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Tesla: Aus der Produktionshölle in die Auslieferungshölle

Die Produktionshölle mit der Einführung des Model 3 scheint überstanden, aber das nächste Problem ist da. In einer E-Mail an die Tesla Mitarbeiter wird deutlich, das man die vielen Fahrzeuge auch zu den Kunden bekommen muss.

von Harald M. Depta | emobicon - Foto: emobicon

Das Model 3 – vom Problemfahrzeug zum grossen Erfolg. Nach dem schweren Start und manchen Niederschlägen kam die Talfahrt an den Aktienbörsen. Jetzt ist das Elektrofahrzeug nicht nur die Zukunft sondern längst ein Bestseller in den USA. Aber jetzt gibt es ein nächstes Problem: Die Auslieferung der Fahrzeuge. Tesla Firmengründer Elon Musk hat sich nun per E-Mail an seine Mitarbeiter gewandt…

Die Lieferrate ist um 600 Prozent gestiegen

Das will „Business Insider“ erfahren haben und zitiert aus der internen Nachricht des Tesla-Bosses. Er bittet darin die Mitarbeiter bei der „Auslieferungswelle“ um Unterstützung. In Europa und in Asien wächst die Nachfrage durch neue Bestellungen – noch rasanter als in Nordamerika. Nach Angaben von Tesla handelt es sich um die größte Verkaufswelle in der Tesla-Geschichte. Musk schreibt: „An manchen Orten ist die Lieferrate jetzt über 600 Prozent höher als der vorherige Höchstwert!“

Tesla sucht Freiwillige unter den Mitarbeitern

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Bis zu 30.000 Fahrzeuge im Quartal

Bis Ende des Quartals rechnet Tesla mit 30.000 Fahrzeugen, die ausgeliefert werden sollen – so das Ziel. Bei der Vorstellung des Neuen „Model Y“ vergangene Woche hatte Musk bereits davon gesprochen, dass Tesla sich von einer „Produktionshölle“ in eine „Lieferhölle“ bewegt habe. Jetzt heisst es: Machen, liefern können um die Kundenbestellungen schnell zu erledigen.

Bis zu 7.000 Model 3 pro Woche

Tesla produziert seine Elektrofahrzeuge aktuell nur in einem einzigen Werk in Kalifornien. Im vergangenen Jahr war die Produktion weit geringer als zunächst geplant. Das selbstgesteckte Ziel mit rund 5000 Fahrzeugen pro Woche musste immer wieder korrigiert werden. Ziel in diesem Jahr ist die Fertigstellung und Auslieferung von 400 000 Autos.

Der grösste Teil der Produktionsprobleme in der Gigafactory scheinen gelöst zu sein. Realistisch ist nun, dass das Unternehmensziel, pro Woche genügend Batterien für 7.000 Limousinen der Model-3-Klasse herzustellen, mit mehr „Automatisierung, Robotern, Datenanalyse und optimierter Giga-Kapazität” möglich ist.

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