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Elektroauto: Urlaub an der Algarve in Portugal – einfach geniessen | Teil 2

Elektroauto: Urlaub an der Algarve – Vorbereitung ist alles | Teil 2 | emobicon

Angekommen in Portimao war unser Stromer erstmal fast vergessen. Er stand gut und alles war easy. Aber jetzt wollten wir mal raus und bekamen von Freunden ein paar wertvolle Tipps. Gesucht: Ladestrom. Das einfachste wäre der Supercharger in der Nähe, aber es gab noch andere Möglichkeiten - vor Ort. Wir erkunden die Gegend und berichten von unserer Rückfahrt nach Hause. | Teil 2

von Harald M. Depta | emobicon - CoverBild: emobicon | HIER kommen Sie zu Teil 1

Wenn man erstmal am Urlaubsort ist, ist alles anders. Klar hatten wir auch vor mobil die Gegend zu erkunden. Aber erstmal ankommen. Unser Wirt von der Villa Lido war sehr interessiert an unserem Stromer und berichtete uns davon, das es schon einige „grosse“ Tesla bei ihm waren. Eine Ladestation hatte er bislang aber nicht. Es war in den Tagen darauf noch einmal Thema.

Aber natürlich hatten wir unseren Stromer stets im Visier, denn es war sehr heiss: Bis zu 41 Grad hatten wir. Der Stromer stand aber schattig und durch Häuser verdeckt quasi hinter der Villa Lido, unserer Urlaubsherberge. Rund 150 km Reichweite wies das Akku noch auf und für den Tesla Überhitzungsschutz war das noch völlig ausreichend.

Aber woher bekommen wir Ladestrom? Unser Hotel hat aktuell keine Möglichkeit, aber die Marina hatte einen Destination Charger. Also fuhren wir dort hin. Gesucht,  gefragt, nochmal gesucht, genau umgesehen. Nichts. Hmm. Keiner wusste auch was von der Lademöglichkeit. Tesla haben wir darüber informiert.

Weitere Möglichkeit war dann im Ort – entweder am Kontinente Markt oder bei Declathon. Die Mobi.E Ladekarte sollte funktionieren. Im Notfall müssen wir halt zum Supercharger fahren, aber noch hab ich die Hoffnung nicht aufgegeben.

Bild: Standort von Smartphone und Tesla Fahrzeug

Elektroauto: Urlaub an der Algarve – Vorbereitung ist alles | Teil 2

Da wir sowieso einige Kleinigkeiten einkaufen wollten bot es sich an den Lader aufzusuchen. Auf zu  Declathon. Gefühlt wurde es immer heisser. Aber der richtige Sonnenschutz war aufgetragen, die Sonnenbrille sass.

Aufladen in Portimao | emobicon

Die 2 x 22 kW Ladestation auf dem Parkplatz vom Declathon in Portimao | Bild: emobicon

Beim Einkaufsmarkt angekommen stand bereits ein Nissan Leaf dort und wurde geladen. Wir hatten auch kein Problem mit der Ladekarte von Mobi.E klappte die Freischaltung prima und ein Kaufrausch begann. Paar Lebensmittel, Getränke, Schuhe paar Häuser weiter. Stromer versorgt und wir auch. Herrlich.

Was wir feststellten war die Wahrnehmung des Stromers. Selten hatten wir soviel Blickkontakt gehabt – auch jedesmal, wenn wir am Strand entlang wieder zur Villa fuhren – die Blicke waren enorm. Am tollsten war aber eine Ansprache eines deutschen Touristen, der sich freute uns zu sehen, denn er verfolge unsere Social Media Kanäle und wusste ja, das wir an die Algarve kommen. Ein sehr schöner Treffen.

 

Spätestens am nachmittag oder abends freuten wir uns jeden Tag auf das Meer. Das Wasser frisch, aber nicht zu kalt, schöne Wellen, toller Strand – einfach perfekt. Und wir mussten ja quasi nur über die Strasse. Traumhaft. Es gehört zum Urlaub mit dazu. Bei Sonnenuntergang noch einmal das Rauschen der Meereswellen zu erleben war immer sehr besonders. Auch kulinarisch wurde dann was besonders gesucht – meistens auch gefunden. Ich mag Fisch gerne und hier an der Algarve ist das zum Glück ein Grundnahrungsmittel.

Urlaub mit einem Elektroauto | emobicon

Der Atlantik vor Portimao ist so toll. Sehr erfrischend und zumindest war es nicht überlaufen | Foto: emobicon

Selbst am späten Abend hatten wir meist noch 30 Grad | emobicon

Ein kaltes Bier, ein Wein, Hauptsache es kühlt gefühlt ab. Abends meist Treffen mit Freunden | Foto: emobicon

Lecker Essen in Portimao | emobicon

Fisch ist in Portugal Grundnahrungsmittel. In so vielen Varianten immer lecker | Foto: emobicon

Freunde vor Ort, die wir aus Finnland kennen, die jetzt dort in Portimao leben gaben uns natürlich auch einige Tipps: Wo sollten wir hin, was sollten wir meiden. Was lohnt sich und wo kann man gut essen. Es war zum Beispiel ein toller Fischmarkt in Lagos, die Stadt mit seinen Gassen an sich – der Hafen vor Ort – wunderschön.

Fischmarkt in Lagos

Es riecht nicht der frische Fisch – hier Alltag und selbstverständlich, selbst bei der Mega Hitze | Foto: emobicon

Fischmarkt in Lagos | emobicon

Riesen Auswahl Frische und gar nicht teuer – weniger als halb so teuer wie in Germany | Foto: emobicon

Fischmarkt in Lagos | emobicon

Toll waren diese relaxten Situationen und ein normaler Teil zu sein – touristisch nicht so erschlossen | Foto: emobicon

Da war die Bootstour an der portugiesischen Küste entlang – typisch touristisch. Aber es ist sehenswert und für uns war es sehr entspannend. Aber Vorsicht: Der Wind dort ist gefährlich, denn ist man nicht sonnengeschützt verbrennt man sich sehr schnell die Haut. 

ziemlich touristisch aber eine Hafentour von Portimao lohnt sich | emobicon

Je nach Schiff oder Boot kann man auf einer Küstentour eine Menge erleben | Foto: emobicon

ziemlich touristisch aber eine Hafentour von Portimao lohnt sich | emobicon

Sehenswert aber ziemlich hektisch vor Ort – touristisch halt. Es störte uns | Foto: emobicon

nah an der Küste in Portugal - kleine

Klein und fast unscheinbar: Kanutour an der Steilküste in Portugal | Foto: emobicon

Es war die letzte Bratwurst vor Amerika. Sehr cool und mittlerweile, so hörten wir ein Pflichtbesuch. Die Idee meisterhaft, die Wurst lecker und der Standort natürlich sensationell gut gewählt. Die Frage ist aber: Weiß Elon Musk, das dort unbedingt ein Tesla Supercharger hin muss ? Er fehlt und wäre landschaftlich dort gut integriert.

Die letzte Bratwurst vor Amerika - wir waren da | emobicon

Am letzten Ziel des europäischen Festlandes: Die letzte Bratwurst vor Amerika | Foto: emobicon

Die letzte Bratwurst vor Amerika - wir waren da | emobicon

Ausgestattet mit Zertifikat über den Besuch dort vor Ort. Lecker ist die Wurst auch | Foto: emobicon

Die letzte Bratwurst vor Amerika - wir waren da | emobicon

Am letzten Zipfel von Europa – ein schönes Fleckchen Erde und die Bratwurst | Foto: emobicon

Unfassbar schön auch die Küste dort am Ende des Festlandes – direkt am Atlantik. Perfekt nicht nur für die Kulisse schöner Bilder sondern so klare Luft, ein gefühlt mildes Klima und ein grosses Interesse an unserem Stromer.  Anschliessend ging es zum Shoppen. Gartengefässe aus Ton kaufen.

Fototermin für Tesla Model3 | emobicon

Tolle Gespräche mit Passanten über unsere Tour  sogar mit Touristen | Foto: emobicon

Fototermin für Tesla Model3 | emobicon

Atemberaubend die Küste von Portugal. Unser Stromer macht sich gut | Foto: emobicon

Fototermin für Tesla Model3 | emobicon

Fahrzeug sauber – Wetter perfekt – tolle Küste. mega Kulisse für den Stromer | Foto: emobicon

Die Tage vergingen – viel zu schnell. Immer Sonne – immer warm, manchmal heiss. Aber ein tolles Fleckchen Erde was noch ein wenig den Charme von Portugal erhalten hat. Es hat sich gelohnt hierher zu kommen und wir wissen bereits, dass wir wieder kommen werden. Welches Transportmittel dann zur Wahl steht wird man sehen.

Die Planung der Rückfahrt ist schnell erzählt. Es geht rein nach Spanien nach Madrid, wir werden dann in der Nähe von Barcelona nächtigen, um dann weiter nach Turin zu fahren. Der kleinste Reiseabschnitt ist dann durch die Schweiz in den Schwarzwald bevor wir dann wieder ich Hause kommen. Recht unspektakulär – meint man, aber das Erlebte werde ich persönlich nie vergessen. Hammer, Wahnsinn und Gänsehaut pur.

Feigennaschen auf dem Weg nach Madrid | emobicon

Auf dem Weg nach Madrid noch Feigen pflücken und direkt geniessen | Foto: emobicon

Korkeichen säumen unseren Weg | emobicon

Ein Stop an einer Korkeichen Allee war ein atemberaubendes Bild | Foto: emobicon

Ein Ladestop am Supercharger in Merida war auch toll wegen der Bedachung | Foto: emobicon

Ein Ladestop am Supercharger in Merida war auch toll wegen der Bedachung | Foto: emobicon

Ankunft in Madrid. Das Hotel war vorbereitet. Laden für unseren Stromer in der Tiefgarage kein Problem. Das Frühstück erschreckte uns dann aber doch: Alles in Plastik verpacktes Gedöns, Nestle Kapsel Kaffee – literweise und frische Produkte gab es nur wenig – erschreckend in einem 4 Sterne Hotel was auch noch 17 € für das Frühstück verlangt. Dafür war das Laden für Lau – allerdings hat man die Ladeleistung deutlich reduziert, sodass wir am Morgen dann mit rund 60 Prozent Akkustand losgefahren sind und einen zusätzlichen halben Ladestop benötigten. Nur so unter uns: Damit konnten wir leben.

Das Hotel in Madrid war auf laden eMobile vorbereitet | emobicon

Das Hotel in Madrid war auf ladende eMobile vorbereitet | Foto: emobicon

Das Hotel in Madrid war auf ladende eMobile vorbereitet | emobicon

Der Ladevorgang war sehr reduziert – aber immerhin hat es geklappt | Foto: emobicon

erschreckend der Verkehr in Madrid | emobicon

Typischer Grossstadtverkehr – überall zu viel Verkehr auf den Strassen | Foto: emobicon

Erschreckend war, das man Ladestationen entlang der Autobahnen vernachlässigt, aber ein Lichtblick war vorhanden – IONITY Lader waren im Aufbau. Prima. Auch das ist bitter nötig, wenn Elektromobilität funktionieren soll

Schnelllader an der spanischen Autobahn | emobicon

Sie zeigt Betriebsbereitschaft an, aber startet den Ladevorgang nicht | Foto: emobicon

Schnelllader an der spanischen Autobahn | emobicon

Ein bisschen Hoffnung: Neue Schnelllader entlang der Autobahnen | Foto: emobicon

IONITY Aufbau in Spanien | emobicon

Aufbau von IONITY Schnelladern in Spanien läuft endlich an | Foto: emobicon

Die Fahrt nach dem schrecklichen Frühstück weiter Richtung Barcelona war dann wieder recht entspannt. Laden an den Superchargern klappte, während die klassische Infrastruktur unzuverlässig erscheint. Unsere Tests waren ernüchternd. Abbruch nach einer Sekunde – Wiederholung zwecklos usw. Es ist schwer und unverständlich.

Verzweifelt n der Ladestation | emobicon

Auf dem Weg Richtung Barcelona Verzweiflung an der Ladestation | Bild: emobicon

Auf dem Weg Richtung Barcelona Verzweiflung an der Ladestation | Bild: emobicon

Ladeabbruch nach einer Sekunde – nix ging mehr an dieser Ladestation | Bild: emobicon

Auf dem Weg Richtung Barcelona Verzweiflung an der Ladestation | Bild: emobicon

Alles versucht und gescheitert. IBIL Hotline ohne Lösung. Wir mussten aufgeben | Bild: emobicon

Rettung war, mal wieder, der Tesla Supercharger. Aber merkwürdig dort und offensichtlich einmalig wenn es um Supercharger geht. Hinter verschlossener Schranke, mit Mindestverzehr oder Parkgebühr. Aber klar es funktionierte, das war wichtiger. Ein Zwillingsbesuch hatte unser Stromer auch.

Ein beschrankter Zugang zum Supercharger bei Saragossa | emobicon

Ein Zwilling von Whity am Supercharger in Saragossa | Foto: emobicon

Ein beschrankter Zugang zum Supercharger bei Saragossa | emobicon

Einfahrt auf Knopfdruck am Supercharger Saragossa | emobicon

Ein beschrankter Zugang zum Supercharger bei Saragossa | emobicon

Einfahrt zum Supercharger nur per Knopfdruck – nach Verzehr vor Ort dann kostenfrei | Foto: emobicon

Dafür Lichtblick im kleinen Hotel – eine Ladesäule die volle Power gab und am nächsten Morgen ein volles Fahrzeug ermöglichte – damit dann auf zur Tour nach Turin in Italien. Das Hotel Sol i Vi – toll gelegen, vorbildlich was das Laden angeht und wir kamen mitten in der Weinernte an. Übrigens: Das Abendessen dort war sensationell. Es lohnt. 

Weinernte läuft. Das Wetter prima | emobicon

Mega Wetter, tolle Stimmung, die Weinernte im vollen Gang | Bild: emobicon

Das Sol i Vi | Sant Sadurní d'Anoia

Eine Empfehlung für Laden, Übernachtung und Verpflegung | Sol i Vi | Bild: emobicon

Das Sol i Vi | Sant Sadurní d'Anoia

Eine klassische Ladestation – sehr gut hier gelöst am Hotel | Bild: emobicon

Einfach lecker - Schinken mit Ananas |emobicon

Einfach lecker – Schinken mit Ananas als kleine Vorspeise |Bild: emobicon


Erst eine frische Knoblauchzehe, dann eine frische Tomate auf das geröstete Brot – jetzt geniessen | Video: emobicon

Hausgemachte Patiserie

So lecker und echt hausgemacht – die Patisserie im Sol i Vi | Bild: emobicon

Auf nach Italien – auf nach Turin. Ein irre Tour – zumindest bergig und nicht ohne. So die Infos die wir hatten. Es war dann doch nicht so „schlimm“ – aber es ging zügiger voran, als wir dachten. Ladezwischenstopp der Superchrger in Narbonne. Kurzweilig und wenn man mag dann zeit für ein Kaffee im benachbarten Hotel.

Supercharger Narbonne

Erster Ladestop Narbonne – Tesla Supercharger an einem Hotel | Bild: emobicon

Supercharger Narbonne

Hier hat man mal klein angefangen – 4 Stalls reichten…
Bild: emobicon

Supercharger Narbonne

… man hat aber erweitert und das Hotel erklärte gut besucht zu werden | Foto: emobicon

Sehr schöne Tour nach Turin. Ein Zwischenstopp noch bei einem IONITY Ultra Schnelllader der uns zum Staunen brachte. Schlussendlich klappte dann aber alles prima und das Laden ging recht zügig. Nötig war das Laden nicht.

Das Hotel eine klassische Durchfahrtstation, aber immerhin: 3 Ladestationen zum Aufladen, was auch prompt prima klappte. Das Frühstück gut – die Stimmung noch besser. Whity gehts gut.

Wir müssen auf Strom warten

Warten auf den Ladestrom. Nach rund 15 Sekunden ging es dann aber los | Bild: emobicon

IONITY Air de Freney

Am IONITY Air de Freney war das Laden easy. Alles noch sehr neu hier | Bild: emobicon

Am Hotel in Turin über Nacht aufgeladen

3 Lader – 2 für Tesla – einer für die anderen Elektrofahrzeuge – vorbildlich | Bild: emobicon

Unser Stromer war dreckig – schon wieder. Vor dem nächsten Abschnitt durch die Schweiz musste eine Wäsche her. Die bekamen wir unerwartet an einer unscheinbaren Tankstelle und einem Outdoor Waschgang. Eine Familie: Chef, Chefin, Sohn. Viel Handarbeit bevor der Tesla die Bürsten zu spüren bekam. Es war ein tolles Erlebnis. Damals waren wir von hier LIVE in unsere Social Media Kanäle gegangen. Übrigens 5 € war der Preis dafür. 

Autowäsche in Turin

Vorwäsche vom Chef persönlich. Der Wagen faszinierte dort alle | Bild: emobicon


Outdoor übernahm die Waschanlage den Rest – faszinierend | Bild: emobicon

Autowäsche in Turin

Die ganze Familie brachte unseren Stromer zum glänzen – ein tolles Erlebnis | Bild: emobicon

Mein ganz persönliches Erlebnis was ich so nicht erwartet hatte. Die Fahrt von Turin, durch die Schweiz in den Schwarzwald nach Deutschland. Ich bin immer noch geflachst. Wir lassen Bilder sprechen und bitten darum das Du und Sie es ausprobieren – mit einem Stromer noch geiler und ich, der eher selten sprachlos ist, war sprachlos.

Zu wenig Energie für die Durchfahrt?

Zu wenig Energie meldet der Bordcomputer – ach was – das wird schon reichen, oder doch nicht? | Bild: emobicon

Die Schweiz für einen Stromer ein Muss

Ein kurzer Fotostop für Whity. Ich selbst bin immer noch überwältigt von der Schönheit der Natur | Bild: emobicon

auf dem SIMPLON Pass

Auf dem Simplon Pass musste wir erstmal verschnaufen – atemberaubend der Ausblick. Es flasht ! | Bild: emobicon

auf dem SIMPLON Pass

Faszinierend auch der Verbrauch und die Remuneration, also Energierückgewinnung wenn man die Berge wieder verlässt | Bild: emobicon

wo Bond war muss auch emobicon hin

Wo James Bond war müssen wir eben auch hin.

Bild: emobicon

Pässe fahren in der | emobicon

Die Karte sagt viel und doch wenig denn man muss erleben um zu verstehen. Pässe fahren mit einem Elektrofahrzeug | Bild: emobicon

Pässe fahren in der | emobicon

Geht es bergab wird viel Strom zurück gewonnen: Rekuperation – immer wieder fazinierend | Bild: emobicon

Winter in den Alpen - erschreckend war bereits das man hier das Leid spürt und sehen kann

Winterchen in den Alpen – erschreckend war bereits, dass man hier das Leid des Klimawandels spürt und sehen kann | Bild: emobicon


Faszinierend der Blick, die Aura, die Alpen. 


Belvedere das berühmte Fotomotiv am Furkapass | Bild: emobicon

Belvedere am Furka Pass

Das weltberühmte Belvedere am Furka Pass. Heute geschlossen aber immer noch ein begehrtes Fotomotiv | Bild: emobicon

Atemberaubend und so viele Bilder können wir gar nicht veröffentlichen. Wir motivieren immer gern und jetzt ganz besonders weil man mit einem Stromer genau das erleben muss. Pässe fahren in der Schweiz.

Ladestop in der Schweiz

IONITY Ladestop kurz vor der Grenze zu Deutschland | Bild: emobicon

IONITY Laden in der Schweiz

Ein AUDI e-tron eines Schweizer am IONITY Lader. Ein interessantes Gespräch | Bild: emobicon

Handyladen

Photovoltaik, ein Tisch und die technischen Geräte können geladen werden | Bild: emobicon

Schon war es vorbei. Noch am Abend erreichten wir unser Hotel im Schwarzwald – die letzte Station unseres Urlaubs. Eine tolles Haus, ein netter Empfang, eine gute Nacht ein Mega Frühstück. Der Chef des Hauses wollte dann noch ein wenig stromern. Den Wunsch erfüllten wir gern. Er war sehr angetan und wieder einer weniger der voll von Vorurteilen war, die sich schnell in Luft auflösten.

Hotel im Schwarzwald

Ein tolles Hotel. Laden wenn man mag. Eine Ladestation gibt es dort bald | Foto: emobicon

Der Schwarzwald ist schon toll

HotelChef auf Tour. Gern erfüllten wir ihm seinen Wunsch zu stromern | Bild: emobicon

Kurzer Stopp am Titisee

Ein schöner Abschluss. Kurzer Stop am Titisee bevor es nach Hause geht | Bild: emobicon

Fazit

Es war eine gute, vielleicht sogar die beste Entscheidung solch eine Tour gemacht zu haben. Ganz klar: TESLA hat  die Nase vorn. Deutlich. Wir haben uns stets bemüht auch die klassischen Ladestationen nutzen zu können, aber wir scheiterten schon mit der Auswahl der richtigen Hotels mit Lademöglichkeit. zumindest oft. Sicher war es kein Zufall und sicher klappt es hier und da, aber hier, auf dieser Tour eben nicht. Aber nur weil Entscheider was entscheiden was nicht oder nur eingeschränkt funktioniert. Bewusst oder unbewusst – das ist hier die Frage. Da wir das kennen haben wir damit gerechnet. Was aber mit jemandem der sich drauf verlässt auch weil er es muss und nicht an die TESLA Supercharger kann? der wird höchstwahrscheinlich stranden – also ohne Strom liegen bleiben. Ein Desaster und nicht akzeptabel. 

JA eMobilität fasziniert und für mich selber ist nichts anderes mehr vorstellbar. eMobilität entwickelt sich aber auch – deutlich. Nicht nur mit neuen Elektrofahrzeugen die angekündigt sind, sondern auch mit neuer Ladeinfrastruktur. Wir brauchen mehr Verständnis, mehr Einfachheit und wir brauchen mehr Wissen in dem Chaos an Informationen. Bitte nicht auf Journalisten und deren Berichte verlassen – denn sonst ist man verlassen. Deren Job ist es oft unrealistisch oder vorsätzlich genau ein Scheitern zu berichten. Meistens jedenfalls, so der Eindruck. Und eine Bitte an die Fahrzeughersteller: Behauptet nicht so viel – sondern macht mal: Aber nicht nur Fahrzeuge bauen, sondern auch die Infrastruktur dazu. Stadtwerke und Energieversorger. Oft verkennt ihr Eure Chancen mit der eMobilität, weil Ihr keine Geduld mehr haben wollt. Jammern auf hohem Niveau tut ihr oft immer noch.

Das wichtigste nach 6811 km: In Deutschland sind wir besser aufgestellt, als viele denken. JA, es gibt Lücken, es gibt Mängel und es ist nicht perfekt. Muss es auch nicht sein, denn auch hier entwickelt sich die Elektromobilität.

Wir werden wieder fahren, weil es besser ist als Fliegen und ja Elektromobilität wird ein Beitrag im Klimaschutz leisten. Für mich ist immer eine Frage entscheidend: Was zählt mehr: Das Gesagte vom Hören sagen – eine Behauptung aus der Theorie oder echte Praxis – jahrelange Praxis die wir haben und wieder bewiesen haben wie faszinierend Elektromobilität sein kann. Noch vor einem Jahr wäre diese Tour kaum möglich gewesen, weil die Voraussetzungen nicht da waren. Jetzt verändert sich auch hier immer mehr. Zum Positiven!

2 Gedanken zu „Elektroauto: Urlaub an der Algarve in Portugal – einfach geniessen | Teil 2

  1. Toller Bericht
    Deckt sich sehr mit unseren Erfahrungen. Wir waren mit unserem M3 dieses Jahr schon 2x von der Deutschschweiz nach Portugal (Faro) gefahren. Für mich zZ nur mit einem Tesla vernünftig machbar, auch wir hatten Pech an einem Schnelllader in Sevilla, dann zum Glück aber ein Destination-Charger beim Casino gefunden.
    Noch eine Frage zur einen Aussage vom ersten Bericht:
    Die Strecke nach Spanien 3 x kostenpflichtig mit rund 64 € + 1 x befreit wegen Elektroauto.
    Wie ging denn das mit dem ‚befreit wegen Elektroauto‘ und wo war das?
    Elektrische Grüsse
    Hans-Jörg

    1. Hallo Hans Jörg

      ja, bei Tesla klappt es prima.

      Von Paris kommend Richtung Spanien gibt es mehrere Autobahnabschnitte – im vorletzten stand Emobile mastfrei, das war auch eine recht kurze Strecke – also immer wieder neu „nachlösen“ bzw neu Karte ziehen und am Ende der Strecke bezahlen.

      Grüsse von Micha | emobicon

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