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Elektroauto: Smart fährt die Produktion hoch

Smart steht vor einer Revolution. 2020 werden ForTwo, Cabrio und ForFour nur noch mit E-Antrieb angeboten. Es ist Herausforderung, aber auch ein Risiko, dem man sich stellen will

von Thorsten | emobicon

Smart hat den Ansturm auf die elektrischen Fahrzeuge etwas zurückhaltender eingeschätzt, als er jetzt eingetreten ist. Das ist positiv, denn es bestätigt die  Entscheidung, 2020 auf rein elektrische Antriebe umzustellen. Die Einschränkung ist, dass Smart aktuell nicht so schnell liefern kann, wie Sie es  gerne möchten.

SMART EQ | Bilder: emobicon

Eine Herausforderung für das Unternehmen

Eine Herausforderung ist nun, das Produktion, Lieferanten, Zulieferer, Entwickler – gefordert sind, um auf hohe Stückzahlen zu kommen. Zwischen Januar  und August 2018 hat Smart  9200 Elektro-Modelle gefertigt – weit mehr als im gesamten Jahr 2017. Die hohe Nachfrage bestätigt diesen Entschluss zu handeln. Und zwar jetzt.

Viel hängt nun davon ab, ob und wie schnell Smart diese extrem hohe Nachfrage nach e-Smart befriedigen kann. Smart kann aber auch nicht ausschließen, dass es beispielsweise in Regionen mit schwacher Ladeinfrastruktur zu Absatzrückgängen kommt. 

Als Stadtwagen überzeugt selbst die Reichweite

Die Reichweiten-Angst war zu Beginn der E-Mobilität viel größer als heute. Zu den grössten Mythen gehört genau das als Hauptargument. Wir kennen die Diskussion und Vorurteile.  Und da hat die Reichweite im Smart-Segment eine abnehmende Bedeutung. Weil nämlich das Gesamtpaket – kleines Stadtfahrzeug mit begrenzter Reichweite – trotzdem überzeugend ist. Wir haben das Fahrzeug getestet und im Alltag gefahren.  (mit Video)

Als Stadtwagen absolut alltagstauglich

Smart ist – egal, ob Coupé oder Cabrio – eine absolut ausgeglichene Marke. Das heißt, die Verteilung ist halb-halb. Das gilt übrigens auch für die Altersstruktur. Von Jung bis Alt – die Kundenschicht ist gleich verteilt.

Smart beschäftigt sich schon länger mit der E-Mobilität und denkt nicht mehr in der Kategorie „Tanken“. Wenn man  abends nach Hause kommt, steckt man den Smart an der Steckdose oder Wallbox. In der Früh ist der Akku voll. Dies ist etwas ganz anderes, als wenn ich daneben stehe und warten muss, bis der Tank voll ist. Es ist alltagstauglich. Erst ungewohnt – nach kurzer Zeit ganz normal.

Was darf man von Smart noch erwarten ?

Eine ganze Menge! Neben der wirklich großen Revolution, der Umstellung auf den E-Antrieb, ist SMART dabei, noch viele Kleinigkeiten umzusetzen. Nächstes Jahr steht ein Facelift an, bei dem das Design nachgeschärft wird. 

Smart wird zudem das Serviceportfolio massiv ausbauen. Und Ready-to-Share einführen, das jetzt schon in Frankreich, Italien und Deutschland startet. Ein Fahrzeugbesitzer kann dabei sein Fahrzeug via App für Dritte freischalten. Ob und wieviel er von den Nutzern verlangt, ist seine Entscheidung. Das ist eine Welt, an der SMART arbeitet. Also nicht das Fahrzeug selbst, sondern das Ökosystem drumherum. Das macht Sinn und es wird spannend.

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