Elektromobilität: Warum sich ein Elektroauto auch als Dienstwagen lohnt

von | 18.08.2020 | Flottenmanagement | 0 Kommentare

Elektromobilität: Warum sich ein Elektroauto auch als Dienstwagen lohnt
Bild: emobicon®

Elektrisch zu fahren spart Geld. Punkt. Auch schon deshalb lohnt sich Elektromobilität, zum Beispiel mit einem Dienstwagen. Das es ausserdem viel Spass macht kann ich selbst bestätigen. Seit 7 Jahren elektrisch unterwegs – erst privat, jetzt auch dienstlich. Weitere Vorteile sind auch klar: Ein Elektrofahrzeug muss weniger gewartet werden als ein Diesel oder Benziner.
Die heutigen Elektrofahrzeuge sind technisch ausgereift, komfortabel, leise, äußerst angenehm zu fahren und die Reichweite überbewertet. Auch aus Klimaschutz und Umweltgründen sind Elektroautos eine lohnende Alternative, denn sie stoßen lokal keine Abgase aus und gewinnen die Energie, die ansonsten beim Bremsen verloren geht, zurück. Eine ziemlich coole Sache.

Der Ausbau von erneuerbarer Energien sorgt zudem für eine ständige Verbesserung der Umweltbilanz des Elektroantriebs. Für das Gelingen der Energiewende sind Elektrofahrzeuge unabdingbar und als Dienstwagen eignen sich die Stromer auch heute schon prima.

Wir sind emobicon und beschäftigen uns täglich mit dem Themenfeld. Kaum auszudenken, wenn wir zu unseren Kunden mit fossilen Brennstoffen fahren würden. Es kam nie in Frage. Jeder bei uns liebt es und jeder fährt elektrisch auch ganz privat im Alltag. Weil es funktioniert.

Elektroautos sind günstiger

Elektrofahrzeugen sind nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes, sondern auch finanziell sinnvoll. Das können Sie sogar selber vergleichen. Hier geht es zu einem Kostenrechner. Denn Elektroautos sind im Betrieb günstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Klar, denn Strom ist günstiger als Benzin. Können Sie Energie selbst erzeugen, dann wird es noch günstiger.

Elektrofahrzeuge verfügen über wenige Verschleissteile und damit reduziert man Wartungskosten erheblich. Ausserdem können sie mit einem „E“ Kennzeichen weitere Vorteile nutzen, zum Beispiel Freies Parken.

Elektrische Dienstwagen lohnen sich
Bild: Gieselle

Steuerlich sind Elektrofahrzeuge äusserst attraktiv

Die begünstigte Besteuerung wurde jetzt noch einmal deutlich ausgeweitet. So kann diese seit Ende Juni für Fahrzeuge bis zu einem Bruttolistenpreis von 60 000 Euro genutzt werden. Zuvor waren es 40.000 Euro. Beachten sollte mal allerdings, dass das Fahrzeug dem Arbeitnehmer erst ab dem 01.01.2019 erstmalig zur Nutzung überlassen wurde. Für ältere Fahrzeuge gilt diese Regelung daher nicht.

Für privat genutzte Fahrten mit dem Stromer müssen weniger Steuern gezahlt werden. Das gilt für solche Fahrzeuge, wo nur noch  nur noch ein Viertel des Bruttolistenneupreises für die Anwendung angesetzt werden.
Sie werden es kennen: Die 0,25 % Regelung.

Vorteile gelten auch, wenn das elektrische Firmenfahrzeug für Wege zwischen der Wohnung und der ersten Tätigkeitsstätte genutzt wurde. Zuvor galt für Fahrzeuge mit einem Bruttolistenpreis von mehr als 40 000 Euro nur die Halbierung der Bemessungsgrundlage.

Das Aufladen ist Nebensache

Wenn es geht, dann (auch) zu Hause laden. Vorteilhafter ist es, wenn elektrische Dienstwagen auf dem eigenen Betriebsgelände geladen werden können. Der Weg zur Tankstelle und mühevolle Benzin-Preisvergleiche entfallen. Außerdem sind die Strompreise für Unternehmen in der Regel deutlich niedriger als für den Privatnutzer. Viele Fördertöpfe unterstützen Unternehmen dabei Ladeinfrastruktur aufzubauen, auf dem Mitarbeiterparkplatz, sogar für alle oder für den elektrischen Dienstwagen. Das Land NRW zum Beispiel fördert aktuell sogar die Anschaffung und Installation von Ladestationen mit bis zu 60 Prozent der Kosten.

Ladestationen beim Arbeitgeber sind vorteilhaft

Nochmal die Steuer: Der geldwerte Vorteil entfällt, dass bedeutet, dass das Laden privater Fahrzeuge an der Arbeitsstelle (§ 3 Nr. 46 EStG) nicht berechnet werden muss. Für Ladestationen, die zeitweise zur privaten Nutzung überlassen wurden (§ 3 Nr. 46 EStG) zum Beispiel bei Ihnen zu Hause gilt die pauschale Versteuerung mit 25 Prozent. Das heisst kostenfreie / vergünstigte Übereignung einer Ladestation für Zuhause. (§ 40 Abs. 2 (1) Nr. 6 EStG) Ausserdem kann der Arbeitgeber Zuschüsse für den Kauf einer eigenen Ladestation übernehmen. (§ 40 Abs. 2 (1) Nr. 6 EStG). Diese Regelung gilt bis Ende 2030. Alle diese Vergünstigungen gelten aber nur dann, wenn der Arbeitgeber diese Vorteile zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn gewährt.

Ladeinfrastruktur für Unternehmen von emobicon®

Elektroautos sind sauberer. Punkt.

Und mit Förderungen, die man nutzen sollte, verschafft man sich zudem ein gutes Image – innerbetrieblich, aber auch nach aussen. Wir erleben: Interessenten und Kunden schätzen, dass wir nicht nur darüber reden, sondern auch elektrisch fahren.

Elektrofahrzeuge stoßen vor Ort keine Abgase aus und sind im Betrieb sehr leise. Sie reduzieren die Belastung durch Feinstaub, Lärm und Schadstoffe wie NOx oder CO2 sehr deutlich. Keine Emissionen im laufenden Betrieb. Der Ladestrom sollte aus erneuerbaren Energiequellen stammen, denn je größer der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien ist, desto besser fällt die Umweltbilanz für die Elektromobilität aus. 

Auch mit dem heutigen deutschen Strommix ist ein Elektrofahrzeug Klima schonender als ein Diesel oder Benziner. Der Grund ist einfach: Der Wirkungsgrad. Der ist deutlich vor jedem anderen und liegt bei 60-70 Prozent von der Ladung der Batterie bis zum Vortrieb durch die Räder. Bei einem Verbrennungsantrieb liegt dieser Wirkungsgrad bestenfalls bei rund 22 Prozent. Gerade im Stop-and-Go Verkehr kommen die Vorteile der Elektromobilität besonders zum tragen. Ein Elektrofahrzeug erzeugt beim Bremsen Energie – Verbrenner verbrennen Kraftstoff – sinnfrei, auch im Stand. Die Bremsenergie, das sogenannte Rekuperieren ist Bremsenergie die ins Akku fliesst und die Reichweite verlängern kann.

Vergessen Sie die vielen Mythen und unqualifizierten „Experten“ oder die, die sich dafür ausgeben. Auch deshalb, weil sich Mobilität sowieso verändert und auch Elektromobilität sich entwickeln darf. Übrigens: Damit lässt sich ausserdem gut werben. Fahreinschränkungen, wie bei fossil betrieben Fahrzeugen, gibt es auch nicht. Aktuelles Beispiel die Hetze der Deutschen Welle. Die meisten Beiträge falsch recherchiert, oder absichtlich so veröffentlicht wie es den Autoren passte. Absichtlich falsche Informationen verbreitet . Machen Sie selbst ein Bild von den Falschinformationen der Deutschen Welle, die widerlegt wurden.

Elektroauto im Alltag
Bild: emobicon Flotte

Der Spass kommt auch nicht zu kurz

Unabhängig von der Wirtschaftlichkeit, den Steuervorteilen und der Förderungen bleibt noch zu sagen: Elektrofahrzeuge machen richtig Spass. Der Comfort durch das leise dahin gleiten ist schon toll, das vorab  klimatisieren oder erwärmen sowieso. Im Winter gibt es auch kein Eiskratzen mehr. Vielen Fahrerinnen und Fahrern ist bei einem Auto neben der Wirtschaftlichkeit und dem Komfort auch der Spaßfaktor sehr wichtig. Elektrofahrzeuge sind Diesel oder Benzinern in diesem Punkt deutlich überlegen, denn ein Elektromotor stellt im Gegensatz zu einem Verbrennungsmotor sofort das volle Drehmoment zur Verfügung. Niemand hat nach einer Probefahrt in einem E-Auto gesagt, dass es keinen Spaß gemacht hat.

Fazit

Es lohnt sich aus verschiedenen Gründen auf Elektromobilität umzusteigen. Auch mit einem Dienstwagen. Wir nutzen verschiedene Modelle, fahren ausschliesslich elektrisch und es funktioniert. Nein, nicht immer sind wir kurze Strecken unterwegs, auch lange Touren sind nötig, weil die Bahn leider nur selten passt. Beispiel: Aktuell machen wir verschiedene Coachings und haben diverse Projekte im Unternehmen. Zehntausende Kilometer pro Jahr- quer durch die Republik – es funktioniert. Anders ist es schon lange nicht mehr, sondern vorteilhaft für uns, weil „stromern“ entspannt ist, zu Pausen zwingt und aus Kostengründen sehr attraktiv ist. Und klar ist auch: Es muss nicht immer ein TESLA sein. OK, die deutschen Hersteller sind spät dran, aber auch andere Hersteller haben bereits gute alltagstaugliche Elektrofahrzeuge im Programm.

Das Warten auf Wasserstoff wird, aus unserer Sicht vergebens sein. Im Einzelfall kommt ein Modell – in der Masse chancenlos. Dafür ist die Batterietechnik schon viel zu weit und günstig. Was verlieren Sie, wenn sie das mal ausprobieren? Nichts. Gern unterstützen wir Sie als Unternehmen. Melden Sie sich bei uns, den eMobil Experten aus der Praxis.

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Über mich: Der Experte rund ums Thema eMobilität.

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Autor: Harald

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