emobicon Daily 05.08.2020

von | 05.08.2020 | emobicon Daily | 0 Kommentare

Überraschender Rücktritt vom Ford-Chef

Bei Ford kommt es zu einem Führungswechsel, denn der Autobauer steckt in einer tiefen Krise. Ab Oktober übernimmt Jim Farley den Posten von dem zurückgetretenen Jim Hackett. Schon zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren wird die Konzernspitze neu aufgestellt. Ford steckt in einem Umbau, Wandel zur Elektromobilität, womit er sich scheinbar schwer tut.

Wettlauf für Ladesäulen

Neben dem Verkauf von Sprit setzen Aral, Shell und Co. nun auch auf den Verkauf von Strom für Elektroautos. Das „Tanken“ und Bezahlen für Elektroautos soll nur zehn Minuten dauern. Innerhalb von zwölf Monaten möchte Aral z.B. 30 Ladestationen mit jeweils zwei Säulen und wiederum je zwei Ladepunkten sowie einer Leistung von 350 Kilowatt (kW) errichten und will so zum „führenden Anbieter von ultraschnellen Ladestationen“ werden

Wer ist Jim Farley?

James D. Farley Jr., geboren im Juni 1962 in Argentinien ist ein US-amerikanischer Automobilmanager. Seit März 2020 fungiert er als Chief Operating Officer der Ford Motor Company Von Mai 2019 bis Februar 2020 war Farley President, New Business, Technology and Strategy. Mit Wirkung zum 1. Oktober wird er CEO bei Ford.

Tesla-Fahrer machen sich strafbar

Um in Tesla-Fahrzeugen zentrale Funktionen des Fahrzeugs zu steuern benötigt man das Touchscreen welches die klassischen Regler und Knöpfe ersetzt. Problem: Für das Gericht gilt es als ein elektronisches Gerät im Sinne des § 23 der Straßenverkehrsordnung. Unter anderem heißt es dort, dass man Geräte wie Mobiltelefone und berührungsempfindliche Bildschirme nur verwenden darf, wenn man sie nicht in der Hand hält und nur kurz darauf schaut. Längere Interaktionen sind nicht erlaubt. Das ist aber nötig, um bei einem Tesla den Scheibenwischer- Intervall – und andere Fahrzeugfunktionen – einzustellen. Egal, meint das Gericht und setzt es mit Smartphones und anderen elektronischen Geräten gleich. Ein kurzer Blick auf den Touchscreen im Tesla und eine schnelle Anpassung ist im Sinne der StVO zwar erlaubt, doch während der Fahrt Einstellungen in Untermenüs zu ändern, ist strafbar. Ob Tesla selbst entsprechende Menüpunkte leichter zugänglich macht? Ein Zwang besteht für den Autobauer aufgrund des Urteils nicht.

Werbung
0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Über mich:

Über mich:

Autor: Anja

Mehr zum Thema

emobicon DAILY vom 12.08.2020

emobicon DAILY vom 12.08.2020

Energie: Smart Grid-Netz mit rückspeisefähiger Energie Die dezentrale Energiegewinnung und -nutzung kann auch im Gewerbe Kosten und CO2 spart und sogar das zentrale Verteilnetz entlasten. Dies bewies jetzt das Projekt "lokSMART Jetzt!" 2 aus dem BMWi-Technologieprogramm "IKT für Elektromobilität"...

mehr lesen
emobicon DAILY vom 11.08.2020

emobicon DAILY vom 11.08.2020

Elektroauto: Die Verdrängung von Verbrennern hat begonnen Rekorde und deutliche Zuwächse bei den Zulassungen von Elektrofahrzeugen bringen nicht wenige zum Nachdenken. So schlimm kann es doch nicht sein, wie oft behauptet, oder? Klar ist jedenfalls, das nicht nur im Vertrieb, sondern auch später...

mehr lesen
emobicon DAILY vom 09.08.2020

emobicon DAILY vom 09.08.2020

WDR: Unternehmen wussten lange, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert Neue Unterlagen beweisen: Firmen wussten seit jahrzehnten, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert – eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben. Diese Forschungen...

mehr lesen