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E-Auto-Steuer und Fahrverbote – Änderungen ab 2019

Mit dem neuen Jahr treten neue Regeln und Vorschriften für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer in Kraft. Hier eine erste Übersicht zu Dienstwagen Steuer und Fahrverboten !

von Heide | emobicon

Ab Januar 2019 - Steuervorteile für Elektroautos als Dienstwagen

Bis zum 31. Dezember 2021 gilt für Elektro- oder Hybridfahrzeuge der halbierte Steuersatz von 0,5 Prozent. Bisher mussten Arbeitnehmer ihren Dienstwagen monatlich mit einem Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern.

Ein Beispiel:

Mit 21.350 Euro ist der Golf 1.0 TSI deutlich günstiger als der 34.900 Euro teure e-Golf.
In beiden Fällen handelt es sich um den Listenpreis der Grundausstattung. 

Bei der 1 Prozent Regelung ergibt sich für den Dienstwagenfahrer folgendes:

Golf 1.0 TSI – 21.350,00 € = 213,50 €
also 1 Prozent zu versteuerndes Einkommen

e-Golf: 34.900,00 € = 174,50 €
nur 0,5 Prozent zu versteuerndes Einkommen

Ab Juli 2019 - Warnsignale für Elektrofahrzeuge

Nach der EU-Verordnung 540/2014 müssen neu zugelassene Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge ein akustisches Warnsignal haben. Das Acoustic Vehicle Alerting System, kurz AVAS, ertönt bis zu einem Tempo von 20 km/h und beim Rückwärtsfahren. Es soll die Sicherheit von Fußgängern, Sehbehinderten und Radfahrern erhöhen.

Genau zwei Jahre später gilt die in Artikel 8 festgehaltene Regel für alle neuen Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

Bereits heute gibt es diese Warnsignale bzw. Sounds bei vielen Elektrofahrzeugen !

Ab 2019 - Online Zulassungen

Im Laufe des Jahres soll die Zulassungen von Kraftfahrzeugen endlich online möglich sein. Abmeldungen und Wiederzulassungen sind derzeit bereits unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Nach der neuen Verordnung sollen nun auch Erstzulassung, Umschreibungen und Adressänderungen möglich sein. Die Regelung soll nach Zustimmung von Bundesrat und Bundestag im Laufe des Jahres in treten. Nutzer benötigen dann für den Online-Service einen Personalausweis mit Online-Funktion.

Ab 1. Januar 2019 - Fahrverbote in Stuttgart

Im gesamten Stadtgebiet von Stuttgart gilt zum Stichtag ein Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge mit Euro 4-Abgasnorm oder schlechter. Für Anwohner und Handwerksbetriebe gilt eine Übergangsfrist bis zum 1. April 2019. Nicht unter das Verbot fallen Taxis, Reisebusse, mit entsprechendem Kennzeichen sowie Einsatz- und Hilfsfahrzeuge. Das Bußgeld beträgt 80 Euro. Es wird kontrolliert werden !

Ab Februar 2019 - Fahrverbote in Frankfurt

Voraussichtlich innerhalb der derzeitigen Umweltzone gilt ein Fahrverbot für Diesel-Autos mit der Abgasnorm Euro 4 oder schlechter. 
Derzeit hat man das Urteil des Verwaltungsgerichts zwar angefochten, allerdings sagen Experten ein Scheitern der Beschwerde voraus ! Ab September 2019 wird zudem das Fahrverbot auf Fahrzeuge mit EURO 5 ausgedehnt !

2019 - mögliche Fahrverbote in zahlreichen weiteren Städten

Auch wenn man sich wehrt, die Kommunen, Bezirksregierungen und die Länder werden nicht drum herum kommen, Fahrverbote zu erlassen. Im Ausland gibt es bereits kaum bekannte Fahrverbote zu Zufahrtbeschränkungen in immer mehr Städten. Zum Beispiel Brüssel, London, Paris, Amsterdam u.a.

Auch deshalb ist es ratsam, sich vorher zu informieren !

Wir werden diese Information hier immer wieder überprüfen, ggf. aktualisieren. Das Sie informiert bleiben !

TIPP: Nutzen Sie doch einfach die zahlreichen Förderungen.
Zum Beispiel eine Umsetzungsberatung durch emobicon.

Unverbindliche Informationen dazu erhalten Sie HIER !

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