Elektroauto: Volkswagen kauft sich bei schwedischen Akkuhersteller ein

von | 13.06.2019 | Autobauer, Volkswagen | 0 Kommentare

Volkswagen kauft weiter ein: Mit einer Beteiligung von 20 Prozent für rund 900 Millionen Euro ist der Autobauer jetzt Anteilseigner beim schwedischen Batteriegiganten Northvolt

von Thorsten Bär | emobicon - CoverBild: emobicon

Gerüchte gab es schon länger. Volkswagen steigt bei Northvolt ein. Jetzt ist klar, VW investiert rund 900 Millionen Euro in gemeinsame Batterieaktivitäten mit dem Unternehmen. Volkswagen übernimmt zunächst rund 20 Prozent an den Schweden und will mit Northvolt für die in Salzgitter geplante Batteriezellfertigung zudem ein Gemeinschaftsunternehmen gründen. Ein Teil der Geldsumme gehe in das Joint Venture, ein anderer Teil direkt an Northvolt, hieß es.

Politik will unterstützen

Volkswagen hatte bereits im April mitgeteilt, mit Northvolt zusammen rund eine Milliarde Euro in ein gemeinsames Batteriezellwerk in Salzgitter investieren zu wollen. Frühestens 2020 soll das Werk in Niedersachsen aufgebaut werden, sofern die Rahmenbedingungen stimmen.

Klar ist, das sich die Politik hier wieder einschaltet. So ist Batteriezellfertigung sehr energieintensiv. So soll die Produktion nach den Worten des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil von der Umlage zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG) befreit werden. Zum Jahreswechsel 2023/24 soll dann die Zellfertigung für Volkswagen starten. Es wird wieder diskutiert werden: Die einen müssen diese Umlage zahlen, andere wieder nicht.

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Auch BMW ist beteiligt

Unterdessen hat Northvolt bekannt gegeben, rund eine Milliarde US-Dollar im Rahmen einer Kapitalerhöhung eingesammelt zu haben, an der sich unter anderem Volkswagen, die US-Investmentbank Goldman Sachs sowie der deutsche Autobauer BMW beteiligt hätten. Auf Nachfrage bei BMW wollten sich zur Höhe der finanziellen Beteiligung der Münchener keine Angaben machen. Northvolt will mit dem Geld aus der Kapitalerhöhung seine ersten Lithium-Ionen-Batteriezellen in Schweden finanzieren.

Quelle: dpa

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Autor: Harald

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