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Elektroauto: Oft günstiger unterwegs als mit Verbrennungsmotor

Auf den ersten Blick kosten Elektroautos mehr als Autos mit Verbrennungsmotor. Jetzt hat sich der ADAC das mal genau angesehen. Das Ergebnis erstaunt uns nicht, denn Elektrofahrzeuge können sich heute schon rechnen.

Zu den Mythen der Elektromobilität gehört ganz klar: Elektroautos sind zu teuer.
Wenn Sie bei einem Händler nur auf den Preis schauen, stimmt das meistens auch sogar. Aber schaut man mal weiter, dann sehen viele nicht, das ein Fahrzeug, egal mit welchem Antrieb, ja auch im Unterhalt kostet. Jeden einzelnen Kilometer.

von Micha | emobicon

Der Autoclub ADAC berechnete die durchschnittlichen Kosten pro Kilometer von verschiedenen Modellen bei einer durchschnittlichen Haltedauer von fünf Jahren und 15.000 gefahrenen Kilometern pro Jahr. In die Berechnungen fließen sämtliche Kosten des Betriebs ein: Neben dem Anschaffungspreis sind das Versicherung, Steuer, Wartung, Reparaturen, Reifen, Kraftstoffkosten sowie Wäsche und Pflege.

Eingeschränkte Realitätssicht beim Test ?

Den größten Anteil an den Kosten des Autos hat üblicherweise der Wertverlust eines Neuwagens. Allerdings ergeben sich, je nach Sichtweise und Rechenmodell die grössten Unsicherheiten. Manchmal kann man dem nicht so ganz folgen, finden wir. Das liegt auch daran, das die meisten Privatkunden eher Jahreswagen oder gebrauchte Automobile kaufen. Auch Tageszulassungen sind gefragt oder Leasingrückläufer, die vorher Dienstwagen waren. Damit sinkt dieser Kostenpunkt in der Realität deutlich.

Vergleich mit ähnlicher Ausstattung

Wichtig bei der Methodik: Um die Kosten fair zu berechnen, wurden nur vom ADAC getestete Fahrzeuge miteinander verglichen, die eine vergleichbare Motorleistung und eine ähnliche Ausstattung aufweisen. Beim Kraftstoff- bzw. Stromverbrauch wurden nicht die realitätsfernen Herstellerwerte verwendet, sondern die Werte, die der ADAC in seinen Autotests ermittelt. Und auch diese Werte sind für uns, als erfahrene Fahrer von Elektrofahrzeugen sehr schwammig.

VW Golf 1. 5 TSI Benziner gegen e-Golf | Bilder: ADAC

Audi SQ7 TDI gegen Tesla Model X 100 D | Foto: ADAC

Je mehr Kilometer gefahren werden, je besser rechnet sich ein Elektroauto

Beispiel VW E-Golf: Das 100 kW (136 PS) starke Modell koste zwar rund 36.000 Euro, lasse sich aber nicht mit einem Basis-Golf für gut 18.000 Euro vergleichen. Zum Vergleich zog der ADAC einen VW Golf 1.5 TSI in Highline-Ausstattung heran, der mit weiteren Extras bereits gut 30.000 Euro kostet. Zieht man noch die Förderprämie für Elektroautos von 4.000 Euro ab, schrumpft der Kostenvorteil des Benziners deutlich.

Die Verbräuche der Fahrzeuge ermittelte der ADAC im selbst entwickelten „Eco-Test“. Er basiert auf dem offiziellen WLTP-Zyklus, mit Modifikationen wie einer höheren Autobahngeschwindigkeit oder mehr Ladung.

Auch der BMW i3s, der Hyundai Ioniq Elektro sowie der Smart Fortwo EQ schneiden im Vollkosten-Vergleich mit der Verbrenner-Konkurrenz besser ab. Die dickste Überraschung: Ein Tesla Model X zu fahren ist billiger als einen Audi SQ7 TDI im Alltag zu bewegen. Und das obwohl es die Umweltprämie von 4000 € für den Tesla nicht gibt. 1,32 € kostet der Tesla pro Kilometer, der Audi 1,38 € in der realen Gesamtkostenbetrachtung.

SMART EQ, TESLA und BMW i3 günstiger - VW eGolf und VW e-up sind teurer

Im Ergebnis geben sich folgende Informationen: Insbesondere bei hohen Laufleistungen lohnen sich im Vergleich die niedrigeren Stromkosten und die günstigere Wartung bei Elektroautos. Wer allerdings regelmäßig weite Strecken fährt, muss auf eine praxisgerechte Reichweite achten, die man mit einem Schnellladefähigen Fahrzeug heute immer besser hinbekommt. Der ADAC behauptet zudem, das für die meisten Fahrzeuge die Reichweite fehlt. Das sehen wir nicht so, denn mögliche Reichweite lassen sich bei gelegentlichen Langstreckenfahrten mit einem schnellladefähigen Elektrofahrzeug gut handeln.,Die fehlt den meisten am Markt erhältlichen Elektroautos weiterhin. 

Dennoch: Mit einem BMW i3 fährt man laut ADAC pro Kilometer günstiger als mit einem BMW 218 Active Tourer, egal ob Benziner oder Diesel. Der allerdings beim Platzangebot deutlich mehr bietet als der i3. Ein Smart fortwo lässt sich elektrisch günstiger fahren als mit Benzin. Ein Hyundai Ioniq Elektro liegt bei den Kilometerkosten ebenso unterhalb eines Hyundai i30 wie ein . Den Audi zog der ADAC zum Vergleich heran, weil Tesla keine Autos mit Verbrennungsmotoren produziert.

Teurer fährt man mit Strom beispielsweise im VW eUp und eGolf – wenn auch nur knapp. Ein Renault Zoe und Nissan Leaf liegen bei den Gesamtkosten pro Kilometer sogar deutlich oberhalb ihrer Verbrenner-Pendants Renault Clio oder Nissan Micra. Wobei auch hier gilt: Der Leaf fährt nominell eine Klasse über dem Micra.

Den Test vom ADAC finden Sie HIER und falls Sie noch Fragen haben sollten, wenn Sie Interesse an einem Elektrofahrzeug haben, melden Sie sich bitte bei den Experten für die Elektromobilität – bei uns !

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