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Elektroauto: So soll der SION für 25.500 Euro in Serie gehen

Das Start up Unternehmen Sono Motors zeigt, wie sein Elektroauto mit Solarzellen gebaut werden soll.
Dabei wirkt der SION elegant und gestreckt

von Harald M. Depta | emobicon - Cover Bild: Sono Motors

Das Münchner Startup Sono Motors hat endlich das Serien-Design seines Elektroautos mit Solarmodulen vorgestellt. Das Fahrzeug wirkt dabei grösser und länger, sowie breiter als die Vorversion, teilt das Unternehmen mit. Das Fahrzeug soll insgesamt gestreckter wirken.

Mehr Fussraum, mehr Innenraum, dreidimensionaler

Die Serienversion des fünftürigen Solar Electric Vehicle (SEV) bekommt demnach mehr Fußraum und mehr Innenraum. Ein zusätzliches hinteres Seitenfenster soll eine bessere Rundumsicht ermöglichen. Das Heck wird etwas stufiger und insgesamt „dreidimensionaler“, wozu auch die LED-Rückleuchten beitragen sollen. 

In dem ganzen Entwicklungsprozess hat man auch auf die Interessenten gehört. Viele Elemente und Vorschläge waren beim Start up eingegangen und während der Probefahrten wurden weitere Wünsche von Interessenten geäussert. Vieles davon hat man aufgenommen und in die Entwicklung einfliessen lassen.

Marktstart für 25.500 EURO

Elektroauto mit Solarmodulen für 25.000 Euro: So soll der Sion in Serie gehen

Der SION – er wirkt gestrickter, aber elegant
Bild: Sono Motors

An angezahlten Reservierungen sollen Sono Motors momentan knapp 9500 angezahlte Reservierungen für den Sion vorliegen. Mit einer grossen Europa Tour hatte Sono Motors im vergangen Jahr vielen Interessenten die Möglichkeit gegeben das Fahrzeug zu sichten und die Prototypen Probe zu fahren. Das hatte viele überzeugt. Das Solar-Elektroauto soll zum Marktstart in einer Ausstattungsvariante zum Preis von 25.500 Euro ausgeliefert werden. Ab wann der Sion produziert und ausgeliefert werden soll, hat Sono Motors noch nicht bekannt gegeben.

Alleinstellungsmerkmal: Solarmodule auf der Karosserie

Den Entwicklern war die vollflächige Integration der Solarmodule in die Karosserie am wichtigsten, es sei schließlich „ein designprägendes Alleinstellungsmerkmal des Fahrzeugs“. Dabei sollen die Solarzellen auf Motorhaube, Kotflügel, Seiten, Dach und Heck „nahtlos mit der Fahrzeugoberfläche verschmelzen“. Sie sollen im Spitzenwert bis zu 34 Kilometer zusätzliche Reichweite täglich generieren können.

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Der SION als mobiler Stromspeicher

Der 3-Phasen-Synchronmotor soll eine maximale Leistung von 120 kW (163 PS) kommen und zu einem Drehmoment von 290 Nm in der Lage sein. Die Batterie hat eine Kapazität von 35 kWh. Sie soll eine Reichweite von 255 km nach WLTP-Standard ermöglichen. Der Sion soll nicht nur fahren, sondern zusätzlich auch als „mobiler Stromspeicher“ dienen können. Das heißt, der Batterie soll der Strom wieder entnommen werden können, auch für andere Elektroautos. Dafür will man eine App Lösung schaffen, die es ermöglicht anderen den Zugang zum Strom im Fahrzeug zu geben.

Die App ist ausserdem dafür gedacht, den Sion als Mitfahrgelegenheit anzubieten oder für bestimmte Zeiträume komplett zu vermieten. Eine weitere Besonderheit: Für die Luftfilterung soll ein spezielles Moos in das Armaturenbrett integriert werden. Über elektromagnetische Anziehung soll es bis zu 20 Prozent des Feinstaub aus der Luft filtern. Man denkt weiter.

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