emobicon Daily 17.07.2020

von | 17.07.2020 | emobicon Daily | 0 Kommentare

Akku statt Brennstoffzelle

General Motors gibt Entwicklung von Brennstoffzellenauto auf. Der US-Autobauer forciert die Entwicklung der Akku Ultimum-Plattform für seine PKW. Brennstoffzellen sollen nur noch für militärische Fahrzeuge sowie zivile Schwerlastfahrzeuge entwickelt werden.

4480 Taycan im ersten Halbjahr

Der Porsche Taycan kommt nach wie vor gut bei den Kunden an. Trotz Corona bedingter Schließungen wurden im ersten Halbjahr 2020 4.480 Stück ausgeliefert. Am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen sind die Kapazitäten auf eine Stückzahl von 20.000 ausgelegt. Dieses Zahl ist auch weiterhin das Ziel für das erste Produktionsjahr. Nach den teureren Einstiegsmodellen soll innerhalb der nächsten 12 Monate das preiswerte Basismodell mit weniger Leistung aber größten Reichweite einen weiteren Produktionsanstieg bringen.

Wer ist Fisker?

Fisker Automotive, Inc. wurde von dem aus Dänemark stammenden Automobildesigner Henrik Fisker gegründet. Anteilseigner sind die Fisker Coachbuild LLC und Quantum Technologies. Finanziert wurde Fisker von Kleiner Perkins Caufield & Byers. Nach dem Verkauf von Fisker an den chinesischen Automobilzulieferer Wanxiang firmierte die Marke unter Karma Automotive. 2016 gründete Henrik Fisker mit dem einbehaltenem Markennamen die Fisker Inc.

Fisker will für Luxus-SUV Ocean Elektroauto-Basis von VW nutzen

Auf Basis der neuen Elektroauto-Plattform MEB von VW plant Fisker den Luxus-SUV Ocean für den Massenmarkt. Markteinführung ist für 2022 geplant. Ein Basis-Preis ist bei 37.500 Dollar geplant. Allerdings ist seitens VW zu dieser Kooperation bislang nichts zu hören. Somit bleibt fraglich, ob die geplante Einführung in 2022 realistisch ist.

Windkraft: Bürokratie und Bürgerproteste bremsen behindern Ausbau

Die Energiewende ist auf Wandkraftanlagen angewiesen, doch der Ausbau an Land ist momentan eher schleppend. Im ersten Halbjahr 2020 wurden zwar mehr Windkraftanlagen als im Vergleichszeitraum 2019 erreichtet, aber gleichzeitig wurden Altanlagen abgeschaltet. Somit lag der Nettozubau bei 528 Megawatt. Aktuell stockt der Ausbau der Windkraft an Land, häufig durch zu lange Genehmigungsverfahren, zu wenig Flächen für neue Windparks und viele Klagen von Anwohnern. Um den geplanten Ökostrom-Anteil von 65 Prozent bis 2030 zu erreichen, ist ein Zubau von rund 5000 Megawatt pro Jahr nötig Um das zu erreichen, plant Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) eine Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Auch sollen Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt, sowie Gemeinden und Bewohner künftig finanziell an Windrädern beteiligt werden.  

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Autor: Stefan Blome

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