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Scheindebatten und Doppelmoral: Veränderungen müssen sein!

Scheindebatten und Doppelmoral: Veränderungen müssen sein! | emobicon

Energiewende, Mobilitätswende, Elektromobilität. Viele dieser Schlagwörter stellen klar: Veränderungen kommen. In der Doppelmoral vieler wird viel behauptet und das meiste davon ist heisse Luft. Die Bundesregierung lässt die Lobby entscheiden. Nur das bringt uns allen nichts.

von Harald M. Depta | emobicon - CoverBild: emobicon

Es war gefühlt schon immer so: Die Realität wird verdrängt, dann viel behauptet was falsch ist oder was nicht geht. Die meisten sind in Ihrer Doppelmoral auf dem Tripp: Dusch mich, aber mach mich nicht nass. Ich habe es ja so bequem und was geht mich das Geschwätz an? Nichts. Jetzt sagen einige sicher: Spinnen die? Nein! Wir zeigen genau die Realität an, wie sie sich uns allen zeigt. Was man so zu hören und zu lesen bekommt ist grausam, dumm und ziemlich daneben. Behauptungen ohne Substanz sollen Wahrheit werden und zur Krönung kommt noch das Päckchen was man Klimapaket nennt. Es wird keine Veränderung bringen, denn die Lobby bestimmt, nicht die Notwendigkeit. Und wo bitte ist die Selbstverantwortung von uns allen geblieben?

Mehrwert aus Theorie oder Praxis?

Ein Teil unseres Jobs ist Aufklärung. Da gibt es viel zu tun. Was wir hier zu hören bekommen verwundert uns meistens nicht, aber zeigt deutlich wie tief der Graben zwischen Realität und Theorie ist. Was soll man glauben und was ist Schein oder Sein? Die Frage lässt sich anders beantworten: Was hat mehr Substanz? Praxis oder wilde Theorien? Unsere Wahrnehmung ist klar: Die Veränderungen sind nicht aufzuhalten, aber die Doppelmoral vieler ist echt völlig daneben. Von lustig bis peinlich. Damit bleibe ich mal fair. Kaum zu glauben, dass selbst die Bundesregierung glaubt das jeder diese moralisch fragliche Pille schluckt. Den Regierenden glauben tun ja bekanntlich immer weniger. Warum wohl? Wir versuchen mal eine Bestandsaufnahme und haben manch eine Erkenntnis gewonnen. Wir sind alle online, aber oft dümmer als man glaubt. Ziemlich erschreckende Erkenntnis.

Die Suche nach Wahrheit die auch dumm sein kann

Jeder will Perfektion, ist gehetzt im Alltag und oft nicht im Reinen mit sich selber. Unkenntnis und Desinteresse folgt vielen Behauptungen. Die meisten dieser Mythen sind sehr oft besprochen, widerlegt und trotzdem wird weiter drauf gehauen. Ok, das in Social Media so einiges los ist, wissen wir ja – Schwamm drüber. Sowas sollte kaum ernst zu nehmen sein, oder? Ärgerlich ist es trotzdem. Es gibt eine Wahrheit. Aber welche ist es?Die „Freunde“ lesen das ja – es zeugt aber oft von ziemlichem oberflächlichem Tun und oft spielt nur eine Rolle, wieviel Klicks man mit dieser Dummheit bekommt. Das heisst noch lange nicht, dass man das liesst. Tun die meisten auch nicht. Andere Analyticprogramme belegen das nun mal deutlich.

Kommen wir zum Thema Energiewende. Die meisten wissen nicht mal was das ist. Das wird deutlich, wenn man sich unterhält.  Trotzdem geht Energiewende bei den meisten nicht. Und was geht nicht? Ja, es ist ein weiter Weg, der eigentlich die Unterstützung der Politik nötig macht. 

Lobbytum vor Realität bei der Bundesregierung

Statt dessen gibt man sich den grünen Anstrich oder die Bundesregierung tut so, als habe sie Klimaziele. Aber in Wahrheit ist es ein Durcheinander in dem was sie angeblich will, was sie tut und mit der Realität hat es schlicht nichts zu tun. Es gibt Expertengruppen, man hört aber nicht auf sie. Es gibt Klimaziele, aber die interessieren kaum und es gibt sichtbare Veränderungen, aber die werden klein geredet.

Statt das Volk und die Wirtschaft mitzunehmen, in einen Veränderungsprozess zu beteiligen, echte Massnahmen zu beschliessen, gibt man sich der Lobby hin. Kohleverstromung – ooooh, die Jobs, aber die Windkraft wird praktisch getötet. Autogipfel ja, aber hobbybezogene Förderungen, aber ein Ausstiegsdatum für Verbrenner gibt es nicht und Diesel wird parallel mit vielen Milliarden im Jahr weiter gefördert. Dazu aber gleich noch mehr.

Arbeitsplätze als Ausrede

Die Debatte läuft parallel mit vielen und fest steht: Es gibt zu tun. Wie will man eine technologische Veränderung gestalten, wenn man sich im Wege steht? Man behauptet erst mal viel, bevor man es kleinredet und dann am Besten im Nichts verschwinden lässt.

Der Strukturwandel im Ruhrgebiet. Die einen, die behaupten, dass dieser abgeschlossen sein. Andere sagen, er ist gescheitert, noch andere sagen, dass wir mitten drin sind. Was denn nun ? Das eine ist Theorie, das andere sind vor Ort die Menschen, die Stadtverwaltungen und der jahrelange Kämpft der Menschen, für die Menschen. Also was ist geschehen? Der Bergbau ist tot, aber zu Ende ist man hier sicher noch nicht. 

Da in den neuen Ländern im Gebiet der Lausitz der Kohlebergbau und die Verstromung stattfindet, die auch wesentlich wichtige Arbeitgeber sind will die Regierung mit Gegenmassnahmen gegensteuern.

AfD behauptet viel, weiss aber gar nichts

Hmm, will man das wirklich? Menschen brauchen Perspektiven, kein Frage. Aber erkauft man sich diese Perspektiven wenn man sich widerspricht? Die Regierung schafft keine Jobs. Sie kann höchstens Rahmenbedingungen schaffen. Die Menschen vor Ort müssen aber auch Ihren Beitrag leisten. Was wir aber auch vernehmen ist, dass sich so manche Überlegung von Unternehmen bereits in der Überlegung erledigt, wenn die selben Menschen in so manchem Fall sich in der AfD  widerfinden. Für viele ein No Go. Eine faschistische Partei in Landesregierungen kann so einiges anstellen. Das tut sie ja bereits. Sie behauptet viel, was nicht stimmt – aber das, was manche hören wollen. Antworten auf Fragen Ihrer Behauptungen gibt es kaum und das Rausreden ist ja nichts Neues. Die Ergebnisse der letzten Wahlen kennen wir: Blaue Augen für die Regierungsparteien.

Widerspruch und Doppelmoral - auf vielen Seiten

Wenn wir nun die Energiewende wollen – zumindest wird es behauptet, dann muss diese auch gestaltet werden. Wo wir dann doch bei der Doppelmoral wären. Wir brauchen Netze, wir brauchen Übertragungswege und wir brauchen Elektromobilität. eMobilität ohne Energiewende wird in der Masse nicht funktionieren. Umgekehrt genau so. Gleichzeitig soll ein Strukturwandel stattfinden. Weg von der Kohle – hin zur Energiewende mit erneuerbaren Energien. Angeblich funktioniert das ja nicht. Stimmt. Es ist schwierig. Aber nur, weil man es schwierig macht. 

Der Widerspruch fängt schon damit an, dass es immer um die Jobs in der Kohle in der Lausitz oder im rheinischen Revier geht. Aber keinen interessieren ganz offensichtlich die Jobs bei Windkraft, Photovoltaik und Co. Kaum ein Thema und damit wird es auch kaum wahr genommen. Um was geht es denn nun? Um die Bequemlichkeit, oder um die Ehrlichkeit in so vielen unehrlichen Debatten auf so vielen Ebenen.

Bayern geht mit der Doppelmoral seiner CDU da einen ganz besonderen Weg. Mehr Dreistigkeit geht da kaum

Bayern ist ein Widerspruch in sich

Die Windkraft dort ist praktisch tot. Flächennutzungen zu Bedingungen, die keine Windkraftanlagen mehr möglich machen. Gleichzeit drängt man und pocht man aber, dass alle anderen Bundesländer den Kampf um die Übertragungsnetze durchsetzen. Klar, auch Bayern will Energie für seine Industrie. Statt vor Ort selber zu produzieren, nutzt man den Irrweg der Zentralität.  Im Klimapaket ist das sogar für Bayern festgeschrieben.

Regieren oder regieren lassen?

Es ist eben einer dieser Scheindebatten, das jeder was anderes meint zu wollen und der offene Kampf in der Partei beginnt und bei den Menschen, die Nachbarn sind, endet. 

Man darf, und so viel Ehrlichkeit muss sein, davon ausgehen, das nicht weniger als die hiesige Grosskraftindustrie, Kohle und Co ein bedeutenden Einfluss hatten. Denn deren Interesse geht bekanntlich vor allem. „America First“ – eben anders und eingedeutscht. Aber in der Aushebung von Rechtsstaatlichkeit kennt sich Bayern ja bereits aus. Richterliche Urteile sind Schall und Rausch, werden ignoriert, sodass der bayrische Verwaltungsgerichtshof bereits schon die EU Richter darum bittet zu prüfen, ob man die Regierung in Zwanghaft nehmen kann. Hintergrund ist hier, dass sich München weigert einen Luftreinhalteplan zu erstellen, der auch Fahrverbote einschliesst.

So hat jeder seine eigene Moral, die man dann und das gerade von Bayern aus so darstellt, wie es einem passt. Die alten Seilschaften blockieren hier einiges.

NRW Landesregierung in Bedrängnis

Eine NRW Landesregierung, die so wissen wir, auf Wunsch von RWE genau das tat was die Grossindustrie rund um den Hambaches Forst wollte. Dabei hat man Trick verwand, die mit dem Recht nicht vereinbar sein sollen. Sowas wie ein Skandal.  Das Thema ist jetzt bei einem NRW Untersuchungsausschuss in Düsseldorf Thema.

Gleichzeit behauptet man die Windkraft zu fördern. Naja, bisher war es auch hier Verhinderungspolitik. Angekündigt war sogar Großes: Mit der Energieversorgungsstrategie vom Juli dieses Jahres wollte die schwarz-gelbe Landesregierung nichts weniger als den Fahrplan zur Zukunft der Energieversorgung gestalten. Doch bis auf Versprechungen ist bis heute wenig passiert. In keinem Bereich der Erneuerbaren Energien – ob Windkraft, Solarenergie, Biomasse, Wasserkraft oder Geothermie – sind wirklich effektive Verbesserungen zu verzeichnen. Trotz des für den Klimaschutz dringend notwendigen Ausbaus.

Mal ein Beispiel: Um im Windsektor die Ziele der Landesregierung einzuhalten, müssten pro Jahr 170 Windräder (700 MW) in NRW zugebaut werden. Im Jahr 2019 wird jedoch voraussichtlich gerade einmal ein Fünftel der benötigten Windenergieanlagen hinzukommen. 

Angeblich gewollt, dann doch behindert - Windkraft

Schon 2018 erreichte man mit einem Zubau von 342 MW nur die Hälfte des Ziels. Aufgrund der aktuell schlechten politischen Rahmenbedingungen ist auch in Zukunft keine Verbesserung der Lage in Sicht. Für die Windbranche geht es dabei mittlerweile um die Existenz. Neben einem fehlerhaften bundesweiten Ausschreibungssystem schränken zahlreiche Klagen und ein daraus resultierender Genehmigungsstau den Ausbau der Windenergie ein. Zusätzlich sorgt die Einführung pauschaler Abstände zwischen Windrädern und Wohnbebauung dafür, dass weitere große Teile potenzieller Flächen für die Windenergie wegfallen. 

Zuspruch für die Energiewende ist da!

Laut Argumentation der Landesregierung sollen größere Abstände die Akzeptanz für die Energiewende sichern. Doch es gibt keinen empirischen Nachweis, dass sich mit größeren Abständen auch ein Mehr an Akzeptanz einstellt. Gleichzeitig zeigen neueste Umfragen, dass der Zuspruch für die Energiewende noch nie so groß war wie heute – auch und vor allem bei direkten Anwohnern von Windenergieanlagen. Wenn der Landesregierung die Akzeptanz der Energiewende wirklich am Herzen liegt, dann sollte sie mehr auf die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger setzen und Kommunen eine verlässliche Planung ermöglichen, anstatt mit pauschalen Abständen den Ausbau der Windenergie komplett zum Erliegen zu bringen. Die Hoffnungen der Erneuerbare-Energien-Branche liegen nun also auf der zweiten Hälfte der Legislaturperiode. Also? Abwarten. Oder ist das so gewollt, um die Kohlenmeiler länger am Netz zu halten?

Die Mobilitätswende wird ausgebremst

Mobilitätswende fängt im Versagen der Bundesregierung an. Klar ist und jeder weis das: Jahrelange wurde nichts bis zu wenig getan. Alles musste sich dem Autoverkehr unterordnen. Die Bahn geschwächt, der Nahverkehr überlastet, teilweise gar nicht vorhanden und die Umstellungen brauchen sehr viel Zeit. Die Bequemlichkeit vieler bekommt dann den Nährboden für so manch andere Behauptung und auch hier wieder die Doppelmoral meist aus purer Dummheit. Was man da alles zu lesen bekommt. Ich selber rolle regelmässig die Augen. 

Und es geht nicht nur mir so. ja, es ist nicht alles perfekt aber es darf und es wird sich entwickeln. Hoffentlich wird es so ´richtig teuer, denn nur dann denkt genau der, der sonst eher blubbert nach. Die Bundesregierung ist natürlich pro Auto, aber die Infrastruktur dafür bekommt sie nicht hin. Für mich kann ich sagen, dass ich sehr gern dann und wann Bahn fahren würde. Allzuoft funktioniert es aber nicht. Die täglichen Radiomeldungen über Probleme bei der Bahn schrecken dann natürlich zusätzlich ab.

Elektromobilität mit vielen theoretischen Behauptungen

Elektromobilität, das nächste grosse Reizwort. Jahrelange Ankündigungen, Widersprüche und zuletzt der sogenannte „Autogipfel“ haben erneut aufgezeigt: Puh. Viel Aufklärungsarbeit von Nöten. Diese Arbeit erleben wir bei unseren Kunenkontakten, die aufzeigen, wie kompliziert es sein kann. Manchmal eben auch eine Art Verzweiflung aufzeigen.

Angeblich, so die Meinung mancher funktioniert das nicht. Komisch. Diese Behauptungen kommen von den Theoretikern. Die, die kaum oder noch nie mir einem Stromer unterwegs waren. Theoretische Annahmen die dann in der Doppelmoral behaupten welcher Irrweg das alles sein soll. OK, es gibt Freaks, Realisten, Theoretiker und Praktiker. Und die Praktiker, so wie wir, erleben die Veränderungen, die noch nicht optimal sind,  aber wir kommen mittlerweile gut zurecht. Auch hier gibt es keine Perfektion. Denn auch die Elektromobilität darf sich entwickeln. Und wissen sie was? Sie entwickelt sich. Und wie. Angeblich gibt es ja keine Ladesäulen. Komisch, ich sehe sie jeden Tag.

Doppelmoral auf vielen Ebenen

Als wir vor über 6 Jahren elektrisch zu fahren war fast nichts. eMobility war kein Thema, die Reichweite gering, kaum Infrastruktur vorhanden. Heute eine Art Paradies und immer lächerlicher, wenn Theoretiker wilde Theorien aufzeigen. Würde ich fahren, wenn es nicht ginge? Nein. Ich fahre auch in den Urlaub. 6811 km erst letztens auf Urlaubstour. Als Test für mich und für andere, die behaupten, dass es nicht gehen würde.

Die Doppelmoral hängt sich dann an Kobalt und Lithium auf, das es keine Ladestationen gibt, nicht genug Strom, weil ja angeblich morgen alle 47 Millionen Fahrzeuge elektrisch sein sollen usw. Absurde Behauptungen und Mythen aus dem Nichts. Die Doppelmoral ist ja so einfach, längst widerlegt und nur, weil so einige Schreiberlinge von anderen abschreiben, statt sich thematisch damit zu beschäftigen, glaubt das so mancher. Leute wacht auf. Die Schlagzeilen des Tages sollen Klicks genieren, die dann von den Werbekunden bezahlt wird. Meist die, die diese These unterstützen. Autobauer gegen eMobilität, Energieversorger gegen Ökostrom usw. Das ist allgemein bekannt. Jeder gegen jeden. Schon ziemlich absurd, aber das ist die Realität.

Gekaufter Journalismus - gekaufte Politik

Immer wieder bekommen wir Anfragen diverser Verlage, die dann für zum Beispiel Spiegel, ntv, stern und Co Artikel schreiben, die nicht als „Werbung“ oder „Anzeige“ gekennzeichnet einen journalistischen Hintergrund haben sollen. Da steht unser Name drin, das man mit uns über Thema A gesprochen hat und so wird das veröffentlicht. Das ist auch der Journalismus von heute. Teuer erkaufte Aufmerksamkeit. Aber mal gleich für alle: Nein, das machen wir nicht.

Die Doppelmoral geht dann erneut über die Regierungsbank. Ein Autogipfel, der die Interessen der Autobauer berücksichtigt, erneut Subventionen für Modelle aufruft, die als Mogelpackung die selben Rechte wie reine Stromer haben. Die Industrie will es so. Schaut man sich das mal genau an, zeugt es nur von verschlafenen Technologiewandel, denn Plug in Hybride tun für das Thema CO2 NICHTS. Diesel wird weiter subventioniert und es wird nicht verstanden, dass wir keine Verkehrswende kriegen, wenn nur 

Wo ist die Selbstverantwortung jedes Einzelnen?

Fahrzeugantriebe getauscht werden, der Verkehr aber weiter zunimmt. Dicke SUV als nächste Mogelpackung sind ein weiterer Diskussionspunkt, der von der eigentlichen Debatte ablenkt. Werden sie teurer, dann ändert sich auch hier das Verhalten, wetten? Hybrid SUV jetzt noch zu fördern ist absurd. Es ändert kein Verhalten.

Was hier stattfindet ist pillepalle, gemischt aus Lügen und Halbwahrheiten und dem Geklüngel der Politik. Das die Grünen immer mehr Zuspruch finden ist nachvollziehbar und sogar gut. Die setzen sich mit der Sache auseinander. Anders als die Regierungsparteien die gefühlt sich auseinandernehmen, in der Sache aber nicht verstehen wollen, um was es eigentlich geht. Es ist sowas wie Sabotage. Aber es gibt auf der anderen Seite zum Glück so viele die verstehen. Es muss und es wird sich was ändern.

JEDER von uns hat aber auch eine Selbstverantwortung. Ganz offensichtlich ist das vielen gar nicht bewusst, dass sie selber eine Menge ändern könnten, wenn sie denn wollten. Es scheint aber für manchen so einfach zu sein, einfach die Realität zu verdrängen und so weiter zu machen wie bisher. Völlig daneben die ewig billige Jammerei. Das geht nicht, das will ich nicht, das mag ich nicht. Die Behauptung von vielen Dingen, die einfach nicht stimmen.

Ein ähnliches Beispiel ist der Tierschutz. Jeder ist jaa so tierlieb und ja wir müssen die Tiere schützen und schlimm ist es auch, wenn Tiere gequält werden. Ein Grossteil derer, die das dann mal so daher sagt, weil es so einfach ist, rennt dann zum nächsten Discounter, um das nächste Sonderangebot des toten Tieres zu kaufen.  Es war ja so günstig. Egal, auf wessen Kosten. Die Beispiele lassen sich prima fortsetzen. In so vielen Themenfeldern, auch bei Energiewende, Elektromobilität und Co. Schwamm drüber. Dummheit im netz ist eben salonfähig geworden.

Welche Veränderungen gibt es bei mir?

Zum Schluss bleibt noch einig Selbstreflexion. Was habe ich getan, welche Veränderungen eingeleitet und wie lebt es sich damit? Bereits vor Jahren haben wir auf ÖKO umgestellt. Ökostrom mit PV Anlage, ÖKO Gemüse vom Gärtnerhof um die Ecke, ÖKOfleisch vom Bauern aus der Region, ÖkoLebensmittel. Aus dem Supermarkt, von regionalen Händlern, Elektromobilität vor 6 Jahren , Verzicht auf innerdeutsche Flüge und soll ich Ihnen was sagen? Es tut nicht weh, die Veränderungen sind normal geworden. Wir verhungern nicht, wir kommen überall hin. Nein, wir haben nicht mehr Arbeit. preislich angepasst ist es nicht teurer, denn klar ist das ÖKOlogie einen echten Preis hat, statt subventionierter Einheitsbrei. Man muss sich schon mal damit beschäftigen, thematisch auseinander setzen. Das schlimme ist: Da genau das nicht die meisten tun kommt wieder nur Doppelmoral raus. Wir haben für alles Zeit, für soviel geben wir Geld aus – und für was für einen Mist manchmal wenn wir ehrlich sind und für eine bessere Zukunft nicht? Ziemlich daneben oder ? Wir machen sicherlich nichts perfekt. Ich lobe uns auch nicht für unsere Anstrengungen. Aber ich kann sagen: Wir tun etwas und das ist eine Menge.

Eine Frage bleibt: Mit wieviel Doppelmoral wollen wir noch den Zeigefinger erheben und so manch eine Behauptung aufstellen, statt uns thematisch mit Veränderungen zu beschäftigen, die sowieso kommen werden, wetten?

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