussetzungen möglich. Diese sind in § 5 Abs. 4 der 38. BImSchV definiert: Danach wird der durchschnittliche Treibhausgasemissionswert der betreffenden erneuerbaren Energien in Deutschland angesetzt, wenn in den Fällen 6 (d.h. an öffentlich zugänglichen Ladepunkten) der verwendete Strom ausschließlich aus erneuerbarer Wind- oder Sonnenenergie stammt und der Strom nicht aus dem Netz entnommen, sondern direkt von einer netzentkoppelten Stromerzeugungsanlage bezogen wird. In der Praxis gilt dies nur für öffentlich zugängliche Ladepunkte, die direkt an Photovoltaik- oder Windkraftanlagen angeschlossen sind. In diesem Fall wird der Emissionsfaktor der betreffenden EE-Stromerzeugungsart verwendet.

Wer legt die Emissionsfaktoren für Strom aus erneuerbaren Energien fest?

Das Umweltbundesamt veröffentlicht die Emissionsfaktoren für die verschiedenen Arten der Stromerzeugung im Bundesanzeiger. Die Bekanntmachung wird auch auf deren Website veröffentlicht.

Ist es möglich, Strom aus erneuerbaren Energien separat anzurechnen?

Grundsätzlich ist dies möglich, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Nach § 5 (4) der 38. BImSchV kann der THG-Emissionswert der jeweiligen erneuerbaren Energie angerechnet werden, sofern ausschließlich Strom aus Sonnen- oder Windenergie verwendet wird und dieser nicht aus dem Netz bezogen, sondern direkt von einer vom Netz getrennten Stromerzeugungsanlage bezogen wird. Wenn in einem bestimmten Jahr nur ein Teil des Stroms aus einer netzentkoppelten Anlage zur Erzeugung erneuerbarer Energie stammt und der Rest aus dem Netz, werden die jeweiligen Emissionsfaktoren nur für diesen Teil verwendet und für den Rest wird der Durchschnittswert des Stroms aus dem Netz verwendet.

Ist ein Mischbetrieb von Ladesäulen mit EE-Strom und Strom aus dem Netz unter Anrechnung der jeweiligen THG-Quote möglich?

Aus den vorhergehenden Erläuterungen zur 38. BImSchV könnte man zu dem Schluss kommen, dass ein Mischbetrieb von Ladesäulen mit teilweise eigenerzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien und den Bezug des Reststrom aus dem öffentlichen Netz unter Anrechnung der jeweiligen THG-Quote für Ladesäulen möglich ist. Eine Anfrage diesbezüglich beim Umweltbundesamt wurde folgendermaßen beantwortet:

Zunächst möchten wir darauf hinweisen, dass die von Ihnen zitierten Informationen aus unseren FAQ leider dahingehend nicht ganz treffsicher formuliert sind. Anfang dieses Jahres gab es zu diesem Thema noch einmal einen Austausch mit der Bundesnetzagentur und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV). Dies führte zu folgender rechtlicher Bewertung:

 

Für alle Fälle, in denen EE-Strom für die Anrechnung auf die THG-Quote berücksichtigt werden soll, ist es zwingende Voraussetzung, dass es sich um Strom aus Wind- oder Sonnenenergie handelt (Nr. 1), der nicht aus dem Netz, sondern direkt von einer netzentkoppelten Stromerzeugungsanlage bezogen wird (Nr. 2). Bei der Stromerzeugungsanlage muss es sich um eine sogenannte „Inselanlage“ handeln.

Für die Definition dieser Anlage verweist die oben genannte Vorschrift der 38. BImSchV auf § 61a Nr. 2 EEG. Daraus ergibt sich wiederum, dass die Voraussetzung der Netzentkopplung nur dann erfüllt ist, wenn die Anlage weder unmittelbar noch mittelbar an ein Netz angeschlossen ist. Daraus folgt, dass nicht nur die Stromerzeugungsanlage selbst netzentkoppelt sein muss, sondern auch der Ladepunkt, der von ihr den Strom bezieht, seinerseits nicht mit dem Netz verbunden sein darf. Denn insofern würde dies bedeuten, dass die Stromerzeugungsanlage aufgrund ihrer Verbindung zum Ladepunkt selbst als mittelbar mit dem Netz verbunden gilt.

Eine Inselanlage, die wegen des genannten Verweises auf das EEG zwingend gegeben sein muss, besteht also nur dann, wenn weder Stromerzeugungsanlage noch Ladepunkt netzgekoppelt sind. Da auch eine mittelbare Netzanbindung unzulässig ist, darf der Ladepunkt keinen zusätzlichen Strom aus dem Netz beziehen. Auch der Einbau technischer Einrichtungen, die zwar im Grundzustand zu einer Trennung vom Netz führen, die Verbindung aber nach Anforderungen wiederherstellen können, reicht daher nicht aus, um die Voraussetzungen einer Inselanlage zu erfüllen.

Die gesetzlichen Vorschriften lassen derzeit keine anderen Bewertungen zu, auch wenn dies in der Folge bedeutet, dass wenn überhaupt nur wenige Ladepunkte diese Anforderung erfüllen können. Aufgrund des expliziten Verweises auf die Vorschrift des EEG hinsichtlich des Begriffs der netzentkoppelten Anlage sind diese Vorschriften zu beachten. Diese Bewertung steht insbesondere im Einklang mit dem Leitfaden zur Eigenversorgung der Bundesnetzagentur (Stand: Juli 2016) und den dem EEG zugrundeliegenden Erwägungen zur Eigenversorgung. Eine Anrechnung des im Straßenverkehr genutzten Stromes unter Anwendung der THG-Intensität des Strommix ist in diesem Fall dennoch möglich.

Die Änderungen der 38. BImSchV, die am 1. Januar 2022 in Kraft getreten sind, dienen der Umsetzung der Richtlinie (EU) 2018/2001 (RED II). Diese EU-Richtlinie wird derzeit im Rahmen des Fit-for-55 Pakets der europäischen Kommission überarbeitet, wodurch wahrscheinlich weitere Anpassungen der 38. BImSchV notwendig sein werden. In diesem Zusammenhang wird das BMUV auch eine Änderung des § 5 der 38. BImSchV prüfen. Dies findet nach unserem Kenntnisstand auch aktuell statt. Nähere Informationen zu etwaigen zukünftigen Änderungen liegen uns aktuell jedoch nicht vor.

Daraus geht also eindeutig hervor, dass aktuell ein oben beschriebener Mischbetrieb nicht möglich ist. Sollten uns neue Informationen vorliegen, werden wir Sie hier darüber informieren.

Was für Nachweise sind für die Anrechnung von Strom aus erneuerbaren Energien in Bezug auf die Stromerzeugungsanlage erforderlich?

Gemäß § 5 (4) a. E. der 38. BImSchV muss der Dritte Aufzeichnungen über den Standort und die Art der Stromerzeugungsanlage sowie die Menge des von dieser Anlage erzeugten Stroms zur Nutzung in elektrisch betriebenen Straßenfahrzeugen führen und diese Aufzeichnungen der Meldung an das UBA beifügen. Zum Zeitpunkt der Antragstellung muss für das UBA ersichtlich sein, über welche Größe, Kapazität und Standort die Anlage die angemeldeten Strommengen erzeugt hat.

Was sind "öffentlich zugängliche Ladepunkte"?

§ 6 Abs. 1 der 38. BImSchV verweist diesbezüglich auf § 2 Abs. 5 der Ladesäulenverordnung (LSV). Nach dieser Vorschrift ist ein Ladepunkt öffentlich zugänglich, wenn er sich entweder im öffentlichen Straßenverkehr oder auf einem Privatgrundstück befindet, wenn die zum Ladepunkt gehörende Parkfläche nach allgemeinen Merkmalen von einem unbestimmten oder nur bestimmbaren Personenkreis tatsächlich genutzt werden kann.

Ladepunkte, die sich z. B. auf Parkplätzen von Geschäftsgebäuden oder auf Kundenparkplätzen befinden, gelten als öffentlich zugänglich. In diesen Fällen kann der mit der Stromzapfsäule verbundene Parkplatz tatsächlich von einem nur nach allgemeinen Merkmalen bestimmbaren Personenkreis, nämlich allen „Kunden“, genutzt werden. Folglich besteht keine öffentliche Zugänglichkeit, wenn der Personenkreis, der den Parkplatz nutzt, bestimmt ist. Dies ist z.B. der Fall, wenn alle Personen, die den Parkplatz nutzen, namentlich bekannt sind, z.B. ausschließlich Mitarbeiter eines oder mehrerer Unternehmen.

Öffentliche Ladesäulen müssen gemäß § 5 LSV bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen angezeigt werden. Eine Anrechnung ist daher nur möglich, wenn diese Meldung bei der Bundesnetzagentur für den Ladepunkt erfolgt ist. Dies dient als Nachweis für das UBA zum Zwecke der Überprüfung (vgl. § 6 Abs. 2 BImSchV 38).

§4 der Ladesäulenverordnung besagt außerdem:

Der Betreiber eines Ladepunkts hat den Nutzern von elektrisch betriebenen Fahrzeugen das punktuelle Aufladen zu ermöglichen. Dies stellt er sicher, indem er

1. an dem jeweiligen Ladepunkt keine Authentifizierung zur Nutzung fordert, und die Leistungserbringung, die die Stromabgabe beinhaltet, anbietet
a) ohne direkte Gegenleistung, oder
b) gegen Zahlung mittels Bargeld in unmittelbarer Nähe zum Ladepunkt, oder
2. an dem jeweiligen Ladepunkt die für den bargeldlosen Zahlungsvorgang erforderliche Authentifizierung und den Zahlungsvorgang mittels eines gängigen kartenbasierten Zahlungssystems beziehungsweise Zahlungsverfahrens in unmittelbarer Nähe zum Ladepunkt oder mittels eines gängigen webbasierten Systems ermöglicht, wobei in der Menüführung mindestens die Sprachen Deutsch und Englisch zu berücksichtigen sind und mindestens eine Variante des Zugangs zum webbasierten Zahlungssystem kostenlos ermöglicht werden muss. (AdHoc-Laden)

Brauche ich ein Bezahlsystem für meinen Ladepunkt?

Nein, Sie können auch kostenlos Strom anbieten und brauchen dann auch kein Authentifizierungssystem. Wenn Sie an Ihrem Ladepunkt keinen kostenlosen Ladestrom zur Verfügung stellen wollen, muss Ihre Ladestation allerdings eichrechtskonform sein und die Anforderungen der Ladesäulenverordnung erfüllen. Weitere Details finden Sie in den Merkblättern der Bundesnetzagentur zur Ladesäulenverordnung den Authentifizierungsverfahren sowie den Bezahlsystemen.

Wenn Sie eine öffentliche Ladestation mit einer kostenpflichtigen Lademöglichkeit betreiben und beabsichtigen, einen Gewinn zu erzielen, sollten Sie sich mit steuerlichen Fragen und einer möglichen Gewerbeanmeldung befassen. Bitte beachten Sie, dass wir keine Steuer- oder Rechtsberatung anbieten.

Kann eine Wallbox die durch den KFW-Zusschuss 440 gefördert wurde von der THG-Prämie profitieren?

Um die THG-Quote für Wallboxen in Anspruch nehmen zu können, müssen diese bei der Bundesnetzagentur als öffentlich zugänglich registriert sein. Im Rahmen des KfW-Zuschusses 440 wird die Ladeinfrastruktur im privaten Sektor gefördert. Im Rahmen dieses Programms ist die Förderung der Installation von öffentlichen Ladestationen für ein Jahr ausgeschlossen. Daher müssen Wallboxen, die bereits im Rahmen dieser Regelung gefördert wurden, mindestens ein Jahr lang nach ihrer Inbetriebnahme für den vorgesehenen Zweck verwendet werden. Das bedeutet, dass Sie die Wallbox erst nach Ablauf des Jahres für andere Zwecke nutzen können, zum Beispiel als öffentliche Ladestation. Es ist deshalb ratsam, das Datum Ihres Förderbescheids zu überprüfen.

Welche Nachweise müssen im Rahmen der Meldung von öffentlichen Ladepunkten an das UBA erbracht werden?

Nach § 6 Abs. 1 der 38. BImSchV muss der Dritte über alle von ihm belieferten öffentlichen Ladepunkte Aufzeichnungen führen, aus denen der genaue Standort, die Menge der entnommenen elektrischen Energie zur Nutzung in Straßenfahrzeugen, ausgedrückt in Megawattstunden, und der Zeitraum, in dem diese Strommenge dem Ladepunkt entnommen wurde, hervorgehen, wenn dieser Zeitraum nicht das gesamte Verpflichtungsjahr abdeckt.

Müssen öffentlich zugängliche Ladepunkte, für die THG-Quoten angerechnet werden sollen, rund um die Uhr verfügbar sein?

Die Ladesäulenverordnung definiert zwar, wie eine öffentliche zugängliche Ladesäule ausgestattet sein muss, gibt aber keine Regeln für die Dauer der täglichen Verfügbarkeit an. Daher ist die Begrenzung der Öffnungszeiten kein Kriterium für die Beurteilung, ob eine Ladestation als öffentlich zugänglich eingestuft werden kann. Wenn man allerdings zu Errichtung von öffentlichen Ladepunkten staatliche Förderungen in Anspruch nehmen möchte, so ist dort in der Regel festgelegt, dass die Ladesäulen 24/7, also rund um die Uhr, oder aber midestens an 6 Tagen für jeweils 12 Stunden verfügbar sein müssen.

Planen Sie die Errichtung von öffentlich zugänglichen Ladepunkten und wollen gleichzeitig staatliche Förderungen in Anspruch nehmen, sprechen Sie uns einfach an.

Wie kann der Antragsteller nachweisen, inwieweit er der Betreiber der Ladepunkte ist?

Es ist notwendig, die Anzeige der Inbetriebnahme der Ladestation bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen einzureichen, es sei denn, die Ladestation ist in der aktuell auf der Homepage der Bundesnetzagentur veröffentlichten Liste aufgeführt.

Sind Plug-in-Hybride von der THG-Quote für Ladesäulen ausgeschlossen?

In der Klarstellung der Bundesnetzagentur zur „öffentlichen Zugänglichkeit“ im Sinne der LSV und der 38. BImSchV heißt es unter anderem:

Durch das dargestellte Unterlaufen der Systematik würden unter Umständen auch solche privaten Ladepunkte profitieren, an denen keine reinen E-Fahrzeuge, sondern beispielsweise Plug-in-Hybride laden. Auch dies sollte mit Blick auf die geltenden gesetzlichen Regelungen ausgeschlossen sein.

Hiernach könnte man also davon ausgehen, dass der mit Plug-in-Hybriden an einer öffentlichen Ladesäule geladene Strom nicht für die THG-Quote anrechenbar ist. Dem widerspricht aber die Achtunddreißigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes in §5 Absatz 1. Dort heißt es:

Elektrischer Strom, der im Verpflichtungsjahr von Letztverbrauchern nachweislich zur Verwendung in Straßenfahrzeugen mit Elektroantrieb aus dem Netz entnommen wurde, kann auf die Erfüllung der Verpflichtung zur Minderung der Treibhausgasemissionen angerechnet werden, sofern die Entnahme im Steuergebiet des Stromsteuergesetzes erfolgte. 

Da zweifellos auch Plug-in-Hybride zumindest temporär Straßenfahrzeuge mit Elektroantrieb sind und bei Nutzung ihres Elektromotors keine Emissionen entstehen, sind also auch die Strommengen, die durch Plugin-Hybride an öffentlichen Ladestationen verladen werden für die THG-Quote für Wallboxen anrechenbar.

Unterstütze ich nicht die Mineralölindustrie mit Treibhausgaszertifikaten?

Es ist richtig, dass Mineralölunternehmen durch den Kauf von Treibhausgaszertifikaten Geld sparen können, um Strafen zu vermeiden. Am Ende des Jahres kann die Bundesregierung jedoch die verbleibenden Mengen an Treibhausgasen versteigern, die nicht verkauft wurden. Auf diese Weise würden die Zertifikate auch bei den Mineralölunternehmen ankommen und der Staat würde die Einnahmen behalten. Durch die Vermarktung über emobicon erhalten Sie selbst eine Vergütung für den verladenen Strom Ihrer Ladesäule und können dazu beitragen, die Preise der THG-Zertifikate für Mineralölgesellschaften hoch zu halten.

Was ist eine EVSE-ID und wo finde ich diese?

Die Electric Vehicle Supply Equipment ID (EVSEID) wird von Ladestationsbetreibern genutzt, um ihre Ladeinfrastruktur bis zur Ladedose eindeutig zu identifizieren. Die EVSEID besteht aus mehreren Teilen, darunter dem Länderkürzel, der EVSE Operator ID, der ID Type und der Power Outlet ID.

Wie wird die EVSE Operator ID vergeben?

Die EVSEID besteht aus dem Länderkürzel (DE), der EVSE Operator ID (3 Stellen), der ID Type (E) und der Power Outlet ID (bis zu 30 Stellen). Das Länderkürzel DE und die EVSE Operator ID werden auf Antrag des Unternehmens durch die Vergabestelle vergeben. Das Unternehmen kann sich die EVSE Operator ID (3 Stellen) aussuchen, solange sie noch nicht vergeben oder markenschutzrechtlich geschützt ist.

Ein Beispiel für eine EVSE-ID: DE*ABC*E01234567890

Wie unterscheidet sich die EVSE Operator ID von der EMAID?

Der ID Type der EVSEID ist festgelegt als “E”, was als Identifikation dient, dass es sich um eine EVSEID handelt. Dies soll Verwechslungen mit der EMAID vermeiden.

Wie wird die Power Outlet ID erstellt?

Die Power Outlet ID wird vom Ladestationsbetreiber selbst erstellt und besteht aus bis zu 30 alphanumerischen Zeichen, die vom Unternehmen frei gewählt werden können.

Wo finde ich die EVSE-ID?

Die EVSE-ID findet man in der Regel im Backend, also dem Abrechnungssystem der öffentlichen Ladesäule. Dort ist ist sie beim einzelnen Ladepunkt zu finden.

Braucht man zwingend eine EVSE-ID um die THG-Quote für Ladestationen zu bekommen?

Nein, die EVSE-ID wird lediglich für unsere internen Zwecke zur Zuordnung der Strommengen für Ihre öffentliche Ladestation genutzt. Sie hat dementsprechend keinerlei Auswirkung auf die Zertifizierung beim Umweltbundesamt. Für die Zertifizierung ist wichtig, dass der jeweilige Ladepunkt mit der angegebenen Adresse bei der Bundesnetzagentur als öffentlicher Ladepunkt gemeldet ist.

Bereit für die Zukunft?

Wählen Sie Ihr Anliegen oder rufen Sie uns gleich an.

Ladeinfrastruktur

Ich möchte Ladelösungen finden oder ausbauen.

Title

FAQ zu Ladestationen für Elektroautos im Betrieb

Wieviel kostet eine Ladestation für ein E-Auto?

Je nach Funktionsumfang und Leistung kann eine einfache Wallbox zwischen 400 und 1500 Euro kosten. Hinzu kommen noch die Installationskosten. Diese hängen von dem Aufwand ab, der für die Installation der Wallbox und den Anschluss an das Stromnetz erforderlich ist. Die Kosten hierfür können etwa zwischen 400 € und 1.500 € liegen.

Leider lassen sich die Kosten für die Installation öffentlicher Ladestationen für Elektrofahrzeuge nicht so einfach zusammenfassen, da sie sehr stark von den örtlichen Gegebenheiten abhängen. Dazu gehören z. B. die verschiedenen Ausführungen der Ladestationen, die notwendigen Erdarbeiten, die erforderliche Elektroinstallation und die eventuell erforderliche Verstärkung der Stromanschlüsse. Außerdem müssen öffentlichen Ladestationen den Eichgesetzen entsprechen, was die Gesamtkosten zusätzlich erhöht. Bestenfalls kann man eine grobe Preisspanne aus bereits realisierten Projekten angeben. Für eine Ladestation mit zwei 22-kW-Anschlüssen können das je nach Bedingungen zwischen 10.000 und 20.000 Euro sein. Öffentliche Fördermittel können jedoch in der Regel davon abgezogen werden, wobei diese teilweise zeitlich befristet und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind.

Hinzu kommen laufende Betriebskosten wie jährliche Wartungskosten, Backend-Kosten und natürlich die Stromversorgung.

Demgegenüber generieren öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge Einnahmen direkt aus dem verkauften Ladestrom und seit diesem Jahr auch aus den THG-Quoten für Ladesäulen, womit ein zusätzlicher Erlös von 15 Cent pro geladener kWh erzielt werden kann.

Welche Arten von Ladestationen für Elektrofahrzeuge gibt es?

Grundsätzlich lassen sich Ladestationen für Elektrofahrzeuge je nach ihrer Bauart in zwei Kategorien einteilen. Sogenannte Wallboxen und Ladesäulen. Eine Wallbox ist in der Regel eine recht kompakte Einheit, die für die Wandmontage vorgesehen ist. Wo dies nicht möglich ist, kann die Wallbox auch auf eine sogenannte Stele montiert werden. Eine Ladesäule hingegen ist eine freistehende Ladestation, die in der Regel einer Zapfsäule nachempfunden ist.

Wie unterscheiden sich AC- und DC-Ladestationen?

Hinsichtlich des Ladeprinzips wird zwischen zwei Arten von Ladestationen unterschieden, nämlich Wechselstrom- und Gleichstromladestationen. Der Unterschied zwischen den beiden Ladeprinzipien liegt im Stromfluss: AC steht für "Alternating Current" und bedeutet Wechselstrom, DC steht für "Direct Current" und bedeutet Gleichstrom.

Die Batterien in Elektrofahrzeugen können jedoch nur Gleichstrom speichern. Damit der Strom in die Fahrzeugbatterie eingespeist werden kann, muss eine Umwandlung stattfinden. Beim Wechselstromladen erfolgt dies durch das im Fahrzeug eingebaute Ladegerät, das je nach Elektrofahrzeug variieren kann, wodurch die Ladeleistung begrenzt wird. Beim Gleichstromladen wird der Wechselstrom aus dem öffentlichen Netz bereits in der Ladestation umgewandelt und als Gleichstrom direkt in der Batterie gespeichert. Das bedeutet, dass bei der Gleichstromladung höhere Ladeleistungen erzielt werden können als bei der üblichen Obergrenze von 22 kW für die Wechselstromladung, wodurch sich die Ladezeiten verkürzen.

Ladestecker für Elektrofahrzeuge

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der Ladestationen sind die verwendeten Ladestecker für Elektrofahrzeuge. Es gibt noch keine internationalen Normen für einheitliche Stecker und Kabel. In Europa sind jedoch andere Systeme üblich als beispielsweise in Asien und Nordamerika. Die verschiedenen derzeit erhältlichen Ladestecker für Elektrofahrzeuge unterscheiden sich in Bezug auf die Ladeleistung und die Ladefrequenz. Je höher die Ladeleistung, desto schneller wird das Elektrofahrzeug geladen.

Hier eine Übersicht über die auch in Deutschland üblichen Ladestecker für Elektrofahrzeuge

  • Typ-1-Stecker
  • Typ-2-Stecker
  • CCS oder Combostecker
  • Chademo
  • Supercharger
  • SchuKo und CEE-Stecker

Was ist eine "öffentlich zugängliche Ladestation"?

§ 6 Abs. 1 der 38. BImSchV verweist insoweit auf § 2 Abs. 5 der Ladesäulenverordnung (LSV). Nach dieser Regelung ist eine Ladesäule öffentlich zugänglich, wenn sie sich im öffentlichen Straßenverkehr oder auf privatem Grund befindet und die zur Ladesäule gehörende Parkfläche nach allgemeinen Merkmalen von unbestimmten oder nur bestimmbaren Personenkreisen tatsächlich genutzt werden kann.

Merkmale für öffentlich zugängliche Ladestationen

So gilt beispielsweise eine Ladestation auf dem Parkplatz eines Geschäftsgebäudes oder auf einem Kundenparkplatz als öffentlich zugänglich. In diesen Fällen kann der mit der Ladestation verbundene Parkplatz tatsächlich von einer Gruppe von Personen genutzt werden, die nur anhand allgemeiner Merkmale definiert werden kann, d. h. von allen "Kunden".

Wenn hingegen der Personenkreis, der den Parkplatz nutzt, feststeht, ergibt sich keine öffentliche Zugänglichkeit. Dies wäre z. B. der Fall, wenn alle Personen, die den Parkplatz benutzen, namentlich bekannt wären, z. B. wenn es sich nur um einen oder mehrere Mitarbeiter des Unternehmens handelt.

Meldepflicht für öffentliche Ladesäulen

Öffentliche Ladepunkte müssen der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen nach den Bestimmungen von Artikel 5 LSV gemeldet werden. Die Anrechnung zu THG-Quote ist daher nur möglich, wenn die Anmeldung der Ladesäule bei der Bundesnetzagentur erfolgt ist. Dieser kann als Nachweis des UBA zu Nachweiszwecken verwendet werden (vgl. § 6 Abs. 2 BImSchV 38).

In § 4 der Ladesäulenverordnung heißt es außerdem:

Der Betreiber einer Ladestation muss dem Nutzer eines Elektrofahrzeugs die Möglichkeit geben, punktuell aufzuladen. Er gewährleistet dies indem er

1. für die Nutzung der jeweiligen Ladestation und für die Erbringung von Dienstleistungen, die die Übertragung von Elektrizität einschließen, keine Authentifizierung erforderlich ist, sowie
a) keine direkte Gegenleistung, oder
b) Barzahlung in der Nähe der Ladestation anbietet

oder

2. die Authentifizierung, die erforderlich ist, um bargeldlose Bezahlvorgänge und Bezahlvorgänge am jeweiligen Ladepunkt durch ein universelles kartengestütztes Bezahlsystem oder Bezahlverfahren in der Nähe des Ladepunktes oder durch ein universelles webgestütztes System zu ermöglichen, wobei mindestens die Sprachen Deutsch und Englisch in der Menüführung zu berücksichtigen sind und der Zugang zu mindestens einem der webgestützten Bezahlsysteme kostenlos ermöglicht werden muss. (Ad-hoc-Aufladung)

Was versteht man unter einer gewerblichen Ladestation?

Man könnte meinen, dass eine Ladestation dann als gewerblich gilt, wenn mit ihr eine Gewinnerzielungsabsicht verbunden ist. Dies ist jedoch keine Voraussetzung. Entscheidend ist, dass die Ladestation nicht von einer Privatperson, sondern von einem Unternehmen betrieben wird. Ob Sie eine gewerbliche Ladestation nur für Ihre Firmenfahrzeuge nutzen, damit Ihre Mitarbeiter dort ihre Elektrofahrzeuge aufladen können, oder ob Sie eine öffentliche gewerbliche Ladestation betreiben, an der jeder mit einer Ladekarte aufladen und damit direkt für den Ladestrom bezahlen muss, ist dabei zweitrangig.

Werden Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Unternehmen gefördert?

Im Vergleich zu einer privaten Wallbox ist der Aufwand für die Errichtung einer gewerblichen Ladestation erfahrungsgemäß deutlich höher: Soll die Ladestation öffentlich zugänglich sein, muss bei der Auswahl darauf geachtet werden, dass die Ladeinfrastruktur den eichrechtlichen Vorschriften entspricht. Oft muss der Netzanschluss vor der eigentlichen Installation verstärkt oder sogar komplett neu erstellt werden, und anschließend sind häufig Erdarbeiten und die Errichtung von Fundamenten erforderlich. Dann werden Kabel verlegt, die Ladesäulen aufgestellt und schließlich die Parkplätze markiert. All dies bedeutet, dass eine gewerbliche Ladestation schnell recht teuer werden kann. Hier kommen die Ladesäulenförderungen ins Spiel: Die zusätzlichen Kosten können also teilweise durch die Ladesäulenförderung für Unternehmen ausgeglichen werden.

Welche Ladesäulen für E-Fahrzeuge in Unternehmen werden bezuschusst?

Gefördert werden in der Regel Normalladesäulen mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW AC sowie Schnellladesäulen mit einer Ladeleistung von mehr als 22 kW, die nur das Laden mit Gleichstrom ermöglichen. Die Kosten für den entsprechenden Netzanschluss oder die Kombination aus Netzanschluss und Pufferspeicher sind grundsätzlich ebenfalls förderfähig.

Neben dem Erwerb und der Installation von Ladeinfrastruktur an neuen Standorten sind in der Regel auch die Aufrüstung oder der Ersatz von Ladeinfrastruktur und die Verbesserung der Netzanbindung an Standorten förderfähig, sofern sie nicht bereits gefördert wurden und einen nachgewiesenen Mehrwert darstellen.

In einer kostenlosen Erstberatung ermitteln wir, welche gewerbliche Ladeinfrastruktur für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist und welche Art der Förderung möglich ist. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Was muss man bei der Förderung von gewerblichen Ladestationen beachten?

Das Wichtigste ist, dass Sie sich bei der Beantragung von Fördermitteln für gewerbliche Ladestationen strikt an die Bedingungen des jeweiligen Förderprogramms halten sollten. So ist es beispielsweise gängige Praxis, dass die meisten Förderprogramme für kommerzielle Ladestationen keinen vorzeitigen Maßnahmenbeginn vorsehen.

Die diesbezüglichen rechtlichen Anforderungen sind im Folgenden dargelegt:

Projekte, die mit öffentlichen Mitteln finanziert werden, dürfen erst nach Erlass eines Zuwendungsbescheids durchgeführt werden, um zu vermeiden, dass der Zuwendungsempfänger durch vorgezogene Maßnahmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät, wenn die beantragte Förderung nicht bewilligt wird.

Liegt eine verbindliche Bestellung oder ein Vertrag über den Kauf und/oder die Installation der geförderten Geräte vor (Liefer- oder Dienstleistungsvertrag) und ist in dem zuvor abgeschlossenen Vertrag nicht ausdrücklich vereinbart, dass dem Antragsteller im Falle der Ablehnung der beantragten Förderung ein unbedingtes Rücktrittsrecht zusteht, liegt eine unzulässige vorzeitige Maßnahme und damit eine unbedingte rechtliche Verpflichtung vor.

Vor Vertragsabschluss und Kauf unbedingt beachten

Das bedeutet, dass Sie zuerst nur einen Kostenvoranschlag einholen und im Anschluss einen Förderantrag für eine Ladestation für E-Autos in Ihrem Betrieb stellen und erst nach Erhalt des Förderbescheids mit der Realisierung beginnen dürfen.

Wenn Sie Hilfe bei der Beantragung einer Förderung für eine gewerbliche Ladestation benötigen, nutzen Sie einfach unseren Förderservice.

Gibt es für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge einen Zuschuss von der KfW ?

Mit dem Zuschuss Ladestationen für Elektrofahrzeuge (KfW 441) fördert die KfW den Kauf und die Installation von Ladestationen an Stellplätzen, die nicht öffentlich zugänglich sind. An den Stationen können Firmenfahrzeuge sowie Privatfahrzeuge der Beschäftigten aufgeladen werden.

Dabei wird folgendes gefördert:

  • der Kauf neuer Ladestationen mit bis zu 22 kW Ladeleistung und intelligenter Steuerung
  • der Einbau und Anschluss der Ladestationen, inklusive aller Installationsarbeiten
  • Energiemanagement-Systeme zur Steuerung der Ladestationen
Förderung bis zum 27.12.2022 beantragen

Diesen Zuschuss können Sie voraussichtlich bis zum 27.12.2022 beantragen. Dann werden die Förder­mittel wahr­scheinlich aus­geschöpft sein.

Aktuell gibt es für öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge keine Förderungen von der KfW. Sollten sich für 2023 neue Förderungen ergeben, ergänzen wir das hier.

Gibt es die THG-Quote auch für Ladestationen für E-Fahrzeuge im Betrieb?

Nicht nur für Elektroautos - Sie können die THG-Quote jetzt auch mit Ihrer Ladesäule für Elektrofahrzeuge attraktiv nutzen - unter folgender Bedingung: Es muss sich um eine öffentlich zugängliche Ladesäule für Elektrofahrzeuge handeln.

Für dieses Jahr können Sie sich noch eine Quote von derzeit 15 Cent pro Kilowattstunde sichern - das entspricht bei einer durchschnittlich ausgelasteten Ladesäule etwa 1.220 € Mehreinnahmen pro Jahr!

Die einzigen Voraussetzungen:

  • Sie betreiben eine öffentliche Ladesäule nach der Ladesäulenverordnung.
  • Ihre Ladesäule entspricht dem Eichrecht und ist bei der Bundesnetzagentur registriert.

Ein kurzes Gespräch genügt - den Rest erledigen wir von emobicon® für Sie. Schnell, einfach, unbürokratisch.

Kann man mit dem Betrieb einer öffentlichen Ladestation für Elektrofahrzeuge Geld verdienen?

Wie bereits erwähnt, müssen bei der Errichtung einer öffentlichen Ladestation die nicht unerheblichen Investitionskosten berücksichtigt werden.

Hinzu kommen laufende Betriebskosten wie jährliche Wartungskosten, Backend-Kosten und natürlich die Kosten für den Strombezug.

Auf der anderen Seite stehen die Einnahmen direkt aus dem verkauften Ladestrom und ab diesem Jahr auch aus den Treibhausgaszertifikaten der Ladestationen, durch die ein zusätzliches Einkommen von 15 Cent pro Kilowattstunde erzielt werden kann.

Zur Veranschaulichung der wirtschaftlichen Rentabilität des Betriebs einer öffentlich zugänglichen Ladestation für Elektrofahrzeuge wird hier ein Rechenbeispiel über einen Zeitraum von durchschnittlich acht Jahren angeführt. Bitte beachten Sie, dass dies nur ein Beispiel ist und von Ihrer tatsächlichen Situation abweichen kann.

Beispielrechnung öffentliche Ladesäule 2 x 22 kW AC

Anfangsinvestition für Ladesäule mit zwei Ladepunkten a 22 Kilowatt Ladeleistung inklusive Installation: 20.000 €

JahrWartungBackendkWh / JahrStromeinkaufStromverkaufTHG-QuoteSumme
2023300,00 €180,00 €13.9534.464,82 €5.581,02 €2.092,88 €-17.270,91 €
2024300,00 €180,00 €15.3484.911,30 €6.139,12 €2.302,17 €-14.220,92 €
2025300,00 €180,00 €16.7435.357,78 €6.697,22 €2.511,46 €-10.850,01 €
2026300,00 €180,00 €18.1385.804,26 €7.255,33 €2.720,75 €-7.158,20 €
2027300,00 €180,00 €19.5346.250,74 €7.813,43 €2.930,04 €-3.145,48 €
2028300,00 €180,00 €20.9296.697,22 €8.371,53 €3.139,32 €1.188,15 €
2029300,00 €180,00 €22.3247.143,71 €8.929,63 €3.348,61 €5.842,69 €
2030300,00 €180,00 €23.7197.590,19 €9.487,73 €3.557,90 €10.818,13 €

Für die obige Kalkulation der Einnahmen und Kosten einer öffentlichen Ladestation wurden folgende Werte angenommen:

 

Installation20.000,00 €Ladesäule, Installation, Stromanschluss
Wartung300,00 € pro Jahr
Backend7,50 €monatlich pro Ladepunkt
Strombezug0,32 €pro kWh
Stromverkauf0,40 €pro kWh
THG-Quote0,15 €pro kWh
Strommenge19,1 kWhpro Tag pro Ladepunkt

Beim Stromeinkauf und -verkauf wurden aktuelle Werte eingerechnet; diese werden sich wahrscheinlich mit der Zeit verändern. Doch für die Wirtschaftlichkeit ist ausschließlich die Differenz zwischen Einkauf und Verkauf maßgebend. Die täglich verladene Strommenge beruht auf einer Statistik von statista, es wird davon ausgegangen, dass sich die verladene Strommenge jährlich um 10 % erhöht. Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, ist eine solche Wirtschaftlichkeitsberechnung sehr stark von den individuellen Gegebenheiten abhängig.

Möchten Sie eine individuelle Beratung bzgl. der Kosten einer öffentlichen Ladestation in Verbindung mit der THG-Quote für Ladesäulen  sowie eventuell möglichen staatlichen Förderungen nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Was muss man bei Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Tiefgaragen beachten?

Elektrofahrzeuge werden in Zukunft einen stetigen Aufschwung erfahren. Dazu gehört auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im privaten und öffentlichen Sektor. Dies bedeutet, dass vor allem private und gewerbliche Parkplätze, Parkhäuser und Tiefgaragen mit mehreren Wallboxen ausgestattet werden müssen. Wir erläutern hier die Fragen, die zu berücksichtigen sind:

Wie gefährlich ist ein Elektrofahrzeug in einer Tiefgarage?

Heutzutage ist die Angst vor einem unkontrollierten Brand von Elektrofahrzeugen, insbesondere in Tiefgaragen, weit verbreitet. Aber ist das gerechtfertigt?

Wir haben die wichtigsten Argumente zusammengefasst, die Ihnen die Angst vor Bränden bei Elektrofahrzeugen, insbesondere in Tiefgaragen, nehmen dürften:

  • Unabhängig von der Art des Antriebs: Es gibt immer hohe gesetzliche Anforderungen an alle Fahrzeuge, die so gestaltet sein sollten, dass sie dem Fahrer ein Höchstmaß an Sicherheit garantieren, um überhaupt eine Zulassung zu erhalten.
  • Nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren und des Deutschen Feuerwehrverbandes gibt es bei der Risikobewertung keinen Unterschied zwischen Elektrofahrzeugen und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.
  • Im Falle eines tatsächlichen Brandes sind Lithium-Ionen-Batterien auch für die Brandbekämpfung kein großes Problem. Entweder werden sie kontrolliert mit großen Mengen Löschwasser gekühlt oder sie werden in einen Wasserbehälter getaucht. Es dauert jedoch sehr lange, bis sich die Batterie so stark erhitzt, dass sie überhaupt Feuer fängt.
  • Der Ladevorgang selbst stellt keine Gefahr dar. Für die fachgerechte Installation von Wallboxen und das Aufladen von Elektrofahrzeugen in Tiefgaragen sind daher keine besonderen Brandschutzbestimmungen zu beachten. Dies macht es relativ einfach, Ladestationen in Tiefgaragen zu installieren.

Ladestationen sind Teil der technischen Gebäudeausrüstung

Ladestationen in Tiefgaragen und das Aufladen von Elektrofahrzeugen stellen daher keine Nutzungsänderung der Einrichtung für Fuhrparkbetreiber dar. Im Gegensatz zu Zapfsäulen für Kraftstoffe benötigen Ladestationen daher keine Genehmigung. Sie gelten als Teil des Leitungsnetzes und damit als Teil der technischen Ausrüstung des Gebäudes. In Bezug auf den Brandschutz sind die Bestimmungen der jeweiligen Landesbauordnung sowie die Richtlinien für Leitungsanlagen zu beachten.

Planung

Wie viele Ladesäulen sollen installiert werden? Sollten diese in Zukunft erweiterbar sein oder sollte es bei einer festen Zahl bleiben? Wie viele Ladepunkte sind maximal möglich?

Strom

Wie wird er abgerechnet? Muss die Erhöhung der Leistung beim Netzbetreiber beantragt werden? Ist es notwendig, zusätzliche Stromzähler zu installieren?

Lastmanagement

Um eine Überlastung des Netzes zu verhindern und eine gerechte Aufladung zwischen den Fahrzeugen jederzeit zu gewährleisten, sollte bei der Installation der Ladelösung auch ein Lastmanagement installiert werden. Es gibt externe Lastmanagementsysteme, aber auch Wallboxen mit integriertem Lastmanagement.

Es wird zwischen statischen und dynamischen Lastmanagementsystemen unterschieden. Beim statischen Lastmanagement wird die festgelegte Gesamtleistung je nach Bedarf auf die verschiedenen Wallboxen verteilt.

Beim dynamischen Lastmanagement wird das elektrische Potenzial für das Laden von Fahrzeugen entsprechend dem Verbrauch der gesamten Anlage angepasst. Wenn der Stromverbrauch der gesamten Immobilie gering ist, kann eine höhere Energiemenge an die Wallboxen geleitet werden. Dies ist vor allem nachts nützlich, wenn große Mengen an Strom zum Aufladen von Elektrofahrzeugen verbraucht werden.

Zugangsbeschränkungen

Ob es sich um einen privaten Parkplatz in einem Mehrfamilienhaus oder einen allgemeinen Mitarbeiterparkplatz in einem Parkhaus oder einer Tiergarage handelt: Zugangsbeschränkungen erlauben nur denjenigen, die zur Nutzung der Wallbox berechtigt sind. Darüber hinaus können die Nutzer individuell dem Verbrauch zugeordnet werden, was auch bei der Stromabrechnung hilft.

Diebstahlschutz

Auch wenn die Ladestation nicht öffentlich zugänglich ist und nur andere Vermieter oder Eigentümer und Angestellte Zugang dazu haben, besteht das Risiko eines Diebstahls. Es empfiehlt sich daher, eine Ladestation zu wählen, die über eine Diebstahlsicherung verfügt.

Ladekabel

Insbesondere bei mehreren Nutzern mit unterschiedlichen Fahrzeugen, die von der Ladeinfrastruktur in Parkhäusern, Tiefgaragen oder Parkplätzen profitieren wollen, müssen die Ladekabel am Stellplatz lang genug sein, um die Anschlüsse an den verschiedenen Fahrzeugtypen problemlos zu erreichen. Schließlich befinden sich einige Anschlüsse an der Front, an der Seite oder sogar am Heck des Fahrzeugs. Wenn das Ladekabel zu kurz ist, kann es zu Problemen kommen, und der Ladevorgang funktioniert bei bestimmten Modellen nicht.

Abrechnung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Abrechnung des Stroms. So können z. B. bestimmte Gruppen oder Abteilungen über eine Ladekarte gebildet werden, oder einzelne Verbraucher erhalten automatisch eine Monatsabrechnung, die eine Abbuchung von einem bestimmten Konto vorsieht. Für weitere Informationen nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

 

Weiterbildung

Ich möchte einen Workshop/Vortrag buchen oder anfragen.

Title

Förderung

Ich möchte die beste Förderung für meinen Umstieg erhalten.

Title

Elektrofahrzeuge

Ich möchte für mein Unternehmen E-Fahrzeuge beschaffen.

Title

Wählen Sie Ihr Anliegen oder rufen Sie uns gleich an.

Ja

Title

Nein

Title

Wählen Sie Ihr Anliegen oder rufen Sie uns gleich an.

3 + 11 =

Datenschutz
emobicon – Die eMobil Experten!®, Inhaber: Stefan Blome (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
emobicon – Die eMobil Experten!®, Inhaber: Stefan Blome (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: