Ladeinfrastruktur

Ladeinfrastruktur: Laden mit Zwangspause – Aufregung wegen Nichts!

Ladeinfrastruktur: Laden mit Zwangspause – Aufregung wegen Nichts!

Wird es eine „Zwangspause beim Laden“ geben, wenn Elektrofahrzeuge an der Wallbox hängen? Die Aufregung ist gross und unverständlich zu gleich, wenn man weiß, dass dieses Thema kein Neues ist. Das Bundeswirtschaftsministerium soll Stromanbietern durch eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes die Möglichkeit einräumen, große Verbraucher wie Elektroautos und Wärmepumpen zeitweise ferngesteuert vom Netz zu nehmen. So ein Gesetzesentwurf. Was ist daran neu ? Nichts. Denn mit der Förderung netzdienlicher Wallboxen in Höhe von 900 € war das bereits längst bekannt. Und es wird in Einzelfällen sowieso zu Leistungsänderungen der Ladeleistungen, in seltenen Fällen auch zu kurzzeitigen Abschaltungen kommen. Es ist bereits gängige Praxis…

Ladeinfrastruktur: Entwurf für das Schnellladegesetz ist kontraproduktiv

Ladeinfrastruktur: Entwurf für das Schnellladegesetz ist kontraproduktiv

Elektromobilität boomt und braucht Rahmenbedingungen die praktikabel sind. Dazu gehört auch eine funktionierende Ladeinfrastruktur. Elektromobilitätsgesetz und Ladesäulenverordnung sind dabei ein wichtiger Baustein. Mit einem Schnellladegesetz (SchnellLG) soll ein flächendeckender, über den aktuellen Bedarf hinausgehender Ausbau von öffentlich zugänglichen Schnellladepunkten gewährleistet werden. Dazu möchte man ein staatliches Ausschreibungssystems einführen. Ja, die Ladeinfrastruktur-Betreiber brauchen stabile Rahmenbedingungen, um den Ausbau von Ladeinfrastruktur attraktiv voranbringen und die anstehenden Investitionen stemmen können. Schaut man sich aber den Entwurf an, dann bleiben viele Fragen offen. 

Ladeinfrastruktur: 35.602 öffentliche Ladepunkte für Elektroautos in Betrieb

Ladeinfrastruktur: 35.602 öffentliche Ladepunkte für Elektroautos in Betrieb

Derzeit sind nach Aussage der Bundesregierung in Deutschland 35.602 öffentliche Ladepunkte in Betrieb. Darunter seien 30.387 Normalladepunkte (bis 22 kWh Wechselstrom) und 5.215 Schnellladepunkte (Gleichstrom mit maximal 350 kWh), heißt es in der Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen .

Die am 19. November 2020 veröffentlichen Studie „Ladeinfrastruktur 2025/2030 – Szenarien für den Markthochlauf“ berechne einen Bedarf an öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur von 440.000 bis 843.000 Ladepunkten im Jahr 2030, schreibt die Regierung. 

Ladeinfrastruktur: Immer mehr Ladesäulen – aber reicht das?

Ladeinfrastruktur: Immer mehr Ladesäulen – aber reicht das?

Es täuscht nicht. Immer mehr Elektrofahrzeuge kreuzen den Weg, wenn ich unterwegs bin. Und immer öfter gibt es Ladesäulen und damit wird es immer leichter dort Strom nachzuladen, wo man verweilt. Öffentliche Ladesäulen gibt es auf immer mehr Parkplätzen, in vielen Parkhäusern, an zentralen Plätzen der Innenstadt, auf dem Parkplatz vieler Supermärkte, an Tankstellen oder entlang der Autobahnen. Öffentliche Ladesäulen sind wichtig und richtig. Derzeit gibt es aber kein einheitliches Konzept. Einige wenige Anbieter haben eine eigene Strategie. Diese wird aber für die Fläche nicht ausreichen. Knackpunkt sind viele Dinge wie Zugang, Roaming und Kosten. Auch bei Privathaushalten steigt die Anzahl einer Ladestation, auch dank KfW oder Länderförderungen. Die meisten sagen: Das reicht nicht. Ist das so?

Ladeinfrastruktur: Fastned stattet REWE Märkte mit Ladesäulen aus

Ladeinfrastruktur: Fastned stattet REWE Märkte mit Ladesäulen aus

Während des Einkaufens das Elektrofahrzeug laden. Dieses Zukunftsthema wird immer relevanter und so ist nun offiziell, was schon länger bekannt ist: Fastned und REWE kooperieren bei Ladeinfrastruktur auf den Supermarkt Parkplätzen. So hat der niederländische Anbieter von Schnelllade-Infrastruktur Fastned hat im Dezember seine erste Schnellladestation an einem Rewe-Supermarkt eröffnet. Der neue Standort befindet sich auf einem REWE Parkplatz an der Ferniestraße in Gießen. Vereinbart wurde bereits, dass Fastned im nächsten Jahr eine Reihe weiterer Standorte in Deutschland einzuweihen wird. Zuletzt hatten viele Einzelhandelsketten angekündigt Ladeinfrastruktur auf Ihren Parkplätzen aufbauen zu wollen.

Ladeinfrastruktur: Sind Preise an den Ladesäulen Abzocke der Anbieter?

Ladeinfrastruktur: Sind Preise an den Ladesäulen Abzocke der Anbieter?

Das Laden von Elektrofahrzeugen an öffentlichen Ladestationen wird oft missverstanden. Die einen wollen es ewig gratis, andere zu Ihrem Haushaltsstromtarif und nur wenige akzeptieren den Preis X eines Anbieters. Und genau hier liegt das Problem. Denn die Kosten für die öffentliche Ladeinfrastruktur sind erheblich. Die meisten sehen das aber offensichtlich nicht so und meinen, dass Anbieter den Ladestrom ja für wenige Cent pro Kilowattstunde einkaufen. Stimmt. Aber da ist noch mehr an Kosten, die eine Rolle spielen. Selbst Ladepreise für 30 – 40 ct. pro kWh sind kaum kostendeckend. fest steht aber auch: Je höher die Ladeleistung, je teurer wird der Ladestrom. Abzocke sehen wir nur dann gegeben, wenn Anbieter wie z.B. IONITY Preise von 0,79 Euro pro Kilowattstunde aufrufen. Das kostenlose Laden verschwindet nach und nach. Logisch, denn die Kosten und Steuern bleiben. Wir erklären mal die Fakten.

Ladeinfrastruktur: Wenn das Laden digital gesteuert wird

Ladeinfrastruktur: Wenn das Laden digital gesteuert wird

Man nennt es „Spitzenglättung“ oder „Netzoptimierung“. Eine Notwendigkeit, wenn immer mehr Elektrofahrzeuge immer mehr Ladestationen benötigen und diese das Stromnetz belasten können. Ähnlich wie die Lastkurve im Alltag geht es darum, Ladevorgänge steuern zu können und sich der Netzbelastung anzupassen. Stromnetzbetreiber, Verbraucherschützern, Beratern und Politik sind sich sicher, dass Elektromobilität und Wärmepumpen verstärkt in den Markt kommen sollen. Wie dabei aber eine Überlastung der bis an die Kunden heranreichenden Verteilnetze in Zeiten hoher paralleler Nachfrage vermieden werden soll, ist heftig umstritten. Jetzt gibt es Aussagen, dass es möglicherweise zum Abschalten von Ladestationen kommen könnte. Aber ist das ? Fest steht: Wir brauchen eine Optimierung der neuen Verbraucher im Netz und schlussendlich geht es um die Versorgungssicherheit insgesamt. Was ist möglich?

Ladeinfrastruktur: Was der VDA über den Ausbau verschweigt

Ladeinfrastruktur: Was der VDA über den Ausbau verschweigt

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur gilt als Kern zum Gelingen der Elektromobilität. Auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) fordert regelmässig deren Beschleunigung und mahnt mehr Unterstützung an. Sehr verwundert sind wir nun über die neueste Pressemitteilung des Verbandes. So schlecht schöngeredet und völlig an der Realität vorbei zeigen sich die Behauptungen über den Ausbaustand.

Ladeinfrastruktur: Wird das kostenfreie Laden am Supermarkt beendet?

Ladeinfrastruktur: Wird das kostenfreie Laden am Supermarkt beendet?

Elektroautofahrer sind verwöhnt. Mal eben in den Supermarkt und während dessen lade ich kostenfrei mein Elektrofahrzeug. So weit so gut. Immer wieder wird das aber auch ausgenutzt und hat schon zu manch einem Konflikt an der Ladesäule geführt. Wir haben schon öfter gesagt: Das kostenfreie Laden ist nur vorübergehend. Und jetzt wird es konkret. Die ersten QR Codes sind gesetzt, die Software ist installiert und in der finalen Phase. Das reine kostenfreie Laden bei Kaufland und LIDL wird beendet werden. Andere Märkte arbeiten mit Ladesäulenbetreibern zusammen. Das Laden während des Einkaufs wird Standard, wird aber mit dem Nutzer abgerechnet.

Ladeinfrastruktur: Der Aufbau geht zu langsam weiter

Ladeinfrastruktur: Der Aufbau geht zu langsam weiter

Elektromobilität boomt und erfordert ein Weiterdenken und Handeln, insbesondere bei der Ladeinfrastruktur. Während das Laden an einer eigenen Wallbox boomt, Arbeitgeber immer mehr Infrastruktur für die Mitarbeiter bereitstellen, Supermärkte und Einkaufzentren Ladeinfrastruktur für das Laden des Elektrofahrzeuges anbieten, stagniert ganz offensichtlich der Ausbau von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum. Dabei muss es jetzt massiv weiter gehen, sonst bekommt die Mobilitätswende einen Riss und Akzeptanzproblem. Und wieder zeigt TESLA wie man es richtig macht, während deutsche Hersteller Ladeinfrastruktur wollen, aber kaum selber machen. Aber insgesamt darf erwähnt werden: Ja, es gibt noch viel zu tun und Nein: So schlimm, wie oft behauptet wird, ist es nicht. Das sage ich Elektroautofahrer. Und ich lade viel an öffentlichen Stationen. Die Entwicklung läuft…

Über mich: eMobil Experte | Coach | Projekt Planer bei emobicon®

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Autor: Harald M.

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