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Elektromobilität: Viele Millionen für neue Ladesäulen

Rund 96 Millionen Euro werden zusätzlich für neue Ladesäulen freigegeben. Das wurde nun in einer Auftaktveranstaltung „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge als Beitrag zur Energiewende“ bekanntgegeben

von Harald M. Depta | emobicon - Foto: wallbe®

Die Bundesregierung will die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter ausbauen. Für das entsprechende Förderprogramm, das der Einbindung des Verkehrs in die Energiewende dient, stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 96 Millionen Euro zur Verfügung. Darauf hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Oliver Wittke, heute bei der Auftaktveranstaltung „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017 – 2020“ hingewiesen.

Lademöglichkeit für private Fahrzeughalter ohne Parkplatz

„Mit dem Sofortprogramm Saubere Luft bieten wir Unterstützung bei der gleichzeitigen Nutzung von vielen einzelnen Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. Dazu wird die Anknüpfung von Ladeeinrichtungen in die Stromnetze wissenschaftlich untersucht. Darüber hinaus soll das Förderprogramm Lademöglichkeiten für private Fahrzeugbesitzer schaffen, die über keinen eigenen Parkplatz verfügen und Unternehmen motivieren, Lademöglichkeiten für Firmen- und Mitarbeiterfahrzeuge aufzubauen.“

Erarbeitung von Konzepten - Umsetzung unkomplizierter Lösungen

Ladestationen an Autobahnen, in der Garage, im Unternehmen werden langsam zum Standard. Fakt ist, dass das Problem sich eben woanders abspielt. Ein Elektrofahrzeug zu nutzen, ohne eine sichere Lademöglichkeit zu haben, ist fast unmöglich oder mit entsprechenden Risiken und Aufwand verbunden. Das Problem scheint erkannt zu sein, sodass man in diesem neuen Förderprogramm mit neunen Wegen versuchen will Lösungen zu finden das möglich zu machen.

So werden derzeit Lösungen gesucht, manchmal auch gefunden, das man, auch ohne eigenen Parkplatz sicher mit einem Elektrofahrzeug unterwegs sein kann. Die Konzepte entstehen. So baut man Laternen um, oder ergänzt sie entsprechend zum Aufladen.. So wird aus dem klassischen Parkplatz ein Ladeplatz.

Eine durchaus meist günstigere Lösung ist es auch, denn die langsame Ladung eines Elektrofahrzeuges, zum Beispiel über Nacht kann sich positiv auf die Netzlast auswirken.

Einer der Mythen ist ja oft, das man schnell und zügig laden muss. Auf der Autobahn, wenn ich schnell weiter fahren will – richtig. Aber wenn man Feierabend hat, zum Beispiel über Nacht oder tagsüber im Unternehmen, wenn das Fahrzeug auf dem Mitarbeiterparkplatz steht, ist das meistens nicht nötig.

Die Strecken sind meistens kurz oder überschaubar und mit den neuen Modellen mit gefühlt mehr Reichweite hat man das Problem einfach nicht mehr. 

Individuelle Lösungen müssen gesucht und gefunden werden und mit der Unterstützung, sollte das klappen.

Austausch von Ideen - Machbarkeit aufzeigen

Auf der Veranstaltung zur Förderung, gaben führende Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus der Elektromobilitätsbranche, sowie ausgewählte Städte und Kommunen Gelegenheit, sich über die Aktivitäten in anderen Städten und Projekten zu informieren, Umsetzungsstrategien auszutauschen und sich miteinander zu vernetzen. Wichtig ist nun, das man nicht nur theoretische Lösungen hat, sondern Massnahmen ergreift, die auch praxissicher und vor allem unbürokratisch realisiert werden können.

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Wesentliche Ergebnisse zu Netzintegration und Lastmanagement der Ladeinfrastruktur, zur Bestimmung der Luftschadstoff-Emissionen und –Immissionen wurden festgehalten. Sie werden die Basis für einen beschleunigten Ladeinfrastruktur-Aufbau bilden und damit zu einem schnelleren Markthochlauf der Elektromobilität und einer Verringerung der NO2-Immissionen führen.

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