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Energie: Solarstrom lohnt sich wieder !

Trotz aller Diskussionen, allgemeiner Verunsicherung und den Kosten: Die Deutschen entdecken den Solarstrom ganz neu. Im Zusammenhang mit steigenden Energiepreisen, der Diskussion um den Klimawandel und wegen der Elektromobilität installieren sie Solaranlagen mit Speichern.

Dank gesunkener Preise für die Anlagen rechnet sich Solarenergie und ist alltagstauglich.

von Micha | emobicon

 

Wenn wir im Rheinland in die Metropolen wie Essen, Düsseldorf, Köln oder Bonn fahren sieht man nur wenige Solaranlagen auf den Dächern. Bei uns im Hochsauerland sieht man sie öfter. Und das verwundert uns manchmal, denn Dächer, in fast allen Richtungen und Neigungen sind geeignet für die ganz persönliche Solaranlage. Die Neugier ist gross, die Verunsicherung ebenso. Aber festzustellen ist, das im Zuge des Klimawandels und im Rahmen der Elektromobilität die Photovoltaik wieder ins Bewusstsein von vielen gerückt ist.

In Zusammenhang mit Eigenverbrauch, der passenden Grösse und einem passenden Energiespeicher rechnet sich erneuerbare Energie bereits heute.

Wir haben auch festgestellt, das Interessenten die jetzt oder in naher Zukunft an Mobilität mit einem Elektroauto denken, auch gleich die Photovoltaik in Ihren Gedanken haben. Und ja, es macht total Sinn, das miteinander zu verknüpfen. Allein schon des Gewissens wegen, wenn man den eigen produzierten Strom für die Mobilität verwenden kann.

Den eigenen Strom für Haushalt und Mobilität

So schafft zum Beispiel die neue Anlage von Familie Heinz 7,9 Kilowatt Leistung. Die Familie mit 2 Kindern kann sich damit problemlos selbst versorgen. In unserer Berechnung mit einer Stromcloud kommen Sie damit auch prima durch den Winter, denn die überschüssige Menge des Stroms, das durch mehr Sonnenstunden im Sommer erzeugt wird, wird in den Wintermonaten genutzt. Einen zusätzlichen Speicher nutzt man für das neue Elektrofahrzeug und sogar ein Zweitwagen, rein elektrisch wird von uns im Frühjahr 2019 geliefert.

In der App kann die Familie genau sehen, welche Strommenge sie erzeugt, wieviel Sie verbraucht und wieviel Strom gespeichert wird. Mit einem Ausfall ist nicht zu rechnen.

Rund 300 Sonnenstunden gab es allein im Juli

Die Anlage von Familie Heinz und die anderen mehr als 1,6 Millionen Photovoltaikanlagen in Deutschland haben im Juli einen Rekord aufgestellt.
Sie produzierten 6,75 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das war so viel wie noch nie in einem Monat, so das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg. Für kurze Zeit stach der Solarstrom sogar die Atomkraft aus. Den Rekord gab es dank des Wetters: Gut 300 Stunden im Juli schien die Sonne und damit war der Monat der zweitsonnigste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1951.
An sonnigen Tagen und vor allem am Wochenende deckt Solarstrom manchmal 50 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. 

Die Deutschen entdecken die Solarenergie neu. Seit gut einem Jahr wächst der Markt für erneuerbare Energien und Photovoltaik wieder. Das erste Halbjahr 2018 brachte über 35000 Neuanlagen auf die Dächer der Republik. Die meisten auf Eigenheimen und Unternehmen. Das sind nach Angaben der Solarwirtschaft gut 50 Prozent mehr als ein Jahr davor.

Solaranlagen gibt es heute schon für wenige tausend Euro

Der Grund dafür ist simpel: Kostete eine einfache Fünf-Kilowatt-Anlage früher noch mehrere Zehntausend Euro, gibt es heute schon Angebote ab 5.000 Euro. Das macht die Solarenergie für Verbraucherinnen und Verbraucher offenbar wieder attraktiv, nachdem die Branche seit den Boomjahren 2011 und 2012 in der Krise steckt: Viele Hersteller von Solaranlagen meldeten damals Konkurs an oder verlagerten ihre Produktion ins Ausland, Zehntausende Arbeitsplätze gingen verloren. Gleichzeitig sank die von der Politik garantierte Einspeisevergütung ab 2013 und bremste damit die Kauflust. „Wir hatten im Jahr 2012 in Deutschland dreimal so viele Photovoltaikanlagen neu installiert, als wir für dieses Jahr erwarten“, sagt Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin. Von einem neuen Boom will er zwar nicht sprechen. Aber zumindest sind die Kunden nicht mehr so zurückhaltend. „Die stark gefallenen Solaranlagenpreise lassen einen Rückgang der Installationszahlen momentan nicht erwarten.“

Solarboom dank EEG

Der Solarboom vor einigen Jahren entstand vor allem durch den hohen Abnahmepreis für Solarstrom, den das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantierte. Rund 35 Cent erhielt jeder Solarwirt pro Kilowattstunde im Jahr 2010. Heute sind es nur noch etwas mehr als 12 Cent. Wer sich also noch in den 2000er-Jahren eine Anlage zugelegt hat, hat bis heute durch den Abnahmepreis noch immer einen guten Nebenverdienst. Zumal das EEG den Preis für 20 Jahre garantiert. Auch wenn es heute weniger Cent je Kilowattstunde gibt ist es fast immer gegeben, dass eine neue Solarstromanlage mittlerweile wieder wirtschaftlich ist. Sowohl für Privatpersonen, aber auch für Unternehmen gilt: Solarstrom vom eigenen Dach zu produzieren, koste bei Kleinanlagen rund 9 bis 11 Cent pro Kilowattstunde.

Wirtschaftlichkeit neuer Photovoltaik Anlagen ist gegeben

Wirtschaftlich noch attraktiver ist es jedoch, den Strom nicht ins Netz einzuspeisen, sondern selbst zu nutzen. Wer Strom selbst verbraucht und dafür keinen Netzstrom von derzeit rund 27 Cent pro Kilowattstunde kaufen muss, steigert den Gewinn sogar auf rund 14 Cent pro Kilowattstunde.
Nur leistungsstärker als zehn Kilowatt darf die Anlage nicht sein, sonst muss der Besitzer die sogenannte Sonnensteuer zahlen, also die Umlage, die auch alle anderen Verbraucherinnen und Verbraucher laut Erneuerbare-Energien-Gesetz auf ihren Strompreis zahlen müssen.

Doch selbst das rechnet sich. Die südwestdeutsche Branchenvereinigung rät, die Dächer möglichst komplett mit Photovoltaikmodulen zu belegen. Die Installationskosten seien kaum höher als bei kleinen Anlagen. Außerdem seien der Gewinn und die Unabhängigkeit von herkömmlichem Strom noch größer. „Eine ordentlich ausgeführte, nicht überteuerte Photovoltaikanlage sollte 20 bis 30 Jahre lang halten und dabei eine Rendite im einstelligen Prozentbereich abwerfen – das ist deutlich mehr als auf dem Sparbuch“, schätzt Energieforscher Volker Quaschning von der HTW Berlin

Die Solarspeicher werden besser 

Intelligente Lösungen für Ihr zu Hause oder für Unternehmen. Die Stromkosten steigen – warum also nicht selber produzieren und Geld sparen und für die Umwelt was tun ? Auch die Verbraucherzentralen können Sie beraten. |Foto: Dariusz T. Oczkowicz/Fotolia

Das glaubt auch die Verbraucherzentrale NRW.
Die Preise für Batteriespeicher kennen bislang nur eine
Richtung: abwärts. War der Betrieb einesSpeichers früher in den seltensten Fällen wirtschaftlich, lohnt er sich nun deutlich häufiger. Neben den Anschaffungskosten und der Installation, für die rund 1.000 Euro zusätzlich zu veranschlagen sind, geben oft die erhältlichen Fördermittel für erneuerbare Energien und steuerlichen Rahmenbedingungen den Ausschlag.

Familie Heinz hat den Schritt, nach dieser kurzen Zeit der Nutzung nicht bereut und schaut positiv in die Zukunft. Denn Energie, sowohl für das eigene Haus, als auch für die Mobilität ist eine gut angelegte Invention für die Zukunft.

Unsere Mission und Vision der Elektromobilität ist ein guter Ansatz mit dem eigenproduzierten Strom Mobilität zu ermöglichen. Es gibt nichts besseres.

Wenn Sie an Photovoltaik denken oder im Zusammenhang mit Elektromobilität nutzen möchten, dann melden Sie sich bei uns !

Wir quatschen nicht – wir machen. Wenn auch Sie in Ihrem Unternehmen oder als Privatperson Photovoltaik einsetzen möchten, sind wir Ihr Ansprechpartner. Der schnellste Weg zu einer guten Lösung beginnt immer mit einem Gespräch.

Gerne stehen wir Ihnen jederzeit persönlich zur Verfügung. Rufen Sie uns an (02933 | 8259 959) oder senden Sie uns eine E-Mail.
Wenn Sie unser Kontaktformular nutzen möchten, achten Sie bitte unbedingt darauf, das Ihre e-mail Adresse richtig geschrieben ist, sonst können wir Ihnen nicht antworten ! 

Wir freuen uns auf Ihren Kontakt. Ihre eMobil Berater von emobicon®

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