Ladeinfrastruktur: EnBW nutzt Parkplätze bei TOOM Baumärkten

von | 11.11.2020 | Ladeinfrastruktur | 0 Kommentare

Ladeinfrastruktur: EnBW nutzt Parkplätze bei TOOM Baumärkten
Bild: emobicon

Auf zum Baumarkt. Während des Einkaufs bekommen Nutzer von Elektrofahrzeugen zukünftig an vielen toom Baumärkten in Deutschland Energie für das Elektrofahrzeug. Möglich macht das die EnBW, die bereits heute das größte Schnellladenetz in Deutschland betreibt und ihre High Performance Charger (HPC) nun auch an toom-Standorten errichten wird. Mit einer durchschnittlichen Leistung von bis zu 300 Kilowatt ermöglichen diese, in nur rund fünf Minuten Strom für bis zu 100 Kilometer Reichweite zu laden. In einem ersten Schritt stattet EnBW rund 30 Standorte aus. Staatlich gefördert. Die Ladesäulen liefern dabei 100 Prozent Ökostrom. Auch andere Baumärkte sind beim Aufbau von Ladeinfrastruktur an den Standorten aktiv, meistens mit Unterstützung von Infrastruktur –  Betreibern. Gut genutzt werden ferner die Ladestationen an vielen Supermärkten, die in Kürze mit der Kostenpflicht beginnen. Das kostenlose Aufladen ist dann nicht mehr möglich. Es macht Sinn: Während des Einkaufs, bei dem das Fahrzeug sowieso auf dem Parkplatz steht kann es geladen werden. Zu den Pionieren gehört dabei ALDI Süd, die nun auch mit dem Schwesterunternehmen ALDI Nord ein grosses Ladenetz aufbauen werden. Auch emobicon® unterstützt hier tatkräftig mit und ist mitten in den Vorbereitungen.

Alltagstaugliche Infrastruktur soll der Elektromobilität helfen

EnBW ist auf Zack. Neben dem stetigen Ausbau der flächendeckenden Tätigkeit will das Unternehmen bis spätestens 2035 klimaneutral werden. Zunächst in Baden Württemberg – jetzt praktisch überall kann man die blau weissen Ladestationen antreffen und per EnBW Lade App oder Karte nutzen. Auch zahlreiche Partnerschaften wie dem ADAC oder dem Autobauer HYUNDAI nutzen die Möglichkeiten eines immer besser funktionierendem Systems – übrigens auch schon über deutsche Grenzen hinaus. Ganz klar: Der Strom kommt immer aus erneuerbaren Energiequellen. 

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur kommt voran

Auch für stationäre Händler lohnt es sich an seinen Standorten Flächen zur Verfügung zu stellen. Elektromobilität ist ein Thema, mit dem sich das Kölner Unternehmen seit Längerem beschäftigt. „Uns ist wichtig, auch unseren Kunden das Laden ihrer E-Autos an unseren Märkten zu ermöglichen“, erklärt Jörg Krawinkel, Bereichsleiter Immobilien bei toom. „Wir freuen uns, dass wir dieses Vorhaben nun mit der EnBW gemeinsam in die Tat umsetzen können, die führend im Bereich Schnellladen ist.“ Das gemeinsame Projekt zum Ausbau der Schnellladeinfrastruktur ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Elektromobilität flächendeckend verfügbar zu machen.

Schon heute betreibt die EnBW mit knapp 450 Schnellladestandorten das größte Schnellladenetz in Deutschland. Bis 2021 soll der Ausbau rasant weiter gehen. Ziel sind 1.000 Standorte mit bis zu 3.000 Ladepunkten. „Im Durchschnitt nehmen wir momentan täglich einen neuen Schnellladestandort in Betrieb“, so EnBW Sprecher Sillober. „Neben Raststätten und Tankstellen entlang von Autobahnen sind vor allem auch Knotenpunkte im und um den urbanen Raum herum wichtige Standorte, um hohe Ladeleistungen zur Verfügung zu stellen. Genau hier wird sie benötigt– und ist damit insbesondere für Nutzern wichtig, die keine private Ladestation zu Hause haben. So treiben wir gemeinsam mit starken Kooperationspartnern wie toom die nachhaltige Mobilitätswende voran.“

Auch Wettbewerber wie IONITY und INNOGY sind auf Zack. Grosszügig gefördert und der Rückenwind durch eine immer stärkere Nachfrage treibt das Thema Ladeinfrastruktur in Deutschland voran. Es liegt auch daran, dass immer mehr Modelle auf den Markt kommen und die Zulassungszahlen bei Elektrofahrzeugen und Plug in Hybriden  zuletzt deutlich gestiegen waren. 

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Plug in Hybride können hier nicht laden

Vorteil bei den HPC Ladern von EnBW: Der CCS Standard, der es ermöglicht, das keine Plug in Modelle die Ladesäulen blockieren, denn deren Lademöglichkeiten beschränken sich meistens auf den Typ 2 Stecker mit deutlich reduzierten Ladeleistungen. Ob Lösungen mit Typ2 Stecker aufgebaut werden wurde nicht bestätigt. Spannend ist das Thema ohnehin. Wir unterstützen auch viele Unternehmen beim Aufbau von Ladeinfrastruktur. Es ist praktisch, denn Mitarbeiter könnten Ihre Elektrofahrzeuge vor Ort laden. Das ist besonders interessant, wenn Mitarbeiter im privaten Bereich keine eigene Ladestation haben. Der Bedarf ist hier deutlich und insbesondere durch die Förderungen lohnt es sich doppelt jetzt darüber nachzudenken.

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Über mich: eMobil Experte | Coach | Projekt Planer bei emobicon®

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Autor: Harald M.

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