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Elektromobilität: Die Reichweitenangst mit einem Elektroauto ist im Alltag unbegründet

Elektromobilität im Alltag ist die Mischung aus Begeisterung, Vorurteilen und Mythen ! Aber warum ? Als grösstes Hindernis gilt die theoretische Reichweitenangst.

von Micha | emobicon
 Aber 200.000 elektrische Kilometer in 5 Jahren, die allein ich gefahren bin zeigt auch, das es funktionieren kann. Umdenken, weiterdenken und auf die hören, die sich damit auskennen. Nicht aus der Theorie, sondern aus der echten Praxiserfahrung kann man jedem helfen. Mythen kommen aus der Theorie. Die Sprüche und Argumente kennen wir und auch viele andere Fahrer von Elektroautos. Schnell ist aber auch klar: Strom tanken ist überhaupt kein Problem. Aber wie geht das und was gibt es zu beachten ? Hat man das erstmal raus, ist es im Alltag ganz easy.

Es ist einer jener Punkte, der die meisten Menschen vom Kauf eines Elektroautos abhält: Die im Vergleich zu einem Auto mit Verbrennermotor geringere Reichweite. Die theoretische Annahme wohlgemerkt. Es wird immer das Extreme ins Gedächtnis gerufen, das man mal vor 3 Jahren 600 km zu einer Tante zum runden Geburtstag gefahren ist. Das kommt sicher vor und bedarf einer Überlegung. Im Alltag ist es allerdings größtenteils irrelevant, ob das E-Auto nun 200, 300 oder gar 400 Kilometer weit kommt. Warum das so ist, ist eben leicht erklärt: Im Alltag fahren die allermeisten überschaubare Strecken. Da wo man wohnt, da wo man arbeitet. Das Pendeln im Alltag. Früher hat man getankt. Manche tanken einmal im Monat, andere einmal die Woche. Wir laden unsere Elektrofahrzeuge genau so. Fahre ich längere Strecken, weil ein Kunde gerufen hat, lade ich entlang der Strecke an Schnellladestationen, ansonsten zu Hause oder an der Station von emobicon. Das ist planbar.

Ladestationen braucht man im Alltag selten, denn die meisten Ladevorgänge finden zu Hause oder im Unternehmen statt. Unterwegs und weiter weg von zu Hause nutzt man meistens die Schnellladestationen entlang der Autobahnen | Bild: emobicon

Eine kurze Zeit ist Umdenken angesagt

Beim Elektroauto ist ein Tankstopp nicht mehr nötig. Das Prinzip des elektrischen Tankens gleicht im Grunde dem Aufladen eines jeden Smartphones. Der Vergleich mit dem Handy liegt nahe: Genauso wie ich mein Smartphone jeden Abend auflade, muss eben auch das Elektroauto abends an die Steckdose. Wenn überhaupt, oder eben auch tagsüber, denn wenn man sich das mal anschaut, das ein Fahrzeug mehr steht, als es fährt, kann eben die Parkzeit, Ladezeit sein. Das wird schnell Alltag und schnell normal. Ich selber denke nicht mehr daran.

Viele von uns haben Garage oder Carport. Was liegt also näher, nach dem Aussteigen in Sekundenschnelle, das Kabel der Wallbox zu nehmen, mit dem Elektrofahrzeug zu verbinden und zu laden, während man ins Haus geht. Egal ob am Tag oder Abends wenn man nach Hause kommt.

So hat man jeden Tag die volle Reichweite zur Verfügung. Und nachdem kaum jemand täglich 250 Kilometer Auto fährt, ist die Reichweitenangst größtenteils unbegründet. Auch ist eines klar: Nicht jedes Fahrzeug bietet alles. Muss es auch nicht. Auch beim Verbrenner nicht. Bislang kauften sich alle auch ein Fahrzeug nach dem Bedürfnis, nach den Kosten des Fahrzeuges, nicht nur dem Preis beim Kauf, sondern auch nach den Kosten im Unterhalt.

Ankunft im Unternehmen. Das Fahrzeug steht auf dem Hof im Unternehmen. Parkzeit ist jetzt Ladezeit ! | Bild: emobicon
Ob beim Supermarkt, einem Parkaus, beim Kino oder dem Freizeitpark. Immer öfter kann man auch dort laden. Hier beim Kaufland Iserlohn | Bild: emobicon
Schnellladestation unterwegs auf einer Raststätte an der Autobahn | Bild: emobicon

Die Garage, der Carport, der Mitarbeiterparkplatz werden zur Stromtankstelle

Wer wirklich auf ein E-Auto umsteigt, der muss sich Gedanken über die Herkunft des Stroms und über eine Lademöglichkeit zuhause machen. Ein Elektroauto macht nur Sinn, wenn in der heimischen Garage oder in der Einfahrt eine Lademöglichkeit installiert wird. Die meisten Hersteller bieten dafür eine Wandladestation an, an der das Auto angeschlossen und schnell wieder aufgeladen werden kann. Zwischen 500 und 2000 Euro sollten Käufer für dieses Zubehör mit einkalkulieren. Immer den Einzelfall betrachtet. Zudem ist es meist förderfähig.

Durch eine Förderung können die Kosten zum Teil erheblich gesenkt werden und über geschenktem Geld freut sich doch auch jeder, oder ? Wer sein E-Mobil an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose aufladen will, kann das zwar tun. Allerdings dauert das Laden im Niederspannungsnetz unvergleichbar länger. Zudem sollte steht beachtet werden, das eine Dauerlastfähigkeit möglich ist. Es ist einfacher, als die meisten denken, aber Sicherheit geht vor immer vor, allein schon in Ihrem eigenen Interesse !

Förderprogramme unterstützen die Installation von Ladesäulen

Je nachdem: Wo und wie, ob privat oder sogar für Unternehmen. Förderungen in der Elektromobilität, auch für eine Lademöglichkeit gibt es. Diese sollte man wirklich nutzen, denn es unterstützt den Gedanken: Weg von fossilen Brennstoffen und rein in die Faszination Elektroauto. Jeder hat andere Voraussetzungen, aber in den meisten Fällen ist das was heute möglich ist, auch sinnvoll. Ich unterstütze Sie dabei gern.

Wenn Sie zu Hause nicht laden können, weil Sie kein eigenen Parkplatz haben, ist es ein wenig anders, aber nicht unbedingt ausgeschlossen. Auch diese Herausforderung gibt es. Entweder fragen Sie in Ihrer Kommune oder Ihrem Vermieter, ob er sie unterstützt, in dem Lademöglichkeiten geschaffen werden. Auch dafür kann es Fördermöglichkeiten geben, zum Beispiel hier in NRW:

Antragsberechtigt sind natürliche Personen, Städte, Gemeinden, Kreise oder Zusammenschlüsse von Kommunen aus Nordrhein-Westfalen sowie weitere juristische Personen als

  1. a)  Eigentümer von Mietgebäuden mit jeweils mehr als drei Wohneinheiten,

  2. b)  Besitzer von mehr als vier gewerblich genutzten Kraftfahrzeugen,

  3. c)  Arbeitgeber mit mehr als vier Kraftfahrzeug-Stellplätzen für Mitarbeiter

Immer wieder werden hier auch Förderungen in anderen Bundesländern ausgelobt. Hier eine Übersicht !

Was Sie möchten und was sinnvoll ist, sollte man besprechen, denn die möglichen Lösungen sind ebenso verschieden, als auch die Bedenken von vielen. Und die Angst vor Behörden, den Bürokratismus kann man auch nehmen, denn wir übernehmen den ganzen Papierkram.

Sie wollen es bequem ? Es gibt nichts bequemeres, als zu Hause oder im Unternehmen zu laden, auch weil es so schnell normal wird. Das Akku, am nächsten Morgen oder nach der Arbeit immer voll, wenn Sie es mögen oder müssen. Wussten Sie zum Beispiel, dass das Aufladen Ihres Elektroautos beim Arbeitgeber steuerfrei ist ? Der Steuerfreibetrag entfällt. Den Strom zahlt dann der Arbeitgeber. Sprechen Sie doch mal mit Ihrem Chef oder wir tun es für Sie, wenn Sie mögen. Haben Sie schon einmal an einer Tankstelle den Kraftstoff gratis bekommen ?  Ich früher nie. Warum auch. Auch das und manches mehr gehört heute dazu Elektromobilität zu fördern. 

Elektromobilität ist heute bereits, in den meisten Fällen sinnvoll und vor allem Alltagstauglich !

Zu Hause laden ist meist am günstigsten

Ich weiss zwar nicht, welchen Stromanbieter Sie haben. Erschreckender Weise sind noch sehr viele im Grundtarif eines Anbieters. Sie verschenken viel Geld, aber spätestens, wenn ein Elektrofahrzeug für Ihre Mobilität angemacht ist, sollte man sich auch Gedanken machen, welchen Stromanbieter man nutzt oder welche Möglichkeiten es gibt. Ein Elektrofahrzeug zu laden kostet auch Geld. Nichts anderes an der Tankstelle, wenn Sie für immer höhere Spritpreise immer mehr zahlen müssen. Das günstigste ist dennoch zu Hause zu laden.

Stadtwerke, Versorger unterstützen auch hier immer mehr. Haben Sie schon einmal was von einem Autostromvertrag gehört ? Oder die Kombination von Haushaltstrom und Elektroauto ? Interessant wird es oft, wenn Energieversorger zudem Kombinationen anbieten. Das heisst: Sie beziehen Ihren Haushaltsstrom vom Versorger, er ermöglicht Ihnen das Laden an öffentlichen Ladestationen. Entweder vergünstigt, als Flatrate, manchmal sogar gratis. Es gibt heute schon Möglichkeiten und nicht wenige Versorger arbeiten an Lösungen.  Klar, die wollen Sie als Kunden an sich binden und das „Guddi“ kommt dafür dazu. Das sollten Sie nutzen, aber genau überlegen was passt.

Aufbau einer Ladesäule | Bild: emobicon

Der eigene Strom aus der PV Anlage sollte genutzt werden

Eine weitere, sehr gute Möglichkeit ist es den eigenen Strom aus der PV Anlage zu nutzen. Es macht nicht nur Sinn, weil Sie ökologischer fahren, sondern auch aus Kostengründen. Viele „Alt“ Anlagen sind nach und nach mit den hohen Einspeisegebühren durch. Das heisst, das sich meistens nicht mehr lohnt, das man den Strom aus der PV Anlage einspeist. Warum also nicht selber nutzen ? In einer Kombination mit einem Speicher sogar flexibel. Sie müssen keine Rücksicht mehr nehmen, wann es hell wird und Strom produziert wird. Der Speicher wird mit Strom gefüllt und zum Beispiel abends wenn Sie Ihr Elektrofahrzeug aufladen möchten nutzen Sie die Möglichkeit Ihr Fahrzeug damit aufzuladen.

Auch wenn es für aktuell neue zu errichtende Solaranlagen kaum mehr Geld für die Einspeisung ins Netz gibt, kann sich eine Solaranlage trotzdem lohnen. In der Verbindung mit einem Elektroauto sowieso. Warum das so ist, können Sie HIER nachlesen.

Es gibt keinen Grund Angst zu haben

Vieles ist neu, viele Informationen, die sie hören schlicht falsch und viele Gedankengänge sind einfach unrealistisch. Es gibt viel zu besprechen. Das ist aber völlig normal. Und es gibt viel zu bedenken. Auch das ist normal. Aber ganz klar ist auch: Es ist einfacher, alltagstauglicher als Sie wahrscheinlich jetzt denken.

Die meisten Mythen sind theoretische Annahmen und am meisten schreien die, die keine Ahnung haben und meistens auch nicht haben wollen. Keiner kann ihnen alles versprechen. Muss man auch nicht, oder glauben Sie daran, das ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor sauber ist ? Die Realität und die Fakten kennen wir seit Dieselgate das Thema dazu ist. Man kann es verdrängen oder man kann sich damit beschäftigen. Dann aber doch bitte auf Augenhöhe, entlang der Fakten. 

Glauben Sie ich selber würde seit 5 Jahren und über 200.000 elektrischen Kilometern das behaupten, wenn es nicht so wäre ? Glauben Sie ich würde mich sowohl privat oder beruflich lächerlich machen, wenn es nicht so wäre und glauben Sie ich würde mir jahrelang solch einen Stress machen, wenn es nicht so wäre, wie ich geschrieben habe ? 

Ich beschäftige mich damit. Täglich.

Haben Sie Fragen ?

Der schnellste Weg zu einer guten Lösung beginnt immer mit einem Gespräch.

Rufen Sie uns an unter 02933 8259 959, senden Sie uns eine E-Mail an depta@emobicon.de oder nutzen Sie unser KontaktformularGerne beraten wir Sie umfassend für Ihren Einstieg in die Elektromobilität.

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