Stefan Blome

Ladeinfrastruktur: Entwurf für das Schnellladegesetz ist kontraproduktiv

Ladeinfrastruktur: Entwurf für das Schnellladegesetz ist kontraproduktiv

Elektromobilität boomt und braucht Rahmenbedingungen die praktikabel sind. Dazu gehört auch eine funktionierende Ladeinfrastruktur. Elektromobilitätsgesetz und Ladesäulenverordnung sind dabei ein wichtiger Baustein. Mit einem Schnellladegesetz (SchnellLG) soll ein flächendeckender, über den aktuellen Bedarf hinausgehender Ausbau von öffentlich zugänglichen Schnellladepunkten gewährleistet werden. Dazu möchte man ein staatliches Ausschreibungssystems einführen. Ja, die Ladeinfrastruktur-Betreiber brauchen stabile Rahmenbedingungen, um den Ausbau von Ladeinfrastruktur attraktiv voranbringen und die anstehenden Investitionen stemmen können. Schaut man sich aber den Entwurf an, dann bleiben viele Fragen offen. 

Ladeinfrastruktur: Immer mehr Ladesäulen – aber reicht das?

Ladeinfrastruktur: Immer mehr Ladesäulen – aber reicht das?

Es täuscht nicht. Immer mehr Elektrofahrzeuge kreuzen den Weg, wenn ich unterwegs bin. Und immer öfter gibt es Ladesäulen und damit wird es immer leichter dort Strom nachzuladen, wo man verweilt. Öffentliche Ladesäulen gibt es auf immer mehr Parkplätzen, in vielen Parkhäusern, an zentralen Plätzen der Innenstadt, auf dem Parkplatz vieler Supermärkte, an Tankstellen oder entlang der Autobahnen. Öffentliche Ladesäulen sind wichtig und richtig. Derzeit gibt es aber kein einheitliches Konzept. Einige wenige Anbieter haben eine eigene Strategie. Diese wird aber für die Fläche nicht ausreichen. Knackpunkt sind viele Dinge wie Zugang, Roaming und Kosten. Auch bei Privathaushalten steigt die Anzahl einer Ladestation, auch dank KfW oder Länderförderungen. Die meisten sagen: Das reicht nicht. Ist das so?

Elektromobilität: Rekordwachstum in NRW dank Landesförderung

Elektromobilität: Rekordwachstum in NRW dank Landesförderung

Elektromobilität boomt und insbesondere in Nordrhein-Westfalen. Jedes 2. Elektrofahrzeug rollt in NRW und auch bei der Anzahl von Ladepunkten ist NRW weiter Spitze.  Der Markt entwickelte sich in Nordrhein-Westfalen deutlich dynamischer als im Bundesdurchschnitt (plus 80 Prozent). 

Jeder 20. PKW, der hierzulande neu zugelassen wird, ist mittlerweile ein Batteriefahrzeug. Das Rekordwachstum ist auch ein Erfolg der NRW Landesförderung „Progres.NRW“ , die neben dem Bundesumweltbonus attraktive Anreize für einen Umstieg auf klimafreundlichere Mobilität setzt. Für mehr als 36.000 Förderanträge für Ladesäulen und Wallboxen wurde ein Fördervolumen von insgesamt 50 Millionen Euro von der Bezirksregierung Arnsberg bewilligt.

Ladeinfrastruktur: Anreiz, Nutzen und Image am Arbeitsplatz

Ladeinfrastruktur: Anreiz, Nutzen und Image am Arbeitsplatz

Elektromobilität und die passende Ladeinfrastruktur stehen im Focus von Notwendigkeit zum gelingen des alternativen Antriebs. Förderungen sind sinnvoll, nicht immer zu haben oder haben sehr besondere Herausforderungen. Ziel ist es diese so zu gestalten, dass sie in der Fläche ankommt und unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird.
Unternehmen haben die Möglichkeit sich den Aufbau und Betreib von Ladeinfrastruktur fördern zu lassen.

emobicon Daily 18.07.2020

emobicon Daily 18.07.2020

» 800 Millionen Kilometer rein elektrisch
» Geringer Wertverlust bei Elektroautos: Tesla insgesamt vorn.
» VW Elektroautos komplett ausverkauft

emobicon Daily 17.07.2020

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» Akku statt Brennstoffzelle

» Fisker will für Luxus-SUV Ocean Elektroauto-Basis von VW nutzen

» 4480 Taycan im ersten Halbjahr

» Windkraft: Bürokratie und Bürgerproteste bremsen behindern Ausbau

emobicon Daily vom 16.07.2020

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Autor: Stefan Blome

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