Ausblick ElektromobilitätElektroauto kaufeneMobilitätNewsVolkswagen

Volkswagen: Warum der Preis des ID.3 bei Markteinführung so hoch sein wird

Volkswagen: Warum der Preis des ID.3 bei Markteinführung so hoch sein wird | emobicon

Für das Elektroauto ID.3 von Volkswagens kann man sich seit Mai registrieren. Das erste Modell für den Massenmarkt sollte ursprünglich 30.000 € kosten. Doch diese Version wird es erst später geben. Mitte 2020 startet die Sonderedition für 40.000 Euro. Warum das so ist, hat VW nun erklärt

von Harald M. Depta | emobicon - CoverBild: Volkswagen

30.000 Exemplare gibt es von der exklusiven ID.3 Version und richtet sich speziell an Early Adopter, die neue Produkte möglichst früh nutzen wollen und dafür einen Aufpreis in Kauf nehmen. Das erklärte VW bereits bei einem europäischen Branchenkongress. Ursprünglich wollte VW den ID.3 in einer weniger kostspieligen Variante einführen, die Wahl sei dann aber auf die knapp 40.000 Euro teure Sonderedition gefallen.

Mehr Ausstattung bei Markteinführung

Verwirrend sind die Informationen für all die Interessenten, die den Angaben von Volkswagen glaubten, nun aber sehen, das sie derzeit noch keine Chance haben, den günstigen ID.3 bereits ab Mitte 2020 zu erhalten. In der Werbung war es anders dargestellt worden. Damals hies es: Der Preis solle vergleichbar mit dem eines Diesel-Golf ausfallen.

Bei dem Wolfsburger Autobauer sei man dann jedoch zu dem Entschluss gelangt, dass es „falsch“ sei, den ID.3 in einer Ausführung mit geringerer Reichweite und auch weniger Ausstattung in den Markt einzuführen. Für VW ist klar: Early Adopter, die früh auf ein Elektroauto umsteigen, wollen mehr Funktionalitäten wie etwa ein Head-up-Display.

Derzeit rund 20.000 Registrierungen

Volkswagen kämpft derzeit an vielen Fronten, aber besonders TESLA ist ein Konkurrent, den man nicht aus den Augen verlieren will. Man konnte damals nur zusehen, als Tesla für sein Model 3 seit 2016 über 400.000 Vorbestellungen für das Mittelklassemodell erhalten hatte. Volkswagen gibt sich aber selbstbewusst und hat nach knapp einem Monat nach dem Bestellstart über 20.000 „Registrierungen“ für einen frühen Produktionstermin erhalten. Anders als Tesla wollte man aber nicht zu früh eine Reservierungsmöglichkeit schaffen, wenn weder das Modell und Ausstattung, noch Produktionsstart feststehen. Volkswagen sagt nun: Möglicherweise beginnt der Verkauf des ID.3 früher. 

Lesen Sie auch

Preis zur Markteinführung wird bald bekanntgegeben

Derzeit noch offen ist, wann genau der Produktionsstart ist und welchen Preis man ausloben wird. Derweilen wartet man bei Volkswagen auf die Verlängerung der deutschen Elektroauto-Kaufprämiie. Klar ist: Der „Umweltbonus“ wird verlängert. Bis mindestens Mitte 2020 wird die Prämie von 4.000 Euro zur Hälfte vom Hersteller und vom Bund getragen. Mehr scheint derzeit nicht drin. Dafür gibt es auf Länder und Bundesebene zahlreiche weitere Förderungen für Unternehmen wenn es um die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur geht.  Nun warten alle auf einen finalen Preis für das Modell von Volkswagen.

45 | 58 | 77 kWh Akkuvarianten wird es geben

Die Sonderedition ID.3 1ST kommt mit einem  58-kWh Akku und soll 420 Kilometer gemäß WLTP-Norm am Stück fahren können. Das finale Seriendesign soll im Herbst auf der IAA vorgestellt werden. Im Anschluss soll es die Bestellmöglichkeit geben, so VW. Die Version mit dem kleineren wird spätesten Mitte Mitte 2020 zu bestellen sein. Das Topmodell mit dem 77 kWh Akku wird folgen, aber hier will Volkswagen noch nicht sagen, ab wann diese Version erhältlich sein wird. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.