KommunenMobilitätNews

Mobilität: Erste französische Stadt führt Tempo 30 ein

Mobilität: Erste französische Stadt führt Tempo 30 ein | emobicon

Weniger Verkehr, weniger Lärm, weniger Emissionen, weniger Unfälle und dadurch mehr Lebensqualität. Das sind die Gründe, warum die französische Kleinstadt Bègles Tempo 30 Zonen für alle eingerichtet hat

von Stefan Blome | emobicon - CoverBild: emobicon

Die 27.000-Einwohner-Gemeinde Bègles südlich von Bordeaux hat als erste französische Stadt ein Tempo-30-Limit für alle Straßen beschlossen. „Ziel ist, dass die Bewohner den öffentlichen Raum zurückgewinnen“, sagte Bürgermeister Clément Rossignol Puech von der Grünen-Partei. 

Es wird immer schlimmer, es wird immer gefährlicher und Fussgänger sollen sich dem Verkehr unterordnen? So will man nicht weiter machen und die Lebensqualität für die Menschen soll wieder steigen.

Mobilität: Erste französische Stadt führt Tempo 30 ein | emobiconScreen: Google

Die Stadtverwaltung hofft zugleich, dass dadurch die Zahl der Verkehrstoten sinkt. Zugleich soll es weniger Emissionen durch Abgase und Feinstaub geben und die Lärmbelastung für die Bürgerinnen und Bürger sinken.

Die kleine Stadt Bègles kämpft wie viele Orte gegen den sogenannten „Navi-Effekt“: Navigationssysteme, die die Kleinstadt als Umfahrung der verstopften Straßen von Bordeaux ausgeben. 

Noch bis September wird es keine Kontrollen geben und man hofft, das durch viel Informationsarbeit zumindest ein Teil der Autofahrer  entschleunigen werden.  

Die französische Kleinstadt könnte ein Beispiel werden, wie man den innerstädtischen Verkehr lenkt und wie man wieder Lebensqualität für die Einwohner vor Ort erreichen möchte. Insgesamt möchte Bègles mehr Verkehrslenkung in der Zukunft denkt auch über eine Citymaut nach.

Quelle: cfr/AFP

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.