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KIA e-Soul – Das Elektroauto mit 64 kWh Akku im 1. Halbjahr 2019 erhältlich

Seit 2014 fährt der Kia Soul auch elektrisch. Die Neuauflage des Elektrofahrzeuges wird ausschliesslich emissionsfrei und elektrisch sein

von Harald M. Depta | emobicon

Kia stellt auf der Los Angeles Auto Show (30. November – 9. Dezember 2018) die dritte Generation des Soul vor. Das kompakte Crossover-Modell soll bereits in der ersten Hälfte 2019 auch in Deutschland verfügbar sein. Bereits bekannt ist, das dieser Soul statt mit Verbrennungsmotoren ausschließlich mit elektrischem Antrieb zu haben sein wird. 

Bilder: KIA

Natürlich moderner und mehr als doppelt so viel Akkukapazität

Wir fahren ihn, die 2. Generation des Soul EV, bereits seit über 100.000 elektrischen Kilometern. Zuverlässig, funktional, mit Spassfaktor. Er geht nicht kaputt, das Akku ist noch immer gut, die ersten Bremsen sind noch in Betrieb, die Wartungskosten sehr gering. Insgesamt können wir sagen, das wir mit dem Soul EV zufrieden sind und dieses Fahrzeug zu unserem Fuhrpark gut passt und von uns allen auch sehr gerne gefahren wird. Es passt einfach.

Foto: emobicon

So ganz neu ist der neue e-Soul von KIA nicht. Denn seit 2014 bieten die Koreaner eine entsprechende Version an. Das war die 2. Generation des Soul, den es mit Benzin oder Elektroantrieb gab. Doch im Vergleich zum bisherigen Soul EV soll die Neuauflage antriebsseitig deutlich besser ausstaffiert sein. So kommt ein neuer Elektromotor zum Einsatz, der 150 kW/204 PS sowie 395 Newtonmeter Drehmoment leistet. 

Bisher waren es 81 kW/110 PS und 285 Newtonmeter. Auch der Energiespeicher wächst deutlich. Statt einer 30-kWh-Batterie kommt künftig ein flüssiggekühlter Lithium-Ionen-Polymer-Akku mit 64 kWh zum Einsatz. Kia verspricht eine entsprechend höhere Reichweite. Da der Verbrauch des e-Soul mit 14,9 kWh pro 100 Kilometer angegeben wird, dürfte eine Batterieladung für über 400 Kilometer reichen. 

 

Offizielle Werte zu Fahrleistungen etc. gibt es Anfang 2019

Bei unserer aktuellen 30 kWh Version kommen wir realistisch auf durchschnittlich 13 kWh Verbrauch pro 100 km, damit dürften die angegeben 400 km Reichweite realistisch sein, was aber natürlich auch vom Fahrverhalten und weiteren Faktoren, wie Akkutemperatur, Wetter etc. abhängt. Offizielle Werte zu Fahrleistungen und Reichweite will Kia Anfang 2019 bekannt geben. Um die Effizienz zu verbessern, kann der Soul rekuperieren, also Bremsenergie in elektrische Energie umwandeln. Dabei hat der Fahrer die Möglichkeit, die Rekuperationsstärke über Schaltwippen am Lenkrad zu variieren. 

Bislang kann man nur im „Drive“ oder „Brake“ Modus fahren, bei „B“ ist die Rekuperation verstärkt, aber auch so recht ordentlich. Grundsätzlich soll es künftig möglich sein, so den Soul ohne Einsatz der Bremsen zum Stehen zu bringen. Zudem soll sich das Fahrzeug am vorausfahrenden Verkehr orientieren, um automatisch maximal energieeffizientes Bremsen zu gewährleisten. Zu den optischen Neuerungen gehört ein im Vergleich zum Vorgänger umfangreich modifiziertes Frontdesign.

CCS Anschluss statt CHAdeMO

Unter anderem schaut die Neuauflage durch deutlich schmalere LED-Scheinwerferschlitze, die, durch eine Chromleiste verbunden, im oberen Bereich der Front eine durchgehende Einheit bilden. Zentral im unteren Bereich gibt es eine große Luftöffnung, die seitlich von schwarzen Inlays mit LED-Nebelleuchten flankiert wird. 

Außerdem befindet sich im Bereich des klassischen Kühlergrills eine kleine Klappe, hinter der sich der neue Schnellladeanschluss für den CCS-Stecker-Standard verbirgt. Bislang hatte man als Schnellladeanschluss ein CHAdeMO. Der Innenraum des e-Soul präsentiert sich ziemlich aufgeräumt. Hebel für die Feststellbremse oder das Getriebe gibt es nicht mehr. Ersteres ersetzt ein kleiner Hebelschalter in der Mittelkonsole, statt eines Schalthebels gibt es einen kleinen Gangwahl-Drehschalter. Das Kombiinstrument besteht aus einem zentralen Farbdisplay, welches seitlich von kleineren, halbrunden Displays flankiert wird, die damit eine klassische Rundinstrumentenoptik andeuten. 

Außerdem befindet sich zentral im Armaturenbrett ein 10,25 Zoll großer Touchscreen für das Infotainmentsystem. Darüber hinaus soll, nach Angaben von KIA, der e-Soul über eine zeitgemäße Sicherheitsausstattung verfügen, die sieben Airbags, Kollisionsverhinderer, Spurhalte- und Spurwechselassistent, Qerverkehr- und Müdigkeitswarner sowie Abstandstempomat umfasst. Außerdem kommt ein neues Telematiksystem namens UVO zum Einsatz, welches den Nutzer unter anderem mit Echtzeitinformationen zu Ladestationen versorgt und es ermöglicht, das Laden zu programmieren. Außerdem beherrscht UVO gängige e-Call-Funktionen.

Wir sind gespannt und werden das Modell sicherlich Probefahren, damit gut vergleichen können und berichten wie es ist und wie es war !

3 Gedanken zu „KIA e-Soul – Das Elektroauto mit 64 kWh Akku im 1. Halbjahr 2019 erhältlich

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