Förderung ElektromobilitätNews

Elektromobilität: NRW Förderung wird sich ab 2020 verändern

Elektromobilität: NRW Förderung wird sich ab 2020 verändern | emobicon

Progres.NRW - das Förderprogramm zur Elektromobilität in NRW läuft erfolgreich. Dennoch müssen Programme immer wieder angepasst werden. 2020 wird es Änderungen geben. Es kommt nicht unerwartet...

von Harald M. Depta | emobicon - CoverBild: emobicon

Die NRW Förderung zur Elektromobilität ist auch fester Bestandteil unserer Dienstleistungen. Alle Projekte von emobicon laufen immer mit Förderungen, genau deshalb sind wir immer gut im Bilde, welche Änderungen laufen und welche künftig geplant sind. Mit der Veränderung der BAFA Förderung, wird NRW sein Förderprogramm „Progres.NRW“ verändern und anpassen. Das ist nötig, denn schliesslich geht es um viele Steuergelder, die für die Unterstützung aufgewendet werden. Beim Kompetenztreffen Elektromobilität NRW in Essen wurden einige Änderungen angekündigt.

Tesla war ein grosses Thema

Es war der Branchentreff zur Elektromobilitöät, organisiert vom Elektromobilität.NRW, die eine Leistungsschau organisierte und in interessanten Workshops den Istzustand darstellte. Auch der wichtige Blick in die Zukunft war Bestandteil bei dieser Veranstaltung in Essen. Vertreter aus Wirtschaft und Politik ringen auch um TESLA und seine geplante Gigafactory in Brandenburg, die man auch gern in NRW gesehen hätte. Trotzdem sieht Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart  Nordrhein-Westfalen in führender Position bei der Elektromobilität. „Wir lagen mit Euskirchen bis kurz vor Schluss im Rennen“, berichtete Pinkwart von Verhandlungen mit dem US-E-Autobauer um den Zuschlag für die „Gigafactory 4“. NRW habe vieles bieten können, was Brandenburg eben noch liefern müsse.  Allein EU-Fördergelder im Bereich von bis zu einer halben Mrd. Euro habe man aufgrund der Förderregularien in NRW nicht bieten können. 

Glückwunsch von NRW nach Brandenburg

Das war ein höchstwahrscheinlicher Grund der Absage für NRW. Aber Glückwünsche nach Brandenburg hat Pinkwart sofort übermittelt. Er freut sich auch für Brandenburg, auch weil Deutschland den Zuschlag für den TESLA Bau bekommen hat. Klar für ihn ist: Von dem Bau des Werks, der nun schnell erfolgen müsse, würden auch Automobilzulieferer aus Nordrhein-Westfalen profitieren. 

Förderungen sind gut, aber zu bürokratisch?

Die Förderungen aus und für NRW werden gut angenommen. Dennoch scheint es so zu sein, das noch nicht alle die Möglichkeiten kennen. Die Tendenz ist steigend, das reicht den Verantwortlichen beim Land aber noch nicht aus. Einige tun sich scheinbar auch schwer mit der Bürokratie. Wir von emobicon sind happy, dass es so einfach ist. Fördertöpfe in anderen Bundesländern sind wesentlich komplizierter, damit aufwendiger und brauchen auch mehr Zeit als in NRW, denn hier kann man nach der Antragstellung, zumindest noch vorübergehend, sofort mit der Umsetzung beginnen. Achten sie auf die Bedingungen.

Bislang fördert man hier sowohl öffentliche aber auch private Infrastruktur, Elektrofahrzeuge im gewerblichen Bereich aber auch Umsetzungsberatungen als Unterstützung in einem Gesamtkonzept. Die Lösungen haben sich entwickelt, und aus unserer Sicht ist es bereits ziemlich schmal gehalten. Das Programm, aus unserer Sicht, ist gut.

Wenn die BAFA Prämien für Elektrofahrzeuge nun erhöht werden, wird NRW prüfen und das Förderprogramm korrigieren. Für PKW wird die Fördersumme, die aktuell Beis zu 4000 € pro Fahrzeug beraten kann nach unten verändert. Für Transporter, wo man 

Unterschiedliche Meinung zu Verbrennern

Mit batterieelektrischen Antrieben allein sei die Verkehrswende allerdings nicht zu schaffen, so Minister Pinkwart. Er warnte davor, die Automobilität grundsätzlich zu „verteufeln“. Stattdessen müssten die Potenziale der Digitalisierung genutzt und die Autos intelligent werden. Günther Schuh, Gründer und CEO von Ego Mobile, pflichtete dem bei und warb für On-Demand-Ridesharing mit Unterstützung künstlicher Intelligenz als weitere Lösung.

Verbote, etwa von Verbrennern bis zum Jahr 2030, hält Schuh jedoch für nicht zielführend. „Für alle, die weit fahren müssen, ist der elektrische Antrieb nicht die Lösung“, räumte der Unternehmer ein. Schuh forderte darum Technologieoffenheit und eine Miteinbeziehung von Wasserstoff. In diesem Punkt zeigte sich Martin Winter, Leiter des Batterieforschungszentrums Münster, skeptisch. „Für Nutzfahrzeuge sehe ich das kommen, aber es wird nicht günstig“, sagte Winter. Grund seien die hohen Stromkosten in Deutschland sowie der enorme Bedarf an Ökostrommengen, der bei umfangreicher Wasserstoffnutzung entsteht. /as

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.