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Elektromobilität: Wenn man zum Einkauf noch GRATIS Strom dazu bekommt

Wie praktisch und genial zugleich. Man fährt zum Supermarkt und kann während des Einkaufs das Elektroauto meistens GRATIS aufladen. Immer mehr Händler bieten an immer mehr Standorten Ladesäulen für Elektroautos an. 

Die Kunden nehmen den Service gerne an, aber auch für den Einzelhändler bieten sich Vorteile. 

von Micha | emobicon

Immer wieder erstaunte Blicke, wenn ein Elektroauto einen speziellen Parkplatz oder Ladeplatz anfährt, sich mit der Ladesäule verbindet und in die Einkaufsstätte verschwindet. Es passiert sogar, das man von anderen Kunden angesprochen wird: „Was kostet hier das Laden?“ Wenn dann die Antwort kommt: „Hier kostet das Aufladen nichts !“ dann meistens grosse Staunen oder die Frage: „Warum kostet das Tanken etwas?“  Umsteigen auf ein Elektrofahrzeug und man kann es genau so nutzen.  

Strom wird meist über eigene PV Anlagen produziert. Deshalb ist es sinnvoll und gut, denn es kostet den Einzelhändler in der Regel, auch dank Förderung.  wenig. Aber sein Image steigt, die Möglichkeit der Kundenbindung wird durch diesen attraktiven Service für Fahrer von Elektrofahrzeugen grösser und für bessere Luft vor Ort durch Mobilität ohne Emissionen sorgt man ganz zufällig auch. 

Eine neue Möglichkeit sich ein neues Image zu geben

Kundenbindung heisst das neue Zauberwort. Nicht nur mit einem attraktiven Angebot des Händlers wird man Kunden zum Kaufen animieren, sondern immer mehr Fahrer von Elektroautos verbinden das Einkaufen, mit dem Aufladen des Elektrofahrzeuges und das sogar sehr oft GRATIS. Diese Möglichkeit, die es anfänglich nur an ausgewählten Standorten von ALDI Süd vorhanden war, wo der Slogan „Sonne tanken“ ein ImageProdukt des Discounters  wurde, wird mehr und mehr etabliert. 

Der Tankstopp zusätzlich zum Einkauf kann entfallen, wenn der Kunde das Elektroauto auf dem Parkplatz des Supermarktes nachladen kann. Ein Service, der natürlich gerne angenommen wird. Der Betreiber des Supermarktes hat neben der Kundenbindung einen weiteren Vorteil. Durch den Ladevorgang des Autos wird auch die Verweildauer im eigenen Laden erhöht. Der Standort ist auch deshalb attraktiv, weil es bei vielen Einkaufsparks zum Beispiel Cafés gibt oder das man, auf Grund des Ladevorganges etwas länger im Geschäft bleibt. 

Der Umsatz könnte sich erhöhen, denn hat man mehr Zeit, schaut sich mehr Produkte an und hier und da ein Produkt mehr im Einkaufswagen, erhöht die Wahrscheinlichkeit mehr Geld im Laden zu lassen. Längere Spaziergänge durch die Regale bedeuten einen praller gefüllten Einkaufswagen und zusätzlich die höhere Wahrscheinlichkeit den Kunden dauerhaft an sich zu binden. 

Kaufland, Aldi, IKEA und Co bauen kräftig aus

Kaufland, wie der Discounter Lidl Teil der Schwarz-Gruppe, hatte Ende 2017 die Bereitstellung von 100 Schnellladestationen bis zum Jahr 2018 angekündigt. Jetzt hat der Einzelhändler mit 660 Filialen die 70. Säule vor seinem Markt im hessischen Pfungstadt in Betrieb genommen. Jetzt soll es auch schneller  gehen. Bis zum kommenden Jahr soll bereits die 100. Säule aufgestellt sein. Vorbildlich. 

Unternehmensmutter LIDL zögert noch und nimmt sich offenbar ein wenig mehr Zeit. Bis 2019 sollen 100 Märkte Ladestationen erhalten. Dort wo man Ladeeinrichtungen aufgestellt hat, sieht man immer öfter Fahrzeuge beim Aufladen. Eine win win Situation.

Lukrativ sind die Förderungen des Staates

Die Möglichkeit, Image zu verbessern, Kunden zu binden ist  ein Baustein für viele Unternehmen. In der Vergangenheit gab es auf staatlicher Ebene durch attraktive Förderungen viel Geld dafür hier aktiv zu werden.

… übrigens: Ab Oktober gibt es wieder neue Fördermöglichkeiten für Unternehmen. Dazu gehört auch die Förderung von Ladeinfrastruktur. Wir werden ausführlich darüber berichten. Informationen erhalten Sie dann HIER. Wir unterstützen Sie gern beim Vorhaben für Kunden oder Mitarbeiter Lademöglichkeiten zu schaffen. Informationen dazu erhalten Sie HIER.

Der Druck steigt attraktiv zu bleiben und neue Kundengruppen zu erschliessen. REWE und Tochter PENNY sind da noch zögerlich und nur vereinzelt findet man Ladestationen an den Märkten, dagegen haben Einkaufszentren immer mehr erkannt, das man mit Lademöglichkeiten Käufer anlocken kann.

Der Aufbau von Ladeeinrichtungen auch für andere Unternehmen interessant

Es sind die Kleinigkeiten die es offensichtlich ausmachen, denn ob der Freizeitpark, hier und da ein Restaurant, ein Zahnarzt oder  die Berufsschule. Immer mehr Einrichtungen bauen Ladestationen auf. Ob für die eigene Nutzung oder für Kunden. Sehr unterschiedlich sind die Möglichkeiten, die genutzt werden. Aber da der Aufbau von Ladeinfrastruktur fast überall gefördert wird, lohnt es sich genauer hin zu schauen und die Möglichkeiten der Förderung zu nutzen. Wir unterstützen Sie dabei, wenn Sie mögen !

Auch so kommt die Elektromobilität voran, wenn Sie sichtbar ist, denn sehr oft hören wir: „Wir haben noch nie eine Ladesäule gesehen.“  Jetzt kommen Sie und werden dadurch sichtbarer !