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Batterieproduktion: Was steckt eigentlich genau dahinter?

Die Batterie und damit auch die Möglichkeit einer deutschen Batterieproduktion ist aktuell in allen Nachrichten zu finden. Doch was genau verbirgt sich hinter der Produktion dieser für das Automobil relativ neuen Komponente?

von Thorsten | emobicon via RWTH Aachen

Dieser Frage hat sich erneut die RWTH Aachen gewidmet und den Produktionsprozessen der Batteriezelle sowie des Batteriemoduls und des Batteriepacks angenommen.

1. „Produktionsprozess einer Lithium-Ionen-Batteriezelle“

Die erste Broschüre zu dem Thema „Produktionsprozess einer Lithium-Ionen-Batteriezelle“ widmet sich dem Herstellungsprozess der Lithium-Ionen-Zelle. Dargestellt wird sowohl die grundlegende Prozesskette der Lithium-Ionen-Zellproduktion, als auch detaillierte Informationen zu den einzelnen Prozessen.

Bei der aktuellen Version handelt es sich bereits um die dritte Auflage, die die RWTH Aachen dazu genutzt hat  ein grundlegendes Update zu erzeugen. Alle Inhalte wurden reflektiert und hinsichtlich des neusten Stand der Technik aktualisiert.

Bild: RWTH Aachen

2. „Montageprozess eines Batteriemoduls und -packs“

Die zweite Broschüre zu dem Thema „Montageprozess eines Batteriemoduls und -packs“ beschäftigt sich sowohl mit der Modulassemblierung, als auch mit der Batteriepack-, bzw. Batteriesystemassemblierung. Auch in dieser Broschüre war es das Ziel das systematisch erarbeitete Wissen zu den Prozessen aufzubereiten und anschaulich zu transportieren.

Die Broschüre soll damit eine Grundlage für die Planung von Montagelinien von Batteriemodulen und Batteriepacks dienen. Auch bei dieser Veröffentlichung handelt es sich bereits um die dritte Auflage, die ähnlich zu der Broschüre zu der Lithium-Ionen-Zelle mit umfangreichen Informationen aktualisiert und ergänzt wurde.

Bild: RWTH Aachen

3.„Produktion einer All-Solid-State-Batteriezelle“

Den Abschluss des Trios zu der Batterieproduktion bildet die Broschüre zur „Produktion einer All-Solid-State-Batteriezelle“. Die neue Batterietechnologie ermöglicht höhere Energiedichten und höhere Sicherheit bei niedrigeren Kosten – zumindest ist dies die Vorstellung von vielen Forschungseinrichtungen.

„Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird die Festkörperzelle die Elektromobilität erheblich mitbestimmen. Einen Schlüssel für die Industrialisierung dieser Technologie stellt die benötigte Produktionstechnik dar. Wer in Zukunft Festkörperzellen produzieren will, benötigt auch Know-how aus der klassischen Lithium-Ionen Batterieproduktion.“

sagt Dr. Heiner Heimes (Oberingenieur und Leiter des Elektromobilitätslabors). Die Broschüre zeigt anschaulich welche Technologien existieren und wie eine mögliche produktionstechnische Umsetzung aussehen könnte.

Bild: RWTH Aachen

Mithilfe des Trios dieser drei Batterieprozessbroschüren möchten wir das Verständnis der Produktionstechnik hinter der Batterie stärken.

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