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Das Land NRW als Vorreiter in der Ladeinfrastruktur für Elektroautos

Die Neuzulassungen von Elektroautos steigen und steigen.
Dafür braucht es öffentliche Ladeinfrastruktur.
NRW ist da gut aufgestellt und der Ausbau geht gut voran !

von Micha | emobicon

 

2018 könnte das Jahr der Elektromobilität werden: Die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos hat laut Kraftfahrt-Bundesamt im ersten Halbjahr 2018 erneut stark gestiegen – und sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Eine Elektro-Flotte, die in diesem Jahr angesichts der neuen Modelle wie Jaguar i-Pace, Hyundai KONA, Kia Niro, Nissan Leaf und Co noch deutlich größer werden dürfte.

Vor allem der i3, der mit sportlichem Innendesign und empfindlichem Gaspedal echten Fahrspaß verheißt, muss aber je nach Fahrweise alle 180 bis 200 Kilometer an die Ladesäule. Die Ladeinfrastruktur ist in Deutschland jedoch unterschiedlich stark entwickelt. Laut Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft gab es im Sommer 2018 hierzulande knapp 13000 öffentliche Stromzapfstellen. Und Nordrhein-Westfalen ist mit über 3200 solcher Säulen das Bundesland mit den insgesamt meisten Ladepunkten. Rund 1200 dieser Ladesäulen betreibt allein innogy. Spätestens seit Durchführung des Förderprojekts „metropol-E“ für den Einsatz von elektrischen Dienstfahrzeugen in der Metropolregion Ruhr ist vor allem das Ruhrgebiet – mit rund 680 RWE-Ladepunkten noch vor Berlin – gut entwickelt. „Vor allem in Mülheim, Essen und Dortmund stehen die Säulen vielleicht fünf Minuten voneinander entfernt“, versichert Dr. Stephan Hell von der RWE Effizienz.

Schnellladesäulen an Raststätten im Abstand von etwa 100 Kilometern zwischen Köln und Hamburg

Auch für längere Strecken ist eine Lösung in Sicht: Entlang der Autobahn 1 hatte der Energieversorger 2017 ein Pilotprojekt gestartet – mit Schnellladesäulen an Raststätten im Abstand von etwa 100 Kilometern zwischen Köln und Hamburg. „Unser Ziel ist es, auch Ladesäulen an den Raststätten im Ruhrgebiet aufzubauen“, sagt Hell. Der Vorteil dieser Schnellladesäulen: In maximal einer halben Stunde hat sich das Auto genug Energie für bis zu 200 Kilometer geholt. „Die Nutzungsfrequenz ist allerdings noch gering, aber an den Schnellladestationen erleben wir mehr und mehr Ladevorgänge.“

Der Marktanteil steigt stetig

Insgesamt aber steigen die Ladefrequenzen erheblich. Deutschlandweit wurde im bisherigen Jahr 2018 allein beim Essener Energieversorger, der bei den Ladestationen über einen Marktanteil von 40 Prozent verfügt, doppelt so viel Strom geladen wie im Vorjahr. Zwar hinkt Deutschland noch immer Ländern wie Norwegen hinterher, wo manche Busspur zu verstopfen droht, weil sich dort der größte Elektrofahrzeugmarkt des Kontinents entwickelt hat. Aber auch hierzulande hat sich einiges getan. innogy betreibt mit inzwischen über 4800 Ladepunkten das größte intelligente Ladeinfrastrukturnetz in Europa und verspricht den Kunden 100 Prozent Ökostrom, einfache Handhabung und niedrige Kosten. „Wir stellen jedem Kunden nur das in Rechnung, was er tatsächlich verbraucht“, so Hell. Konkret heißt das: Autostrom-Kunden zahlen etwa 4,50 Euro für jede gefahrenen 100 Kilometer.

„Gerade die junge Generation interessiert sich besonders für das Thema E-Mobility. Wir erwarten, dass die Bereitschaft wächst, in diese Richtung zu gehen“, sagt der Produktmanager. So rechnet die Branche damit, dass alleine im Ruhrgebiet bis zum Jahr 2018 etwa 35 000 Elektrofahrzeuge zugelassen sein werden.

emobicon fährt selber tagtäglich rein elektrisch und nutzt auch die Ladeinfrastruktur von innogy. In der Regel erleben wir eine zuverlässige Ladeinfrastruktur, die wir hauptsächlich mit Schnellladesäulen abdecken.

Ansonsten laden wir gut und prima für den Alltag bei uns in der Firma auf unserem Parkplatz.

Neben NRW ist auch Bayern und Baden Württemberg sehr stark in der Ladeinfrastruktur und sehr deutlich können wir bestätigen, das der Ausbau stetig voran geht.

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