IONITY: Beschwerde bei der Wettbewerbszentrale eingereicht

von | 02.02.2020 | Ladeinfrastruktur | 12 Kommentare

Der Ärger über IONITY ist gross. Und trotz aller Emotionen sollte man hier nüchtern bleiben. Ich habe nun erstmal Nägel mit Köpfen gemacht und bei der Wettbewerbszentrale eine Beschwerde eingereicht und um Überprüfung des Preismodells, der Diskriminierung und des Roamingverhaltens für andere Anbieter gebeten. Ich will emotionsfrei verstehen, was passiert ist, bevor ich möglicherweise einen Rechtsanwalt einschalte.

von Harald M. Depta | emobicon - CoverBild: emobicon

Als ich vor vielen Jahren mein ersten Elektrofahrzeug an damals wenigen öffentlichen Ladesäulen aufladen wollte war es ein Chaos. Bis zur ersten „Normalisierung“ hatte ich rund 50 Ladekarten, dafür konnte ich vielfach gratis aufladen. Ein wenig Licht am Ende des Tunnels gab es, als die Verbünde sich verdichteten, das Roaming das einfache Laden ermöglichte. Dann kam IONITY und der Aufbau von  Ultraschnellladern im europäischen Raum – aus einem Konsortium verschiedener deutscher Hersteller entstanden (plus Hyundai) die ähnlich wie das Tesla Supercharger Netz schnelles Aufladen für alle, insbesondere in Autobahnnähe zu ermöglichen. Eine hochsubventionierte Zukunftsidee, auch um TESLA Paroli zu bieten. Der Start bei IONITY recht cool, denn mit 8 € pro Ladevorgang war es insbesondere für Elektrofahrzeuge mit grossem Akku interessant. Dann: Bums. Ab sofort zahle ich 0,79 € pro Kilowattstunde Strom, wenn ich direkt über den IONITY Zugang genau dort aufladen möchte. In den ersten Roamingmodellen ist es nicht besser. Es ist nicht akzeptabel. Ein Geschmäckle setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich hab da mal gehandelt. Wird es Reaktionen geben? Abwarten!

Transparenz fehlt

Es geht nicht um Neid und es geht auch nicht darum, dass man für Ladevorgänge zahlen muss. Es geht darum sich abgezockt zu fühlen und es geht darum, dass keine wirkliche Transparenz herrscht. Die darf ich erwarten. Ähnlich wie beim Tanken erfahre ich einen Steueranteil und ich entscheide wann ich wo tanke. Gut, ich tue es nicht mehr und bin froh, aber wie kann ich mich verhalten, wenn ich das erlebe – was ich erlebe ?

Im Moment meide ich IONITY  bewusst. Und wir Verbraucher haben es in der Hand. Mit jammern erreiche ich nichts – verschenkte Energie. Ich kann aber zeigen, dass ich damit nicht einverstanden bin.

Das sich nun hinter den Kulissen einiges tut darf angenommen werden,. Das ich aber im wesentlichen was ändern, daran glaube ich derzeit nicht. Die mögliche Konkurrenz ist derzeit noch zu klein. Dass heisst: Es gibt von anderen eben noch nicht die Auswahl der ultraschnellen Lader, die ich dann und wann zum Nachladen brauche. Gut, dass sich Elektromobilität entwickelt, aber so?

EU Subventionen für Diskriminierung?

Dieser Preisanstieg bei IONITY dürfte wahrscheinlich juristisch interessant sein. Ganz einfach gesagt, geht es ja auch darum, ob Kunden diskriminiert werden – und ob es sein kann, dass EU-Subventionen dieses Ergebnis haben dürfen. Denn der neue Tarif bevorzugt Automarken, die an Ionity als Aktionär beteiligt sind. Kunden von Marken, die diesem Konsortium nicht angehören, zahlen deutlich mehr als das Doppelte. 

Ausserdem und das ist einer der Widersprüche werden Fahrer von japanischen Elektro- oder Plug-in-Hybridautos bei Ionity gar ganz ausgeschlossen. Denn Ionity verlange von den Standortpartnern, dass keine Chademo-Stecker – der japanische Lade-Standard – oder ergänzende Ladebetreiber vor Ort toleriert werden. Schlimmer noch, denn eine beschränkte Ladeleistung für bestimmte Fahrzeugtypen gehört scheinbar ebenso zur Diskriminierung. Ausserdem muss überprüft werden, ob ein Vertragspartner, der eine Ladestation betreibt, unterschiedliche Preise anwenden und gewisse Marken benachteiligen oder ausschliessen dürfe. Gilt die Ladesäulenverordnung nicht für alle oder wie kann man das sonst verstehen?

Noch kurioser ist die Situation auch, weil andere Anbieter, die Zugang zum Netzwerk haben wollen einen hohen Einstiegspreis haben. Das es auch hier in den letzen Monaten viel Wirbel gab und auch bei anderen das Roaminggeschäft ein Risikoreiches war zeigte sich, weil viele Anbieter sich untereinander scheinbar nicht mehr trauten. Viele Angebote, Tarife verschwanden, wurden eingeschränkt oder klammheimlich beendet. Der Beginn einer neuen Chaos Runde. Mit Wettbewerb hat das im Grunde nichts zu tun.

Beschwerde bei der Wettbewerbszentrale gestellt

emobicon reicht Beschwerde über IONITY ein
Ich habe Beschwerde bei der Wettbewerbszentrale eingereicht und bitte um Überprüfung der Sachlage und des Wettbewerbs | Foto: H.M. Depta

Ich habe nun Beschwerde bei der Wettbewerbszentrale gestellt. Es gibt klar Handlungsbedarf. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Sache sich so verselbstständigt hat und man tatsächlich glaubt damit durch zu kommen. Eine mögliche juristische Bewertung scheue ich ebenso auch nicht – aber alles schön der Reihe nach. Pauschal nichts sagende Aussagen, wie sie von IONITY in den Medien verbreitet werden, überzeugen mich nicht. Wischiwaschi und eher das Gefühl Beruhigungspillen zu verteilen, in dem man nicht wirklich was sagt oder sich versteckt, in dem man dieses und jenes nicht sagen dürfte. Hmm, aus Marketinggründen? Aus meiner Sicht müssen sie sich anderen Fragen stellen, deshalb die Beschwerde.

Wofür gibt es Subventionen in Millionenhöhe?

Ich glaube zudem, dass die EU sich daran stören müsste. Ist das im Sinne der Beihilfe, der Verordnung und Bedingungen für die Subventionen in Millionenhöhe? Klar dürfte zudem auch sein, dass IONITY mit diesem neuen Preismodell Kunden verwirrt. Denn die Frage die sich nun stellt: Ist dieses Preismodell gerecht oder macht es die Elektromobilität wieder deutlich teurer?

Ich habe auch beim Bundeswirtschaftsministerium nachgefragt, wie man zu den Neuigkeiten von IONITY und deren Preispolitik steht. Ich habe nach Schweigen nachgehakt und noch ein drittes Mal fragen müssen. Eine kurze Antwort war, das man sich derzeit nicht dazu äussern möchte. Aha. Warum das ? Ist man hier etwa verschnupft? Ich dachte, ich mach es dann nochmals – ein wenig konkreter. Fragen nach Diskriminierung, Förderungen, Subventionen, das übliche halt – es kam gar keine Antwort mehr. Wohl gemerkt: Diese Beschwerde ist meine Beschwerde, als Privatmann, als Fahrer eines Elektrofahrzeuges und Fragen darf man doch haben, oder? Darf ich, wenn denn überhaupt, mit einer Antwort des BWMi rechnen oder wird meine Frage an die IONITY Pressestelle Übersand, die dann antworten? Ich warte mal ab und werde berichten.

 

Ist TESLA Schuld an dem Handeln von IONITY?

Etwas anders müssen wir die Situation betrachten, wenn man an TESLA denkt. Denn dieser Vergleich hinkt. Wir müssen erstmal was richtigstellen. JA, auch Teslafahrer nutzten sehr häufig das wachsende Angebot von IONITY für 8 Euro pro Ladevorgang richtig günstig aufladen zu können. Jetzt spricht man gern von der Diskriminierung von Tesla Fahrzeugen. 

Tesla Fahrer können ja zu humanen Preisen an den hauseigenen Tesla Superchargern aufladen. Um die 33 Cent pro Kilowattstunde werden aufgerufen – in Europa meist etwas weniger. Eine wünschenswerte Kooperation mit Tesla beim Aufbau eines Ladestations-Netzwerkes für alle  lehnten vor Jahren alle andere Hersteller ab. Also sind Tesla Ladestationen nur für Tesla Fahrzeuge. Ist das Diskriminierung?

Der entscheidende Unterschied zwischen IONITY und TESLA ist in Subventionen zu sehen. In viel Geld, in vielen Millionen Euro, die TESLA für den Aufbau seines Supercharger Netzes nämlich NICHT erhalten hat. 

IONITY sollte der Elektromobilität nutzen

Das von IONITY vorgestellte und koordinierte europäische Ultraschnelllade-Projekt EUROP-E ist das von IONITY koordinierte Ultraschnelladeprojekt und bekommt fast 40 Millionen Euro Subventionen – rund 20 Prozent der Gesamtkosten. Für diese Millionen wurde ausgehandelt, dass IONITY  in 13 EU-Staaten insgesamt 340 High Power Charger (HPC) aufbaut und betreibt. Noch spannender die Tatsache, das IONITY zumindest weitere Millionen aus Deutschland erhält – aus Fördermitteln des Bundes. Derzeit geht man von mindestens rund 300 Millionen Euro aus. Mit dieser Förderung sollen in Deutschland rund 250 dieser HPC Ultraschnelllader aufgebaut werden. 

Subventionen deutscher Hersteller zum Nachteil des Marktes?

Der Schlag sitzt. Nach wie vor: Elektroauto fahren, ist teuer, noch teurer, zu teuer. JA, wenn man dem nachgibt, was IONITY will. Viel Geld für das Laden an seinen Stationen auszugeben. Was ist mit den Alternativen? Hmm, erstmal abwarten. Jetzt ist wieder Bewegung im Markt – nur die Richtung scheint noch nicht festzustehen. FASTNED  ALLEGO  ENBW sind zu unterstützen. INNOGY stellt sich, auch namensbereinigt künftig neu auf und für Tesla Fahrer ist Tesla gut – war es auch schon immer. 

Und IONITY?  Sie gehören abgestraft. Sie kassieren Ihres und mein Steuergeld. Jeder nicht transparente Ladevorgang dort wird sie bestätigen und keinen Handlungsdruck erzeugen. Schon wieder müssen wir ganz offensichtlich den Klüngel der deutschen Automobilindustrie und der deutschen Politik ausbaden. Nicht nachgedacht, wird das der Elektromobilität schaden – zumindest dann wenn man diesen Kurs nicht korrigiert. 

Andere werden die Sieger sein

Wer ist IONITY eigentlich? Ein Betreiber für bestimmte Fahrzeugmarken, die Steuergelder von allen bekommen oder ein Infrastruktur Betreiber von allen für alle? Die Fördergelder im Sack und man will aufzeigen: Wir haben jede Menge Ladevorgänge bereits ermöglicht. Stimmt wohl, aber von wem? Die Mehrzahl der Ladevorgänge dürfte von TESLA Fahrzeugen stammen. 2019 wurde das Model 3 eingeführt und die anderen Hersteller? Haben kaum Fahrzeuge am Markt.

Und nun ? Klar ist nun: Sieger dürfte TESLA sein. Sie profitieren von diesem Chaos. Zudem funktionieren die Supercharger heute sehr verlässlich – man kommt überall in Europa an sein Ziel und der Preis ist fair und transparent. Alles das was man von IONITY hätte erwartet, wenn denn alle Beteiligten aus Wirtschaft und Politik gewollt hätten, das Elektromobilität ein Baustein der Zukunft sein wird. So wird das jedenfalls nichts. 

Das man mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur zu Änderungen kommen musste war klar und auch klar war zumindest mir, dass der Ladevorgang mit einer entsprechenden Ladeleistung teurer sein wird. Klar war mir auch, dass Bequemlichkeit kostet. Es ist nichts anderes als der Tankvorgang an einer Raststätte, wo man weiss es kostet mehr, als paar Kilometer entfernt an einer Tankstelle in einem Ort. Man kann es aber auch nüchtern und rechnerisch betrachten und dann ist es ein Schuh, der nicht mehr passt.

Ziemlich daneben sind auch die neuen Modelle einer Grundgebühr, die man abdrücken soll – zum Vorteil für den Anbieter – zum überwiegenden Teil als Nachteil für den Nutzer zu sehen. Das sollte sich jeder nicht doppelt, nein dreimal überlegen. Für die allerwenigsten dürfte das ok sein. Das betrifft die Ladekarten der Hersteller, wie AUDI, Porsche, BMW und Co – aber eben das Angebot von Plugsurfing, die frecher Weise auch noch Flatrate sagen – aber mit Flatrate nichts zu tun haben – denn die geladene kWh kostet zu der Grundgebühr.

Bleibt zu hoffen, dass viele sich in einer Beschwerde bei der Wettbewerbszentrale zurecht um Transparenz bemühen und das bekommen, was IONITY derzeit nicht liefert: Antworten.

12 Kommentare

  1. Karl-Heinz Neumann

    Ich stimme diesem Beitrag komplett zu. Was IONITY gemacht hat, ist zurück zu nehmen.

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  2. Reiner Strehlke

    Gute Idee. Schlüssig argumentiert. Werde ich auch machen.

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  3. Plümich

    Die Beschwerde über die fragwürdige Preisexplosion bei Ionity mit all ihren intransparenten Facetten wirft die richtigen Fragen auf.

    Ich kann mich den Ausführungen des couragierten Verfassers Depta nur anschließen!

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    • emobicon | Die eMobil Berater!®

      Hallo Herr Pluemper
      in der Tat – die Liste der Fragen wird eher grösser und Antworten die ein Verstehen ermöglichen gibt es derzeit nicht.
      Auch deshalb hat unserer Herr Depta – übrigens völlig privat mal die Wettbewerbszentrale informiert und um Überprüfung gebeten. Wir unterstützen das, deshalb hat er auch dieses Blog Beitrag verfasst.
      Sobald es Rückmeldungen gibt, werden wir mit einem Beitrag darüber informieren

      Mit freundlichem Gruss Stefan Blome

      Antworten
  4. Micha

    Das ist doch lächerlich. Nach der Logik dürfte auch kein einziger Steuereuro an Fördergeldern für Teslas GF4 bezahlt werden. Denn die kommen auch vom Steuerzahler der nichts von Tesla hat, ein anderes BEV fährt oder gar Verbrenner. Niemand wird gezwungen mit einer „Fremdmarke“ adhoc bei ionity zu laden. Er kann es aber im Notfall tun, und zahlt dann eben 79 Cent. Bei Tesla kann ich nicht mal für 100 Cent laden im Notfall. Warum verkauft Tesla nicht nicht einfach auch allen anderen mit ccs Steckerkompatibiltät Strom? Dafür brachen sie ja keinen Deal mit anderen Herstellern. Das ist doch nur ein vorgeschobenes Argument. Wenn dann bitte alle nach gleichem Maßstab beurteilen… sonst ist es lächerlich.

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    • emobicon | Die eMobil Berater!®

      Hallo Micha

      Was bitte ist Schwachsinn? Erstmal verwechseln sie einiges, denn die FF von Tesla und IONITY haben nichts gemeinsam. Es geht um Ladestruktur und hier hat Tesla bereits VOR der Ladesäulenverordnung aufgebaut – übrigens OHNE Steuergeld als Förderung. Eine Beteiligung anderer Hersteller wurde stets von denen abgelehnt.
      Tesla ist für Tesla und weil keine Steuergelder geflossen sind ist der rechtliche Anspruch ein völlig anders als bei IONITY die mit 3 stelligen Millionen Beträgen von der EU und vom Bund arbeitet. Die Ausgrenzung ist überprüfungswürdig, denn hier gelten andere Vorschriften. Warum soll Tesla, die keine Förderung bekommen und rechtlich nicht die LSV gilt anderen Fahrzeugen im Nachgang anbieten was diese vorher angeboten bekommen hatten?
      Lächerlich wäre nur wenn es kein Gehör für diese Situation gibt und die Überprüfung ist legitim und wir werden sehen wie Behörden reagieren werden.
      Gruss H.M. Depta | emobicon

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      • Reiner Strehlke

        Wenn auch nicht immer, so stimme ich hier emobicon vollständig zu. Den Vorständen (nicht den Ingenieuren!) der deutschen Hersteller fällt nichts anderes mehr ein, als in ihrer Unfähigkeit sich den neuen Gegebenheiten zu stellen, nach Steuergeldern zu rufen. Diese werden dann 1:1 an die Aktionäre weitergegeben und uns wird weiter der Mist aus den letzten 150 Jahren aufgeschwatzt.
        Das ist der Skandal. Nokia, Kodak usw. lassen grüßen. Das wirklich traurige daran ist, dass vor allem wir Deutschen dem Schwachsinn auch noch auf den Leim gehen und wahrscheinlich die Letzten sind, die mit dem Verpesten unseres wichtigsten Lebensmittels aufhören werden. Aber dann wird es längst zu spät sein.

        Antworten
        • emobicon | Die eMobil Berater!®

          Herr Strehlke, danke für Ihre Info.
          Fest steht schon mal – es ist komplizierter als man denkt. Aber die meisten wollen sich die Rosinen raus picken und sehen kaum die Zusammenhänge, die aber wichtig sind um alles auch verstehen zu können. Wir werden sehen, wie die Behörden reagieren. Wenn ich Unrecht haben sollte gebe ich das gern zu, aber ich glaube kaum dass die mit allem durchkommen werden – aber die Sache ist entsprechend komplex. Fataler wäre die Annahme das es wieder so gestrickt ist um die deutsche Industrie zu stützen – aber dann beisst es sich auch, weil zum Beispiel der eGolf aus dem VW Konzern kein Anrecht auf die VW Ladekarte hat – ebenso Modelle anderer Hersteller die nicht in die jetzige Auslieferung rutschen. Fatal und nicht akzeptabel

          Gruss H.M. Depta | emobicon

          Antworten
      • TL431

        “ Eine Beteiligung anderer Hersteller wurde stets von denen abgelehnt.“
        Wie Micha schon geschrieben hat: Sie brauchen keinen Deal mit anderen Herstellern.

        „Warum soll Tesla, die keine Förderung bekommen und rechtlich nicht die LSV gilt “
        Ob die LSV bei Tesla nicht gilt, ist rechtlich fragwürdig.
        Es spielt bei Ionity auch gar keine Rolle ob Steuergelder geflossen sind, sie müssen sich trotzdem an die LSV halten.

        PS: Ich hoffe das mein anderer Beitrag bald freigeschaltet wird.

        Antworten
  5. T-K-P (Tausend-Kilometer-Peter)

    Ich erinnere mich, dass die Hersteller des Konsortiums schon vor dem Aufbau der ersten IONITY Säule einen Preis von 85 Cent pro kWh als kostendeckend genannt haben für diese 350kW-Säulen, die ultraschnelle Ladung mit bis zu 800V ermöglichen und wo ein Standort mit 4-6 Säulen inkl. Trafo‘s und Mittelspannungsanbindung 600.000 bis eine Million Euro kostet. Da kann der neue Ad-hoc Preis wirklich nicht überraschen. Es war schon immer etwas teurer schnell zu fahren. Und der Ladevorgang auf Langstrecke gehört ab sofort dazu.

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    • emobicon | Die eMobil Berater!®

      Hallo TKP.
      Klar ist uns schon lange, das der Ladevorgang an Autobahnen und schnell teurer sein wird als Standards wie 22 kW AC oder 50 kW DC. Aber hier geht es um mehr. Um Ausgrenzung, Behinderung von Roaming und es geht auch darum wie man den einen bevorzugt, andere benachteiligt – das im Hintergrund der Millionen Förderung im 3 stelligen Bereich.
      Gruss Stefan Blome | emobicon

      Antworten
  6. TL431

    Kann man erfahren warum mein erster Kommentar immer noch nicht freigeschaltet wurde?
    Waren es zu viele unbequeme Fragen? 🙂

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