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Elektromobilität: Wenn Förderungen kaum bekannt sind

Zu den Mythen der Elektromobilität gehört ganz klar, das die Elektrofahrzeuge zu teuer sind. Ebenso wird behauptet es gibt zu wenig Lademöglichkeiten und es wird nicht gefördert. Das stimmt aber so pauschal nicht!

Wir klären mal wieder auf. Diesmal rund um FÖRDERUNGEN für die Elektromobilität und damit kennen wir uns aus !

von Micha | emobicon

Ein hoher Aufwand an Aufklärung gehört zu unserem Geschäft und es ist oft viel mehr möglich, als die meisten glauben. BAFA Förderungen ist ein erster Baustein und schon fast selbstverständlich. Aber was gibt es möglicherweise darüber hinaus ? Die meisten glauben: „Nichts.“

Warum es schwer sein kann, den Überblick zu behalten

Wenn wir angerufen werden oder eine email bekommen, ist  es oft so, das auch über Reichweite,  Förderungen, den Alltag gesprochen wird. Es ist ja auch verständlich, denn um Elektromobilität erlebbar zu machen muss man anders denken, handeln und braucht oft Unterstützung.

Gebremst wird die Überlegung Elektromobilität durch Mythen und Vorurteile.

Der Automobilhandel ist, mit wenigen Ausnahmen, kaum in der Lage den Überblick zu haben, zu halten und mit immer wieder wechselnden Möglichkeiten zur Förderung von Elektromobilität  ausreichend beratend tätig zu sein. Wir haben im eigenen Langzeittest erlebt, das eMobilität und Fahrzeughandel ganz offensichtlich nicht zusammen passen.

Wir haben uns von Anfang an ganz klar dazu bekannt, das wir in unserem Handeln auch stets die möglichen Förderungen im Blick behalten. Das ist zum einen ziemlich aufwendig für uns, aber eine doch sinnvolle Angelegenheit. Den Überblick zu haben, zu halten und damit arbeiten zu können ist was sehr besonders geworden.

Die, die Förderungen nutzen, wissen warum. Es kann sich lohnen. Die, die Förderungen in der Elektromobilität nicht nutzen, verschenken bares Geld. Denn das Geld, die Unterstützung ist da. Also bleibt die Frage, warum Förderungen, übrigens in vielen Bereichen, nicht genutzt wird.

Eines scheint ganz klar zu sein: Die meisten wissen nichts über Förderungen und andere scheuen den möglichen Aufwand.  Ja, es kann aufwändig sein. Wir unterstützen dabei.

Warum viel mehr Förderungen möglich sind, als die meisten glauben

BAFA, Gutschein, Ladeinfrastruktur, Fragen zur Energie, Photovoltaik, besonders förderfähige Kommunen, denen Dieselfahrverbote drohen, bestimmte Berufsgruppen.  All das und noch viel mehr kann verwirren und auch überfordern. Verständlich.

Wir zeigen Ihnen einmal die möglichen Förderungen auf. Ein erster Überblick.

Was zur Wahrheit aber auch gehört, das vielleicht, wahrscheinlich noch viel mehr möglich ist. Da man aber dabei kaum eine pauschale Antwort geben kann, die für alle gilt, muss man sich damit ein wenig beschäftigen. Fördertöpfe in vielen Bereichen sind möglich und können, wenn die Voraussetzung stimmt auch genutzt werden.

Hinweis: Unser Überblick ist keine vollständige Abbildung der Möglichkeiten. Das geht auch gar nicht. Deshalb schon nicht, weil der Umfang erheblich ist und weil unterschiedliche Möglichkeiten sich aus den Grundvoraussetzungen ergeben. 

Immer wieder verändern sich die Förderungen zur E-Mobilität | Bild: emobicon

Was man beachten sollte

Förderung ist nicht gleich Förderung. Zunächst empfiehlt es sich erstmal Änderungen selbst umsetzen zu wollen. Machen sie sich einfach mal ganz pauschale Gedanken.

Ob Sie Privatperson sind, ein Unternehmen, eine Kommune. Zumindest eine Lademöglichkeit kann eine Unterstützung sein, oder ?

Die pauschale Aussage, das Elektrofahrzeuge zu teuer sein, stimmt ja so nicht. Denn der Preis X ist eine Zahl. Im laufenden Betrieb geht mehr. Von der Steuerbefreiung bis zum kostenlosen Lademöglichkeiten, dem Wegfall der 44 € geldwertem Vorteils bis zu Einsparungen durch weniger Wartungen am Fahrzeug.  Wir können Ihnen, aus unserer Erfahrung sagen, das eMobilität heute schon günstiger ist, als man denkt. Auch Versicherungen wie die HUK Coburg haben das festgestellt. Und selbst der ADAC ist in seiner neusten Veröffentlichung nun auf unserer Wellenlänge. Sie sagen:

  • Manche Elektroautos sind heute schon günstiger als vergleichbare Pkw mit Verbrenner
  • Der ADAC hat reale Energiekosten für die Berechnung herangezogen
  • Die Betriebskosten von E-Autos sind niedriger als beim Verbrenner 

TIPP: Lesen sie sich die Bedingungen durch, wie und in welchem Umfang gefördert wird. Beachten Sie dabei auch alle nötigen Schritte. Die Behörden sind in der Regel auch erreichbar. Fragen Sie nach, wenn was unklar ist. Dafür ist man auch da. Niemand möchte, das Sie Förderungen nicht bekommen, im Gegenteil. Das ist wichtig, denn oft wird auch behauptet, die Fördermöglichkeiten stehen nur auf dem Papier.

Fragen Sie bitte auch Ihren Steuerberater. Denn der kennt sich am besten aus, wenn es um Fragen von Steuerrecht geht. Wenn Ihr Fahrzeughändler ein wenig Verständnis hat, wird er sie unterstützen. Natürlich sollte er zumindest die BASIC Informationen dazu haben.

Wir unterstützen natürlich auch in der Elektromobilität. Wir beraten Sie, sind Dienstleister und haben Zugang zum Markt und sind mit Förderungen betraut. Fast alle Projekte bei uns laufen über Förderungen. Immer wieder ist mehr möglich, als Sie vielleicht denken.

Lademöglichkeiten werden auch gefördert

Ein Elektrofahrzeug muss ja aufgeladen werden. Das erfolgt am Besten mit einer Wallbox oder Ladesäule. Unterschiedliche Gegebenheiten vor Ort oder Unterschiede beim Ladeverhalten von Elektrofahrzeugen sind zu beachten.

Ebenso sollten Sie mal darüber nachdenken, den Stromanbieter zu wechseln. Auch da gibt es mittlerweile Möglichkeiten, seinen Vertrag zu optimieren. Denn wenn Sie nicht mehr tanken brauchen Sie Energie zum Fahren. Erschreckender Weise sind noch sehr viele Stromkunden bei einem Grundverorger, zahlen heute viel zu viel und hätten sogar ohne Elektrofahrzeug jede Menge Einsparungspotential.

Es gibt aber sogar Versorger, die spezielle Stromverträge anbieten. Das kann sehr lukrativ sein. Ebenso gibt es, speziell in NRW sogar Versorger, wo Sie als Elektroautofahrer für das neue Fahrzeug oder für die künftige Ladeinfrastruktur weitere Förderungen bekommen können. Eine Art der Förderung ist auch das „Gratis“ Laden an vielen Standorten. Prima oder ?

Fahrzeuge für Unternehmen werden gefördert | Bild: emobicon
Das Aufladen ist günstiger als Sie denken | Bild: emobicon
Unterwegs laden - sogar kostenfrei ? Auch das ist möglich ! | Bild: emobicon

Was in Zukunft möglich sein könnte

Es steht aktuell noch nicht fest, aber klar ist, das die 0,5 Prozent Regel kommt.

Das ist nichts anderes, als eine Förderung. Das heisst: Wenn Sie einen Dienstwagen fahren, den Sie auch privat nutzen, müssen Sie jetzt 1 % des Listenpreises versteuern. Künftig ganz offensichtlich nur noch 0,5 Prozent – wenn es ein Elektrofahrzeug ist.

Aus 200 EURO heute – werden 100 EURO morgen. Das ist doch toll, oder ?

Die geplanten Steuervorteile für elektrifizierte Dienstwagen haben eine entscheidende Hürde genommen. Der Bundestag beschloss am Donnerstagabend, dass im Rahmen einer Änderung des Einkommensteuergesetzes die Bemessungsgrundlage bei Elektroautos und extern aufladbaren Hybridfahrzeugen bei privater Nutzung halbiert wird. Statt ein Prozent des Bruttolistenpreises werden künftig bei der Dienstwagenbesteuerung durch den Nutzer für solche Wagen, die nach dem 31. Januar 2018 und vor dem 1. Januar 2022 angeschafft werden, nur noch 0,5 Prozent angesetzt.

Gleichzeitig werden mit der Gesetzesänderung die Bereitstellung eines Firmen-Fahrrades und eines Jobtickets steuerfrei gestellt. Wenn ein Unternehmen seinen Beschäftigten eine kostenlose oder verbilligte Fahrkarte für Busse und Bahnen gewährt, musste die Kostenersparnis bislang grundsätzlich versteuert werden. Diese Regelung wurde jetzt abgeschafft. Dadurch sollen Arbeitnehmer verstärkt zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bewegt werden. (Meldung dpa | 9.11.2018)

Noch was – so unter uns: Die Bundesregierung steht enorm unter Druck: Das heisst eben auch für die Elektromobilität, das es immer wieder Förderungen geben wird. Sehr unterschiedlich in den Regionen und Bundesländern, aber durchaus lukrativ. Nutzen Sie diese !!!

Als wir vor 5 Jahren das erste Mal elektrisch gefahren sind und dann beschlossen haben, wir werden das auch künftig tun, hatten wir kaum Unterstützung und gar keine Förderung. Nichts. Seit dem oder trotzdem fahren wir, seit über 200.000 elektrischen Kilometern.

Meinen Sie, wir würden es tun, wenn es nicht funktionieren würde ?

Wenn Sie Unterstützung benötigen, dann melden Sie sich bitte bei uns.

Die Zukunft wird elektrisch – Machen Sie jetzt den nächsten Schritt!

Wir unterstützen Sie ! Die eMobil Berater von emobicon®.

Der schnellste Weg zu einer guten Lösung beginnt immer mit einem Gespräch.

Rufen Sie uns an unter 02933 – 825 99 59, senden Sie uns eine E-Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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