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Elektromobilität: 200.000 km und fast 5 Jahre elektrisch unterwegs – ein Meilenstein für uns !

Kaum zu glauben und von Müdigkeit keine Spur. Aber 200.000 rein elektrische Kilometer sind ein Meilenstein. Zunächst privat-von Anfang an aber auch konsequent beruflich !

Wir haben es selber nicht geglaubt und vor Jahren, ja da war es schwierig und fast unmöglich elektrisch zu fahren. Es ist Leidenschaft, Berufung, Spass und Überzeugung geworden.
Während viele reden, machen wir. Und ganz nebenbei ist emobicon zwei Jahre alt geworden. Gutes Timing mit vollem Erfolg. 
Zwei Jahre Kompetenz in der Elektromobilität !

von Stefan | emobicon - 05.10.2018

Die Faszination ist heute immer noch da, wenn wir elektrisch unterwegs sind. Das relaxte „dahingleiten“ und die himmlische Ruhe während des Fahrens. Es gibt so vieles, was Elektromobilität, Elektrofahrzeuge ausmacht. Im Rückblick auf die Erlebnisse gibt es nichts schön zu reden. Denn der Anfang war schwer und JA, wir wollten aufgeben – damals, als wir begonnen haben, vor fast 5 Jahren, weil die Ladeinfrastruktur für unterwegs kaum vorhanden war. Irgendwie sagte aber eine innere Stimme: „Es wird…“ Keine Ahnung woher das kam, aber es war einfach so. Und heute kann man sagen: Gut das wir Elektromobilität gewagt haben. Es lohnt sich !

Und 200.000 km rein elektrisch unterwegs gewesen zu sein heisst auch für uns, das es funktioniert. JETZT.

Nachdem der Anfang schwer, unberechenbar, irgendwie sogar bekloppt war. Dieser Bericht soll Mut machen, statt schlecht zu machen. Denn früher hatten wir kaum Unterstützung, sondern waren eher eine von aussen oft als Freaks bezeichnete Truppe. Da gab es auch noch Spass bei Treffen unter eMobilisten, einen regen Austausch – heute ist das flach geworden. Solche Treffen gibt es noch, aber sie sind anders, nicht mehr interessant, eher der Kommerz statt Aufklärung. Nur das jammern geht weiter – mal zurecht, oft zu unrecht finden wir.

Die erste Zulassung eines BMW i3 im Hochsauerlandkreis

Alles begann mit einer Renault ZOE, später dann so richtig mit der Markteinführung des BMW i3. Mit der ZOE hatten wir die ersten Berührungspunkte, aber wir fühlten uns mit dem Fahrzeug nicht wohl. Eine rein persönliche Entscheidung. Heute gehört das Fahrzeug zu den Bestsellern. zurecht. Unsere Empfehlung hat das Fahrzeug trotzdem. Wir waren die ersten, in der Zulassung eines BMW i3 im Hochsauerlandkreis (HSK). 

Bis zur Lieferung hatten wir so viele Fragen, Vorstellungen und saugten alle Informationen aus dem Internet auf, die es irgendwo gab. Die Niederlassung von BMW in Dortmund hatte natürlich auch Neuland betreten mit einer neuen Antriebsart und keiner wusste so wirklich, was passieren wird. Ob Kunden das Produkt annehmen werden ? Ob Elektromobilität im Alltag funktioniert? Was muss man beachten oder was ist anders als mit anderen Antrieben ? 

Grundvoraussetzung war Strom zu Hause, um das Fahrzeug für den Alltag dort zu laden. Das war vorhanden und schaffte Sicherheit. Für den Moment. Für den Alltag. Der erste BMW Stromer war aber auch voll mit Problemen die wir hatten. Immer mal wieder war ein Werkstattbesuch nötig. Von Fahren war es aber grosses Kino.

Die erste grosse Fahrt

… führte uns, einen Tag nachdem wir unseren i3 abgeholt hatten nach Amsterdam. Wir dachten, wir sind vorbereitet, aber schon kurz hinter der Grenze, im kleinen Ort „Rosmalen“ als wir einen dort zu einem Termin mussten ging das Laden nicht. Das Elektroauto hatte keine Internetverbindung mehr und damit keine Daten mehr, weder übers Fahrzeug, noch über Ladesäulen. Infos darüber zu bekommen, war noch nicht so das Thema, damals vor fast 4 1/2 Jahren.

Irgendwie kamen wir noch bis zu einer Raststätte und ohne Schnelllader verbrachten wir einige Zeit an einer normalen Ladestation und machten Pause. Irgendwie kamen wir nach Amsterdam und schafften es gut. Das gebuchte Hotel hatte, auf Anfrage von uns, zugesagt, das wir dort unser Elektromobil laden könnten. Bei der Ankunft wusste man von nichts. Also fuhren wir los, suchten eine Ladestation und dann klappte es auch. Fahrzeug angeschlossen und zu Fuß zurück zum Hotel. Der Frust sass tief und ja, es gab Diskussion das Elektroauto zurück zu geben, weil nichts klappte, was versprochen wurde. Lag es an uns ? Sicherlich. Auch. Es war alles neu.

Wir sind zu Hause angekommen. Mit Mühe und viel Erfahrung im Gepäck. Nein. Es war nicht zu früh diese Mobilität zu erleben, weil der Erfahrungsschatz sehr wertvoll für uns geworden ist.

Na klar sind wir auch mit leerem Akku stehen geblieben und mussten abgeschleppt werden. Es war ein Mischung aus Überschätzung und Dämlichkeit von uns, aber eben auch weil wir so manches nicht geglaubt haben, wie ignorant Energieversorger sein können – damals. Über vier Jahre später passiert uns das nicht mehr.

Ob im Ausland oder hier in Deutschland. Elektromobilität WAR ein Stiefkind und besonders im Autoland Deutschland tut man sich schwer. Ob Politik, Versorger, Unternehmen oder Pendler. Es wird viel geredet und behauptet und so manches schlicht falsch gemacht.

Bei unseren Touren durch Europa und Deutschland lernten wir aber auch Gegenden kennen, die wir vielleicht nie gesehen hätten. Am Anfang noch mehr, als heute, aber es entschleunigt auch – besonders heute, wenn die Welt und Alltag stressiger wird.

Wir haben viel gesehen, vieles gelernt. Vor allem über uns und die Menschen. Die Widersprüche der Politik, die Laaaaaaaaangsamkeit der Entscheider und das Aussitzen von Entwicklungen einer mobilen Technologie, die man verstehen muss. Es tut nicht weh, man bekommt keinen Stromschlag. Elektromobilität bereichert aber. Wir haben Menschen erlebt, die zu Freunden wurden. Unglaublich faszinierend wie Menschen das „neue“ gesehen haben.

Es gab Begegnungen die nachhaltig sind und es gab viel Interesse an etwas neuem. Meistens wurden wir positiv aufgenommen. Spinner waren wir – vielleicht ein bisschen. Aber muss man immer den Weg gehen, den alle gehen ? Gegen den Strom zu schwimmen mag anstrengender sein, aber schlussendlich empfinden wir das als wertvoller. Einer muss immer anfangen etwas zu verändern und wir verändern vieles ein bisschen. Allein schon beruflich wenn wir Teil einer ganzen Veränderungskultur geworden sind.

Was ist gut und was ist schlecht an der Elektromobilität ?

Wenn man will, dann müssen nur einige Grundvoraussetzungen stimmen. Entweder man kann, für den Alltag zu Hause aufladen oder auch im Unternehmen, in dem man arbeitet. Sich auf die öffentliche Ladeinfrastruktur zu Hause zu verlassen, kann funktionieren, ist aber sicher die Ausnahme. Die Ladeinfrastruktur für längere Strecken unterwegs wächst. Das ist deutlich sichtbar und funktionaler geworden. Fast in Perfektion hat aktuell nur Tesla seinen Ladestationen aufgebaut und das funktioniert. Selbst ein früherer AUDI Chef hat mal gesagt: „Tesla hat leider alles richtig gemacht“. Auch das haben wir erlebt, wenn wir TESLA fuhren. Easy und funktional.

Jahre später werden sich Daimler, Audi, Volkswagen und Co daran messen müssen, wenn sie aktuell IONITY ausrollen. Das eigene Ladenetzwerk. Es wird dauern, aber immerhin ist es auf dem Weg.

Sorgen macht uns eher die Tatsache, das so manch ein Mieter oder Eigentümer einer Hausgemeinschaft zwar eMobil fahren möchte, aber dabei an seine Grenzen stösst. Einige Male hörten wir von Verzweifelten, die einfach keine Ladestation errichten durften. Nun gibt es ja ein Förderprogramm – zumindest für Vermieter. Das hilft hoffentlich zumindest ein bisschen. Unternehmen sollten das Image sehen, die steuerlichen Vorteile und die Chancen. Denn Dieselfahrverbote nicht zu wollen ist das eine – aber dann das falsche zu tun ist das andere.

Man kann nunmal nicht bei Zahnschmerzen immer nur Schmerzmittel nehmen. Irgendwann muss man an die Wurzel des Übels und damit an den Zahn, wenn man was retten will. Das Geeier der Politik, die Ignoranz der Automobilhersteller ist schlicht nicht akzeptabel.

Die Verunsicherung ist aus unserer Sicht ein grosses Problem. In grossen Teilen verstehen wir das auch, aber wir werden nicht akzeptieren, das gewisse Menschen, auch Journalisten, die NULL Erfahrungen haben sich eine Meinung bilden und schlecht reden, von dem Sie nichts verstehen. Damit beginnt oft das eigentliche Problem und unser Hauptthema ist Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. In vielen , in sehr vielen Fällen funktioniert Elektromobilität nunmal. Immer mehr lassen sich drauf ein. Das ist gut, richtig und wichtig.

Was zudem nicht stimmt, das die Politik zu wenig tut. Ja, das tut sie. Denn Sie tut es nicht, um eMobilität zu unterstützen, sondern zu zeigen, wir tun ja was. Denn oft ist es einfach nicht nachvollziehbar. Förderungen hin oder her. Man hat einfach eher den Eindruck, man will sich selber helfen, denn allein eMobilität wird das Problem Fahrverbote nicht lösen. Die deutsche Automobilindustrie will eben nicht und da helfen auch jahrelange Ankündigungen nichts. Tesla, asiatische Hersteller wie Hyundai, KIA, die Chinesen, Renault und manch anderer sind weiter, konsequenter und haben dadurch einen technologischen Vorsprung. 

Das Aufladen von Elektrofahrzeugen unterwegs ist derzeit noch ein wenig unübersichtlich. Anbieter finden sich und arbeiten an Lösungen, wie zum Beispiel am Roaming. Die Eichung von Ladevorgängen soll ja nun langsam gelöst sein und Anbieter, wie wallbe und andere bieten bald Lösungen an. Wir wissen wie man prima durch den Alltag kommt, denn man muss nur vergleichbar wenig öffentlich laden. Wir können bestätigen, das die meisten Ladevorgänge ganz einfach zu Hause statt finden.

Wir reden nichts schön. Gar nichts. Weder gegenüber Kunden, noch Interessenten und Gespräche über das Für und wieder haben wir täglich. Wirklich jeden Tag. Aber wenn man mit elektromobiler Erfahrung wie wir punkten kann, dann darf man eben auch diese Erfahrung benennen und dann darf man eben auch sagen wie es ist und wie es sein kann.

Ein paar Fakten:
7 Länder in Europa, viele Deutschland Touren zu Messebesuchen, Kundenbesuche, Besuche bei Freunden, der Familie – 200.000 km rein elektrisch unterwegs!
Glauben Sie wir würden das seit fast 5 Jahren tun,
wenn es nicht funktionieren würde ?

5 Jahre später ist alles anders. Eine enorme Entwicklung ist zu erkennen. Nicht nur bei den Fahrzeugen, sondern vor allem in der Ladeinfrastruktur. Es ist noch nicht alles perfekt und die Frage ist einfach: Wird es jemals perfekt sein ? NEIN. Wie auch – denn auch diese Technologie entwickelt sich, macht stetige Veränderungen notwendig. 

Wir haben seit Jahrzehnten Handys, Smartphone und Mobilfunk.
Deshalb ist auch nicht alles perfekt.

Wir sind längst nicht zufrieden. Aber das ewige Gejammer nervt. Die Elektromobilität ist nicht schuld an den offensichtlichen Betrügereien der Autobauer und die ewigen Mythen, das Elektromobilität so schlecht sein, nicht ausgereift, das man damit nur bis zur Stadtgrenze kommt und viel zu teuer sei halten sich hartnäckig. All zu gern nutzt man diese Argumentation, auch wenn die meisten gar keine Ahnung haben, die meisten noch nie in einem Elektrofahrzeug gesessen haben. 

Glauben Sie wirklich, das wir im Jahr rund 45000 km rein elektrisch unterwegs wären, wenn es nicht funktionieren würde ? Natürlich gibt es noch nicht alle Fahrzeugklassen und die muss es auch nicht geben. Elektromobilität ist EIN Baustein in der Mobilität, aber es passt zu mehr Menschen, Fahrern, Pendlern, Zweiwagenfahrern, Unternehmen und Familien als man denkt und es geht heute schon prima – meistens jedenfalls. Unsere Erfahrung geben wir hier weiter. Man muss aufzeigen, WIE was funktioniert und dann geht es. 

Unsere Hotline wird von Unternehmen auch immer gern genutzt. Man ruft an, um einige Tipps zu bekommen, weil man Situationen erlebt und nicht weiter weiss. Der Automobilhandel nutzt unsere Kompetenz, wenn es mal nicht so leicht ist und den Anspruch von Kunden nach Antworten. Nach einer emobicon Schulung ist es inclusive. Es hilft. Wir sind auch hier stolz sagen zu können, das so manches Elektrofahrzeug nicht verkauft würde, hätte man nicht unsere Schulungen gehabt und die Hilfe darüber hinaus, durch Hotline, Online Handbuch und die persönliche Nachbetreuung. Wir sind happy, wenn man hier nun mit Kompetenz Elektrofahrzeuge verkauft.

Unser eigener Test, bis Mitte diesen Jahres im Automobilhandel hat uns da noch einmal bestärkt noch intensiver dran zu arbeiten. Die Ergebnisse waren nicht schön !

„Das Nörgeln vieler gehört zum Alltag“

Es ist rauer und unübersichtlicher geworden

Nachdem Elektromobilität im Alltag Fahrt aufnimmt, ist es für den Laien eher unübersichtlicher geworden. Fachbegriffe, Nutzquellen, Informationen – all das und mehr für uns längst Alltag, aber selbst die besten Foren sind heut zu Tage zwar noch gut, aber viele scheitern an der Unübersichtlichkeit. Wenn wir in diversen Foren Fachbegriffe hören, dann ist es normal geworden. 

Für den Laien ist es schwierig. Auch dadurch kommen Unsicherheiten bei Interessierten auf. Sie fühlen sich oft nicht angenommen. Anderseits ist die Ungeduld vieler, nach dem eiligen Wunsch der elektromobilen Perfektion nervig. Allein wenn wir uns die Entwicklung der letzten 5 Jahre ansehen, kann niemand wirklich ernsthaft glauben, das morgen alles toll ist. 

Auch wir waren so. Wir wollten schneller und besser ein elektromobiles System, was aber an vielem noch scheitert. Lobbyismus, Dummheit, Unwissenheit aber auch Überschätzung und Einfältigkeit sind Verhinderer. Man kann vieles tun, aber die Ruhe bewahren ist besser, als ewig nur zu nörgeln.

Zu viele glauben das Elektromobilität immer gratis zu haben sei.

Vor fünf, vor vier, vor drei Jahren war alles anders. Die Entwicklung lahm, aber man hatte viele Gratismomente. Wir schätzen mal, das wir mindestens ein Jahr lang gratis geladen haben. Null Euro für den Strom. Auch heute gibt es Sie, zum Beispiel beim Einkaufen. Gratis Strom für alle, wenn man mag. Wir haben darüber berichtet.

Es gab lockere interessante Gespräche, nette Begegnungen. Es war ein überschaubarer Kreis den man bei diversen Veranstaltungen oder bei sogenannten Stammtischen traf. Auch heute gibt es das noch. Aber es ist anders geworden. Es wird unendlich viel genörgelt, selbst von den ungeduldigen eMobil Fahrern. Auch versteht man immer noch nicht, das viele Ladestationen mittlerweile Geld kosten. Man hat zwar Recht, wenn es um Tarifstrukturen geht, die man oft nicht versteht, aber ist deswegen alles schlecht ?

Allein wenn wir nur daran denken, wieviele Ladekarten und Apps wir hatten, um halbwegs sicher unterwegs zu sein, wenn wir unterwegs mal aufladen wollen. Mittlerweile finden sich viele Anbieter zum Roaming zusammen. Das ist längst nicht abgeschlossen, aber nicht jeder will es verstehen. Darf sich das nicht entwickeln ?

Die ewige Suche nach der Ladestation, wo das Aufladen nichts kostet. Schön, wenn es mal so ist, aber es ist viel zu anstrengend sich danach zu orientieren. Einige tun es. Oft ein ziemliches Theater.

Am schlimmsten sind die Ignoranten

Viel schlimmer, finden wir, sind die Ignoranten. Menschen, die meinen, das man Ihnen was wegnehmen will. Menschen die denken, das man sie zu irgendwas zwingt und Menschen, die auch aus Ignoranz, Ladesäulen zu parken, sich aber dann aber beschweren, wenn Sie, zurecht, abgeschleppt werden oder ein Knötchen zahlen sollen. Gut, dass dieses Thema immer präsenter wird, aber es wird noch eine Weile so bleiben, fürchten wir. 

Ignoranten gibt es noch einige mehr. Wir haben zwar eine Meinung und immer wieder gern gehen wir damit auch raus in die Welt. Wir finden, das ist ehrlich und wir finden es gehört dazu auch kritisieren zu können und zu dürfen. Nicht weil wir nörgeln, sondern weil wir Dinge auf den Punkt bringen.

So zum Beispiel die Politik, die ganz offensichtlich immer noch und wiederholt im Würgegriff der Automobilindustrie steckt. Oft haben wir darüber berichtet. Selbst der Bundesrechnungshof, die EU Kommission kritisieren das. Zurecht. Das aktuelle Thema Fahrverbote gehört auch dazu. Die Ignoranz der Realität ist auch hier klar erkennbar. Für die Automobilindustrie – eher gegen die Menschen. Und das Gejammer der Dieselfahrer nervt mittlerweile. Bisschen Selbstverantwortung wäre doch ganz schön. Auch von den Autofahrern. Zu wenige ziehen Konsequenzen. Oft Unverständlich. Glaub jemand noch wirklich das die Politik richtig entscheidet ? Immer mehr Zweifel, in vielen Bereichen sind bekanntlich angebracht !

Wir sprechen oft mit Menschen, Unternehmern, Behörden. Sooft ist das Thema Dieselgate ein Thema. Es gibt so viele Ängste, Unsicherheiten, Verunsicherung. Das scheint aber bei Politik und Automobilindustrie nicht anzukommen oder wird schlicht ignoriert. Selbst der neue Messmodus WLTP scheint nicht das zu sein was man behauptet. Medienberichte behaupten das. So wie vieles in der Vergangenheit. Die Prognosen der nächsten Landtagswahlen zeigen der Politik, wie weit weg man von den Menschen ist. Aber die Politiker wollen es nicht sehen, nicht hören, nicht wahr haben.

Wir könnten schon soviel weiter sein und würde man wollen, dann wäre es nicht dazu gekommen, das viele Angst haben müssen bald von Fahrbeschränkungen betroffen zu sein.

Bilder: emobicon

Falschinformationen, Gerüchte, Pseudowissen

Was passiert auf dem Markt der Elektromobilität? Bei uns ist es in der täglichen Präsenz. Wir verfolgen das Geschehen und die Entwicklung intensiv, schalten uns auch ein und dürfen auch eine Meinung haben. Was manchmal so geschrieben und behauptet wird, macht manchmal fassungslos, manchmal bringt es ein Grinsen ins Gesicht. Aber manchmal kommt auch Wut auf. Die Verwunderung über soviel Dämlichkeit. Ja, das möchten wir an dieser Stelle mal benannt haben. Tatsachen darf man auch benennen.

Irgendwann ist es ein TESLA Unfall, der zu Fake News wird, dann wird das „Problem“ Akku vorgeschoben, aber die eigene Realität mit dem Problem ÖL ausgeblendet und so manches mehr. Es kam richtig zur Debatte rund um Antriebe, Fahrverbote, Politikversagen und die Realität kam selten an. Eigentlich nicht zu verstehen.

Natürlich und das wissen wir, ist nicht alles schön und wenn wir uns die Akkuproblematik anschauen ist noch eine Menge zu tun. Fragt einer nach den ständigen Katastrophen, gebrochenen Ölleitungen, explodierenden Bohrinseln und Giftskandalen in Raffinerien hier in Deutschland. Alles schön verdrängt. Weil man es hinnimmt.

Es ist schon ziemlich lächerlich, was so manch einer von sich gibt und damit meint cool zu sein.
Sachlichkeit wird zu oft von anderen erwartet, aber Fakten interessieren dann doch meistens nicht.

 

Seit zwei Jahren gibt es uns von emobicon

Nachdem wir immer wieder angesprochen wurden, wie es mit einem Elektrofahrzeug wäre, haben wir uns gedacht, das wir damit auch eine Firma aufmachen könnten. Beratungen Dienstleistungen rund um die Elektromobilität. Gesagt getan ! Erstmal mussten wir jede Menge tun, uns entwickeln, zertifizieren, Partner suchen oder finden lassen, Homepages etc. Eine spannende Zeit für uns und unser Erfolg hat sich eingestellt.

Zwei Jahre sind wir nun am Markt und verstehen uns als Macher, als Partner, Freund, Praxisexperten rund um die Elektromobilität. Wir haben wirklich jeden Tag Freude an dem was wir tun. Wir können unterstützen, beraten, schulen, aufklären, machen. Mit starken Partnern an der Seite wird alles runder, einfacher, intensiver und vor allem kompetenter. Auf so vielen Ebenen der Elektromobilität. denn es geht nur um das Elektrofahrzeug.

Wir halten Workshops, konzipieren und bauen Ladeinfrastruktur auf, wir vertreiben bzw. vermitteln Elektrofahrzeuge. Wir schulen den Automobilhandel in der Elektromobilität, haben für diese einen Dienstleistungsbereich entwickelt und sind für deren Kunden tätig. Kommunen fragen uns nach Rat und wir unterstützen Stadtwerke bei der Expertise Elektromobilität. Unternehmen wollen wissen: Passt bei mir die Umstellung auf Elektromobilität ? Das schauen wir uns an. Weiter gedacht als viele, aber ohne zu überfordern. 

Ein grosses Thema, vor allem im Zusammenhang mit eMobilität ist Photovoltaik. Das passt natürlich toll zusammen und auch das können wir. Grosses Thema sind Flotten für Unternehmen und natürlich Förderungen rund um die Elektromobilität, besonders für Ladeinfrastruktur.

Wir sind uns auch nicht zu schade, zum Beispiel Förderanträge für Kunden zu stellen. Mittlerweile sind wir da echte Experten geworden und haben schon hohe Fördersummen für unsere Kunden erhalten. Das ist manchmal nicht so leicht, aber bislang haben wir fast alle Förderanträge auch beschieden bekommen. Darauf können wir stolz sein und auch drauf aufbauen. Raus in die Welt – raus zu den Kunden. Das macht richtig Spass.

„Wir sind unabhängig !“

Ein Produkt muss zum Kunden passen !

Ein weites Feld unserer Arbeit hat sich ergeben. Es wurde mehr, umfangreicher und spezialisierter,  als wir dachten und wir haben bislang jede Herausforderung angenommen. Es gab auch Rückschläge oder Enttäuschungen. Das ist aber normal und demotiviert uns nicht. Ganz im Gegenteil. Wir entwickeln uns immer weiter. So sind wir zertifizierter Fachpartner vieler Firmen geworden, sind Quality Partner, Gold Partner usw. Zusammen mit unserer eigenen elektromobilen Erfahrung sind wir so manchem weit  voraus. Dabei machen wir nur. Sehr cool war die Aussage eines Kunden: „Sie quatschen nicht – Sie machen!“ 

Das gefiel dem Unternehmer und deshalb gehört dieser Satz jetzt uns: „Wir quatschen nicht – wir machen!“

Vermehrt erleben wir auch Anfragen anderer, die mit uns kooperieren wollen oder auch den Eindruck hinterlassen Wissen und Know How von uns abgreifen zu können. Das ist immer unterschiedlich, aber erkennbar ist: Sie wollen was, aber eigene Initiative gibt es kaum. Mittlerweile haben wir ein tolles Netzwerk aus verschiedenen Firmen, unterschiedlichen Experten, tollen Fachleuten, mit denen wir sehr gut zusammen arbeiten.  Kurze Wege, direkte Ansprechpartner. So läuft es und so macht es auch Sinn.

Alles geben wir nicht preis – viel zu gefährlich in dem Haifischbecken, wo immer mehr Firmen kommen, aber auch wieder gehen. Wir haben die Praxiserfahrung, im Gegensatz zu vielen, die mit einem Diesel beim Kunden vorfahren und damit Kunden von Elektromobilität überzeugen wollen. 

Dadurch schaffen wir die für uns wichtige Unabhängigkeit und wir können wirklich neutral das besten Angebot für einen Kunden finden und umsetzen. Kein Umsatz – Druck. Keine Verpflichtung von Abnahmegrössen, wie es sonst oft nötig ist. Zuviele sind am Markt, wo man eindeutig erkennen kann, in welcher Abhängigkeit sie sind, weil jeder „Klick“ Einnahme bedeutet. Keine Neutralität, sondern News und Ankündigungen derer, die dafür bezahlen.

Für uns muss ein Produkt zum Kunden passen. Das ist stets unser Ziel.

„Unsere Checkliste und unser ePaper. Beides ist kostenfrei.“

Wir haben noch viel vor, viele Ideen und Spass dabei !

Viele Reden, wir machen. So denken wir auch weiter und handeln entsprechend. Auf der einen Seite sollen, wollen und müssen wir mit der Zeit gehen. Auf der anderen Seite werden die Ansprüche von Kunden grösser.

Ein Unternehmen „XYZ“ was uns nicht kennt, will erstmal Basic-Infos. Kein Problem für uns. Wir fahren eMobilität im Alltag, wir haben ein Mega Netzwerk und fast alle Wünsche können wir erfüllen. 
Alle in unserem Team, die mit Kunden direkten Kontakt haben schätzen aber auch die Gespräche mit Unternehmen über den Tellerrand hinaus. Politik, Wirtschaft, Gesetze, Förderungen, Mobilität etc. 

Es ist wirklich spannend und zeigt deutlich ein gewisses „Frustpotential“ gegenüber der Politik, die man oft einfach nicht mehr versteht. Wir verstehen das und sehen das ja auch in unserer Arbeit wie kompliziert manches ist, wie verkompliziert manches gemacht wird.

Privatkunden sind für uns kaum mehr Thema. Schade eigentlich. Zum einen will man alles umsonst und erkennt kaum noch Dienstleistung als Mehrwert an. Zum anderen vergleicht man zu oft Äpfel mit Birnen. Wir bieten, für den Einstieg schon einiges. Zum Beispiel unsere Checkliste oder unserer ePaper. Beides kostenfrei. Zu unserem ePaper bieten wir zudem viele Begleitinformationen mit wertvollen Tipps aus unserem Alltag, wenn man mag.

Mehr Gewerbemessen, mehr Öffentlichkeitsarbeit, mehr Weiterbildung. Das passiert jetzt. Unser erstes Vertriebsbüro ausserhalb von NRW kommt und mehr technische Tiefe in der Elektromobilität werden unser Thema für die nächste Zeit sein.

Wir wollen nicht schnell wachsen. Wir wollen Substanz und mit dem was wir können punkten. Mehr Wachstum heisst mehr Personal, aber das muss auch qualifiziert sein. Man braucht die richtigen Schnittstellen, aber die müssen sich erst bewähren. Bei uns gibt es keine Computerstimme am Telefon und keine Analyse aus der Entfernung. Sondern wir haben und machen Produkte, die Persönlichkeit und Erfahrung brauchen.

 

Kann man ein Fazit ziehen ?

200.000 elektrische Kilometer. Wir sind selber überrascht und wenn man das von der Zahl noch exakter will, ist es weit mehr. Denn mit mehreren Fahrzeugen, vielen Testfahrten werden es sicher einige Kilometer mehr sein.

200.000 km – das ist erstmal nur eine Zahl, aber für uns ist es auch Spass geworden, Entspannung beim Fahren. Etwas Liebelei ist sicher auch dabei. Das wichtigste aber: Elektromobilität ist Alltag geworden. Alltag für uns, aber für viele noch soweit weg. Und genau hier sehen wir unsere Mission. Aufklärung ist das Wichtigste und wenn jeder der das liest ehrlich ist, dann stellt sich doch die Frage: Was hat mehr wert: Eigene Erfahrung und oder das meckern, Niedermachen und schlecht Reden von Theoretikern ?

Unbeirrt geht es weiter. Wir sind auf Kurs, denn eines klar: So oder so: Elektromobilität kommt und wird ein Baustein zur Mobilität sein. Asien gibt den Ton an, die deutsche Automobilindustrie hat sich diesbezüglich nicht mit Ruhm bekleckert. Die Politik verkennt mittlerweile die Chancen, die Notwendigkeit – eher mal wieder zum Schutz der Automobilindustrie.

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12 Gedanken zu „Elektromobilität: 200.000 km und fast 5 Jahre elektrisch unterwegs – ein Meilenstein für uns !

  1. ein interessanter Bericht! Welche Autos seid ihr denn diese 200.000 km gefahren? verschiedene und dann aufaddiert? Eines? Wer hat diese km gefahren? Nur eine Person? oder die ganze Firma?

    Ansonsten echt lesenswert!

      1. super! Respekt! Tolle Leistung! Ich bin ja für die eMobilität sehr begeistert, aber noch ist kein Platz für ein eAuto in meinem Familienleben ^^ Aber die Zeit wird kommen und darauf freue ich mich schon!

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