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Ladeinfrastruktur
für Parkhäuser & Tiefgaragen

  • Wie viele Ladeplätze sind sinnvoll?
  • Reicht die vorhandene Anschlussleistung?
  • Wie passen Laden, Parken und Bezahlen zusammen?

Wir unterstützen Parkhausbetreiber und Immobilieneigentümer dabei, Ladeplätze für Kurzparker, Dauerparker und Mieter zu planen. Vom ersten Ausbauabschnitt bis zum laufenden Betrieb.

Ladeinfrastruktur für Parkhäuser und Immobilienbetreiber

Wer lädt in Ihrem Parkhaus?

Kurzparker

Für Besucher mit kurzer Standzeit zählt, wie viel Energie während des Aufenthalts tatsächlich ankommt. Gut sichtbare Ladeplätze, ein einfacher Start und verständliche Preise helfen im Alltag.

Dauerparker und Mieter

Wer regelmäßig mehrere Stunden oder über Nacht parkt, kann die Ladezeit oft flexibler nutzen. Je nach Vertrag passen fest zugeordnete Stellplätze oder gemeinsam genutzte Ladezonen.

Firmen und Flotten

Poolfahrzeuge und Dienstwagen brauchen planbare Ladezeiten und eine klare Zuordnung der Ladevorgänge. Wer abreist, bevor der Strombedarf gedeckt ist, braucht gegebenenfalls Vorrang im Ladekonzept.

Welche Ausbauvariante passt zu Ihrem Parkhaus?

Ladezone zum Einstieg

Ladezone zum Einstieg

Mit wenigen Ladeplätzen an einer gut erreichbaren Stelle starten. Geeignet, wenn der Bedarf zunächst beobachtet werden soll.

Stellplätze vorbereiten

Stellplätze vorbereiten

Trassen, Verteilung und Datenanbindung auf weiteren Ebenen einplanen. Zusätzliche Ladepunkte kommen hinzu, sobald die Nutzung sie rechtfertigt.

Mehrere Nutzergruppen versorgen

Mehrere Nutzergruppen versorgen

Öffentliche Ladeplätze und reservierte Stellplätze getrennt planen. Zugangsrechte, Tarife und Leistung passen zur jeweiligen Parkdauer.

Ladeplätze im Bestand nachrüsten

Die günstigste Stellplatzreihe auf dem Plan ist nicht automatisch die beste. Leitungswege zwischen den Ebenen, freie Plätze in der Verteilung, Anfahrschutz, erreichbare Bedienelemente und Netzempfang beeinflussen die Auswahl. Brandschutz und Fluchtwege gehören früh mit den zuständigen Fachplanern auf den Tisch.

In der Standortanalyse erfassen wir Anschluss und vorhandene Verbraucher wie Lüftung, Beleuchtung und Aufzüge. Bei knapper Leistung prüfen wir, was ein dynamisches Lastmanagement leisten kann. Für weitere Ebenen lassen sich Trassen, Verteilerplätze und Datenanbindung von Anfang an mitdenken.

Illustration zur Standortprüfung und Elektroinstallation

Wie viel Ladeleistung passt zur Parkdauer?

Uhr als Symbol für die Ladezeit

Beginnen Sie mit der Energie, die Ihre Nutzer während ihrer Standzeit brauchen. Für längere Aufenthalte ist AC-Laden oft ein sinnvoller Ausgangspunkt. DC-Laden sollte geprüft werden, wenn ein Teil der Nutzer in kurzer Zeit deutlich mehr Energie benötigt und Anschluss, Nutzung und Kosten dazu passen.

Vereinfachtes Rechenbeispiel: Stehen für zehn gleichzeitig ladende Fahrzeuge zusammen 40 kW zur Verfügung und wird gleichmäßig verteilt, sind es im Mittel 4 kW pro Fahrzeug. Über vier Stunden ergeben sich rechnerisch 16 kWh je Fahrzeug vor Ladeverlusten. Fahrzeuge, Ladezustand und Lastverteilung können den tatsächlichen Wert verändern.

Laden in den Parkbetrieb integrieren

Zugang, Bezahlung und Parkregeln

Legen Sie fest, welche Ladeplätze öffentlich erreichbar oder für bestimmte Nutzer reserviert sind. Für Kurzparker sind klare Hinweise auf Parkentgelt und Ladetarif wichtig. Für Dauerkunden können eine feste Zugangsberechtigung und eine separate Ladeabrechnung sinnvoll sein. Eine Verbindung mit dem Parksystem prüfen wir anhand der vorhandenen Schnittstellen.

Betreiberrolle und Störungen

Definieren Sie, wer Tarife pflegt, Zahlungen verarbeitet, Störungen annimmt und bei Ausfällen vor Ort hilft. Das Ladebackend unterstützt je nach Auswahl beispielsweise bei Nutzerverwaltung, Abrechnung und Statusüberwachung. Prüfen Sie auch Mobilfunkempfang und Wege zur Entstörung auf jeder relevanten Ebene.

Kosten abschätzen und in Etappen ausbauen

Zum Investitionsbudget zählen Ladegeräte, Verteilung, Leitungswege, Datenanbindung, Montage und gegebenenfalls Arbeiten am Netzanschluss. Im Betrieb kommen unter anderem Strombezug, Backend, Zahlungsabwicklung, Service und Instandhaltung hinzu. Bei einem Tarif mit Leistungspreis prüfen wir, ob zusätzliche Lastspitzen die Kosten erhöhen können.

Wir vergleichen einen ersten Ausbauabschnitt mit einer größeren Zielstufe. Grundlage sind erwartete Ladevorgänge und Energiemengen, verfügbare Anschlussleistung und das gewählte Betriebsmodell. Im Umsetzungskonzept werden Technik, Etappen und Zuständigkeiten konkret. Fördermittel und Wirtschaftlichkeit prüfen wir projektbezogen.

Illustration zur Wirtschaftlichkeit der Ladeinfrastruktur

Von der ersten Anfrage bis zum Betrieb

1. Nutzung erfassen

Parkdauer, Belegung und Nutzergruppen je Ebene aufnehmen.

2. Standort prüfen

Verteilung, Netzanschluss, Trassen und Datenempfang bewerten.

3. Ausbau festlegen

Startgröße, Reserven und spätere Ladezonen vergleichen.

4. Betrieb vorbereiten

Zugang, Tarife und Störungsannahme mit den Beteiligten klären.

5. Umsetzung koordinieren

Bauabschnitte, Sperrungen und Übergabe mit dem laufenden Parkbetrieb abstimmen.

6. Nutzung auswerten

Ladevorgänge und Auslastung beobachten und den weiteren Ausbau darauf abstimmen.

Häufige Fragen zu Ladepunkten in Parkhäusern

Wie viele Ladeplätze braucht ein Parkhaus zum Start?

Die Zahl ergibt sich aus Parkdauer, Auslastung, Nutzergruppen und verfügbarer Leistung. Beginnen Sie mit einer Ausbauetappe, deren Nutzung Sie messen können, und planen Sie Platz und Leitungswege für weitere Ladepunkte ein.

Sind AC-Ladepunkte für Dauerparker ausreichend?

Oft ja, wenn die Fahrzeuge mehrere Stunden stehen und in dieser Zeit genügend Energie erhalten. Maßgeblich sind die reale Standzeit, die Ladefähigkeit der Fahrzeuge und die Leistung bei gleichzeitiger Nutzung.

Kann ich Ladepunkte über mehrere Ebenen verteilen?

Ja, wenn Leitungswege, Verteilung, Schutz und Datenverbindung dafür ausgelegt werden können. Prüfen Sie auch, ob eine zentrale Ladezone oder mehrere Zonen den Betrieb erleichtern.

Kann der vorhandene Netzanschluss ausreichen?

Das hängt von der verfügbaren Leistung und dem zeitlichen Verbrauch der übrigen Anlagen ab. Lastmanagement kann die Ladeleistung an die verfügbaren Reserven anpassen.

Wie unterscheiden sich Parkentgelt und Ladetarif?

Das Parkentgelt vergütet die Nutzung des Stellplatzes, der Ladetarif den Ladevorgang nach dem gewählten Preismodell. Ob beide Entgelte gemeinsam abgerechnet werden können, hängt von den Systemen und Verträgen ab.

Ist ein Ladepunkt hinter einer Schranke öffentlich zugänglich?

Das hängt davon ab, wer den Standort tatsächlich nutzen kann. Für die Einstufung sollten Zugang, Nutzerkreis und Betreiberkonzept geprüft werden. Einen Überblick bietet die Bundesnetzagentur.

Können einzelne Ladeplätze für Mieter reserviert bleiben?

Das lässt sich im Stellplatz- und Zugangskonzept vorsehen. Legen Sie fest, welche Flächen vermietet sind und welche von wechselnden Nutzern geteilt werden sollen.

Wer übernimmt Abrechnung und Störungsannahme?

Diese Aufgaben können beim Eigentümer, Parkhausbetreiber oder einem externen Ladebetreiber liegen. Rollen, Kontaktwege, Servicezeiten und Abrechnung sollten vor der Inbetriebnahme feststehen.

Kann man während des Parkbetriebs nachrüsten?

Ein abschnittsweiser Ausbau kann Sperrungen begrenzen. Bauabschnitte und Abschaltfenster müssen zur Nutzung und zu den Vorgaben am Standort passen.

Welche Daten helfen beim Erstgespräch?

Hilfreich sind Stellplatz- und Ebenenpläne, Parkdauer und Auslastung, vorhandene Anschlussdaten, Informationen zur Parktechnik und die geplanten Nutzergruppen.

Illustration zu häufigen Fragen

Welches Parkhaus möchten Sie ausstatten?

Nennen Sie uns Standort, Anzahl der Stellplätze und die wichtigsten Nutzergruppen. Wir besprechen mit Ihnen, welche Daten für die Standortprüfung fehlen und wie eine erste Ausbauetappe aussehen kann.

Oder direkt anrufen: +49 (0)2933 8259 959

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