emobicon DAILY vom 09.08.2020

von | 09.08.2020 | emobicon Daily | 0 Kommentare

WDR: Unternehmen wussten lange, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert

Neue Unterlagen beweisen: Firmen wussten seit jahrzehnten, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert – eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben. Diese Forschungen dauerten 25 Jahre an – bis sie 1982 abrupt beendet wurden.

Die falschen Argumente der Klimawandelleugner werden bis heute auch in Deutschland benutzt; die Taktik – Zweifel säen durch zweifelhafte Studien – von anderen Unternehmen und Organisationen kopiert. In Deutschland werden sie vor allem bei der Diskussion um die Energiewende und Sinn und Nutzen von Windkraftwerken eingesetzt. Die WDR „Story“ über das Lügen. 

Elektroauto: Der Preis für die Reichweite hat sich halbiert

Die Nachfrage nach elektrisch betriebenen Fahrzeugen steigt deutlich. Corona konnte diesen Trend kaum aufhalten – das Problem: Die Lieferfähigkeit der Hersteller. Förderungen und Mehrwertsteuersenkung geben einen erneuten Schub zu alternativen Antrieben. 

Eine neue Studie des  Touringclubs der Schweiz (TCS) bestätigt, dass sich die mittlere Reichweite pro Batterieladung zwischen 2015 und 2020 von 127 auf 331 km erhöht hat, während sich der Preis der Fahrzeuge pro Kilometer Reichweite annähernd halbiert hat. Diese Erkenntnis deckt sich auch mit den Erfahrungen von emobicon, die insbesondere bei Konzepten für Unternehmen die Effekte der Kosten widerspiegeln. „Unsere Kunden sind begeistert, wenn wir mit realen Zahlen argumentieren können“. so Projekt Planer H. Depta.

Klima- und energiepolitischer Rahmen bis 2030

Der Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030 umfasst EU-weite Zielvorgaben und politische Ziele für den Zeitraum 2021 bis 2030.

Zentrale Ziele für 2030:

  • Senkung der Treibhausgasemissionen um mindestens 40 % (gegenüber 1990)
  • Erhöhung des Anteils von Energie aus erneuerbaren Quellen auf mindestens 32 %
  • Steigerung der Energieeffizienz um mindestens 32,5 %

Der Rahmen wurde vom Europäischen Rat im Oktober 2014 angenommen. Im Jahr 2018 wurden die Zielvorgaben für erneuerbare Energiequellen und Energieeffizienz nach oben korrigiert.

Verbindliche Zielvorgabe, die Emissionen in der EU bis zum Jahr 2030 um mindestens 40 % gegenüber dem Stand von 1990 zu verringern.

So kann die EU auf eine klimaneutrale Wirtschaft hinarbeiten und ihre Verpflichtungen im Rahmen des Übereinkommens von Paris umsetzen.

Als Teil des europäischen Grünen Deals will die Kommission dieses EU-Ziel auf mindestens 50 % anheben und 55 % anstreben. (Quelle: EU Komission)

Politik: Haben beim Klimaschutz zu spät gehandelt

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier räumt Versäumnisse in der Klimaschutzpolitik ein. In der ZEIT  drängt Altmaierdarauf, in den kommenden Monaten den Weg zur Klimaneutralität „unumkehrbar“ zu machen.

Der Kohleausstieg, der Green Deal der EU und der neue CO2-Preis zeigten demnach, „dass die Bundesregierung den Klimaschutz ernst nimmt und ihn zum Erfolg führen will“. Altmaier räumt sogaar Fehler ein: „Ich gebe allerdings zu, dass wir in den letzten Jahren auch Fehler gemacht und zu spät gehandelt haben.“ Man habe „enormen“ Nachholbedarf, so der CDU Politiker gegenüber der dpa. „In den nächsten Monaten müssen wir dafür sorgen, dass der Weg zur einer CO2-Neutralität unumkehrbar wird.“

Weiter sagt Altmaier: „Mehr als 15 Jahre lang wurde versucht, den Klimaschutz weltweit in einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller wichtigen Länder zu erreichen. Dabei haben wir viel Zeit verloren, ohne dass etwas Durchgreifendes geschehen ist. Altmaier will dafür nicht nur bei Verkehr und Heizungen, sondern auch in der Industrie auf Kohle, Öl und Erdgas als Energiequelle verzichten.

Minister Altmaier hat dabei insbesondere die Stahlproduktion im Blick. „An der Stahlindustrie wird sich – als Paradebeispiel einer energieintensiven Industrie – zeigen, ob es uns gelingt, Klimaschutz und hochwertige Industrie in Europa zusammenzubringen“, sagte er. Unter anderem soll es in diesem Bereich als Paradebeispiel gelingen grünen Wasserstoff zu nutzen, um den enormen Energiebedarf bei der Produktion mit klimafreundlicher Energie zu nutzen. Dafür tun wir alles, so Altmaier.

Nur dann werde Europa ein Vorbild, nur dann ließen sich Wohlstand und ein hohes Niveau an sozialer Sicherung in Deutschland und Europa erhalten.

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Über mich: eMobil Experte | Coach | Projekt Planer bei emobicon®

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Autor: Harald M.

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