Elektromobilität und Steuernemobicon FörderinitiativeeMobilitäteMobilität und UmweltFlottenförderungFörderung ElektromobilitätLadeinfrastrukturLadesäuleLadesäulenLadesystemeNewswallbe

NRW Förderung zur Ladeinfrastruktur nutzen – emobicon unterstützt Sie !

Im Frühjahr 2018 wurde die Förderrunde verlängert und jetzt, nachdem der Sommer zu Ende geht, sollte man sich Gedanken machen, ob man die Förderung nutzen möchte. Es ist einfacher als gedacht !

von Micha | emobicon

Es ist so unkompliziert und recht simpel. Warum zögern dann noch so viele, die sich zwar interessieren, aber offensichtlich wenig Informationen haben, das es immer wieder Förderungen zur Ladeinfrastruktur gibt.
Es spart ein paar Investitionskosten und kann ein grosser Nutzen sein. Gewerblich, aber auch privat.

Ladeinfrastruktur wie Ladesäulen oder Wallboxen. Ob zu Hause, in der Garage, am Carport,
auf dem Mitarbeiter – oder Kundenparkplatz und vielen weiteren Möglichkeiten.

Es spart nicht nur bares Geld, sondern für Unternehmen gibt es weitere Vorteile.

Wir fassen die Möglichkeiten des Förderprogramms und der steuerlichen Vorteile noch einmal zusammen.

Zum gibt es unterschätzen Imagefaktor. Kunden oder Besucher haben die Möglichkeit das eMobil am Unternehmen zu laden. Für Mitarbeiter ist das auch toll. Während Sie arbeiten, laden sie das Elektrofahrzeug auf. Sogar mit einem weiteren Steuervorteilen. Die Antragsfrist endet am 20.11.2018

Der Arbeitgeber zahlt den Ladestrom

Nach dem Gesetz ist das kostenlose oder verbilligte Aufladen von Elektroautos im Betrieb des Arbeitgebers steuerfrei. Die Begünstigung schließt sowohl private als auch betriebliche Elektrofahrzeuge ein, die dem Arbeitnehmer als Elektro-Firmenwagen zur privaten Nutzung überlassen werden.

„Im Betrieb des Arbeitsnehmers“ bedeutet dabei die Steuerbefreiung auf alle verbundenen Unternehmen.
Sie gilt somit auch für Leiharbeitnehmer im Unternehmen des Entleihers.

Der Arbeitnehmer zahlt den Ladestrom

Wenn die Ausgaben für den Ladestrom nicht vom Arbeitnehmer erstattet werden, hat der Bundesfinanzhof den Abzug selbst getragener Ladekosten vom geldwerten Vorteil für den Elektro-Firmenwagen zugelassen.

Dabei kann der Wert des geldwerten Vorteils aus der Überlassung eines Dienstwagens und durch Zuzahlungen des Arbeitnehmers bis zu einem Betrag von null Euro gemindert werden.

Ein geldwerter Nachteil ist ausgeschlossen und zwar auch dann, wenn die Eigenleistungen des Arbeitnehmers den Wert der privaten Nutzung des Firmenwagens und der betrieblichen Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb übersteigen.

Welche Pauschalen es für privates Aufladen von Elektro-Firmenwagen gibt

Ein steuerfreier Auslagenersatz liegt dann vor, wenn ein Arbeitnehmer privat getragene Stromkosten für einen Elektro-Dienstwagen vom Arbeitgeber erstattet bekommt. Bei den Stromkosten für das private Aufladen seines Firmenwagens profitiert ein Arbeitnehmer nun auch von einer pauschalen Erstattung.

Grundsätzlich gilt: Entstehen einem Arbeitnehmer bei der Nutzung eines Firmenwagens Kosten (beispielsweise für Kraftstoff), die ihm vom Arbeitgeber erstattet werden, liegt ein steuer- und beitragsfreier Auslagenersatz vor. Ein pauschaler Auslagensatz hingegen führt regelmäßig zu steuerpflichtigem Arbeitnehmerlohn.

Dieser pauschale Auslagensatz ist jedoch in Ausnahmefällen steuerbefreit, wenn er zwei Kriterien erfüllt:

  • er muss regelmäßig wiederkehren
  • der Arbeitnehmer kann die entstandenen Auslagen für einen Zeitraum 
    von drei Monaten im Einzelnen nachweisen

Lädt der Arbeitnehmer einen ihm zur privaten Nutzung überlassenen Elektro-Firmenwagen bei sich Zuhause und auf seine Lasten auf, so müsste er eigentlich Aufzeichnungen darüber führen.

Weil dies jedoch administrativen Aufwand und zusätzliche Kosten verursacht – beispielsweise für einen gesonderten Zähler – lässt das Finanzamt neuerdings auch monatliche Pauschalen zu:

Pauschalbeträge bei Lademöglichkeit beim Arbeitgeber:

  • 20 Euro im Monat für dienstlich genutzte Elektrofahrzeuge
  • 10 Euro im Monat für dienstlich genutzte Hybridfahrzeuge

Pauschalbeträge ohne Lademöglichkeit beim Arbeitgeber:

  • 50 Euro im Monat für dienstlich genutzte Elektrofahrzeuge
  • 25 Euro im Monat für dienstlich genutzte Hybridfahrzeuge

Das heisst zusammengefasst: Der Arbeitgeber kann seinem Mitarbeiter kostenlos mit Strom versorgen.
Die einen nutzen das, um Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Andere nutzen das um auch die Aussenwirkung zu verstärken. Wie der Grund auch immer ist: Es macht Sinn und wird staatlich gefördert.

Was für eine Steuerbefreiung für E-Bikes möglich ist

Und wie sieht es mit E-Bikes aus? Während die Befreiung bisher lediglich für das Aufladen von E-Bikes galt, die mit Geschwindigkeiten über 25 km/h verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeug eingeordnet wurden, hat die Verwaltung ihren bisherigen Erlass nun erweitert.

Demnach rechnen auch die vom Arbeitgeber gewährten Vorteile für das Aufladen jener E-Bikes nicht zum Arbeitslohn, die nicht als Kraftfahrzeug einzuordnen sind. Damit können nun alle Arten von Elektrorädern beim Arbeitgeber steuerfrei aufgeladen werden.

Durch die Billigkeitsregelung erfolgt auch keine Anrechnung des Ladestroms nach der 44-Euro-Sachbezugsgrenze, bei der normalerweise Sachleistungen bis zu 44 Euro pro Monat (528 Euro jährlich) steuer- und sozialabgabenbefreit sind.

Unser Fazit: Sowohl für Elektroautos als Firmenwagen als auch für die vom Arbeitgeber unterstützte Nutzung für E-Bikes gibt es massive steuerliche Erleichterungen. Wer die Vorteile und die Nachteile eines Elektroautos abwägt, sollte diese Auswirkungen auf die Steuer mit in seine Überlegungen einbeziehen.

Bei Privatleuten, die an einem Elektrofahrzeug interessiert sind, macht es Sinn sich intensiv damit zu beschäftigen, wie ich künftig unterwegs sein möchte. Das Thema REICHWEITE wird völlig überbewertet, denn die Schnellladestrukturen für unterwegs werden immer besser. Zu Hause, für den Alltag, sollte man aber laden können. Bequemer ist es auch. Seien Sie einfach ehrlich. Die Strecken von zu Hause und wieder zurück im Alltag sind deutlich geringer als100 – 200 km – pro Tag. Und eine gelegentliche Langstrecke lässt sich mittlerweile immer besser mit den Schnellladern unterwegs abdecken. Einfach mal drüber nachdenken.

Ladeinfrastruktur Lösungen von emobicon

Wir sind zertifizierter Fachpartner verschiedener Unternehmen, die Ladeinfrastruktur anbieten.

Immer den Einzelfall betrachtet schauen wir uns mit Ihnen genau an, wie die Fördersituation ist im Zusammenhang mit den örtlichen Gegebenheiten bei Ihnen vor Ort. Ob es eine kleine Wallbox ist für die Garage, eine Ladesäule mit Abrechnungsmöglichkeit oder ein integriertes Lastmanagement für den Mitarbeiterparkplatz oder die Tiefgarage. Es gibt praktisch für alles eine Lösung.

Nicht immer ist eine Vor Ort Begehung notwendig, aber die technischen Voraussetzungen sollten vorhanden sein oder müssen geschaffen werden. Wir haben die Kompetenz  und haben in zahlreichen Projekten Ladestationen errichtet oder Wallboxen montiert. Zusammen mit den Förderungen, die Sie erhalten können, sind Sie damit bereits für die Zukunft vorbereitet. Weitere Informationen, über Lademöglichkeiten, viele Tipps, was es zu beachten gibt, mit vielen links in allen Bereichen erhalten Sie HIER

Die NRW Förderungen im Detail

Nicht-öffentliche Ladeinfrastruktur

Gegenstand der Förderung ist die Errichtung von stationärer, nicht-öffentlicher Normalladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit einer Ladeleistung von 11 bis 22 kW.

Die Förderquote beträgt 50 % der Ausgaben bis max. 1.000 Euro je Ladepunkt. Die Förderung erfolgt auf Grundlage der De-minimis-Regelung.

Anträge können bis zum 20. November 2018 bei der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden.

Die vollständigen Bestimmungen finden Sie in der Förderrichtlinie.

Den Förderantrag finden Sie HIER

Öffentliche Ladeinfrastruktur

Die Errichtung von stationärer, öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: 

Normalladeinfrastruktur für Handwerker und kleinere Unternehmen (De-minimis-Regelung) mit einer Ladeleistung von 11 bis 22 kW. Die Förderquote beträgt 50 % der Ausgaben bis max. 5.000 Euro je Ladepunkt.

Anträge können bis zum 20. November 2018 bei der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden.

Die vollständigen Bestimmungen finden Sie in der Förderrichtlinie 

Den Förderantrag finden Sie HIER

Der schnellste Weg zu einer guten Lösung beginnt immer mit einem Gespräch.

Rufen Sie uns an unter 02933 8259 959, senden Sie uns eine E-Mail an info@emobicon.de oder nutzen Sie unser KontaktformularGerne beraten wir Sie umfassend für Ihren Einstieg in die Elektromobilität.

Gern übernimmt emobicon die Antragsstellung zur Förderung der Ladeinfrastruktur für Sie !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.